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Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

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  • 03.04.2019

    R. Müller   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Hallo zusammen,

     

    ich habe eine Frage bzgl. des oben genannten Projekts Richtung Heidberg.

    Die neue Trasse soll über die Salzdahlumer Straße führen. Was würde in diesem Fall mit den nicht mehr genutzten Gleisen zwischen den Haltestellen Sachsendamm und Erfurtplatz geschehen? Werden diese in diesem Fall entfernt?

     

    Vielen Dank im Voraus!

  • 29.03.2019

    A. Witt   | Allgemein

    Ich rege an, neue Entwicklungen aus dem Bereich des autonomen Fahrens in den Planungen zu berücksichtigen. Lesen sie dazu bitte den Artikel www.internationales-verkehrswesen.de/autonomes-fahren-vs-oepnv/. Dort wird die Frage aufgeworfen, inwieweit autonomes Fahren den ÖPNV verdrängen könnte. Zumindest die Menschen, denen nur Umsteigeverbindungen in die Stadt zu Verfügung stehen, werden sicherlich die beschriebenen autonomen Shuttle-Dienste nutzen, die schon in wenigen Jahren zur Verfügung stehen sollen (möglicherweise sogar vor der Fertigstellung der neuen Schienentrassen). Das dürfte für Auslastungsprobleme im klassischen Bus- und Straßenbahnverkehr sorgen. Es wäre fahrlässig, diese Entwicklungen zu vernachlässigen.

  • 06.03.2019

    K. Gaus   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Forderung:

    Verlegung der Salzdahlumer Straße entlang dem Fußweg durch den Kleingartenverein;

    Begradigung der Hallestraße/Griegstraße vor den Staatlichen Untersuchungsämtern

     

    Vorteile:

    Haltestelle direkt vor dem Zentralklinikum;

    Umstieg zu Bussen in die Südstadt (und nach Mascherode) an der Kreuzung Salzdahlumer Straße/Griegstraße

     

    Baufläche „Heidberg-Nord“

    Überbauung der Kleingartenfläche;

    Entschärfung der Einfahrtssituation Naumburgstraße: Einfahrt aus der Salzdahlumer Straße nur noch in Fahrtrichtung Mascherodes möglich,

    Verkehrabwicklung stadteinwärts über Hallestraße und Brücke Roter Busch durch Verlängerung der Naumburgstraße bis zur Kreuzung Hallestraße/Dresdenstraße. Erschließung der Brachfläche Waisenhaus durch Verlängerung einer „Dessaustraße“, Verkehrsabwicklung ebenso.

     

    „Braunschweig 2030“

    Die Entwicklung der Zentralklinik wird das bisherige städtische Randgebiet aufwerten, weshalb man in einem nächsten Schritt hier Wachstumspotentiale für die nächsten Jahrzehnte schaffen muss, anstatt diese kurzsichtig zu verbauen.

    Daher sollten die perspektivisch zu untersuchenden Streckenabschnittsnummern 611-612 nördlich der Südstadt entlang des Fichtengrunds bis zur Endhaltestelle Rautheim verlaufen. Auch in diesem Bereich verliefe später eine vierspurige Straße, die den Durchgangsverkehr aus der Südstadt (und in der Lindenbergsiedlung, Rautheim-Neubaugebiet) entfernt und mittig die Feldmark zwischen Südstadt und Alt- und Neurautheim erschließt, sowie hier weitere Bauflächen schafft. Langfristig ist eine Verlängerung dieser Straße zur Ortsumgehung und Anbindung Hötzums, Sicktes am Nordrand Obersicktes, (Neuerkerodes) mit Endpunkt und Endhaltestelle südlich Klein Veltheims oder Hemkenrodes denkbar. Dies ermöglichte eine südöstliche Orientierung Braunschweigs bis an den Westrand des Elms, Schaffung dörflicher Neubaugebiete und stadtnaher Kleingartenflächen mit Stadtbahnanschluss.

    Durch diesen Ausbau des Fichtengrunds könnten Wohngebiete zwischen Klinikum und Lindenberg bis an die A39 entstehen, gäbe man dem Golfklub Braunschweig die Möglichkeit der Neugestaltung an einer Hanglage mit Blick auf die Braunschweiger Innenstadt.

     

    Bestehen die Strecken von der Zentralklinik zur Endhaltestelle Rautheim/in den Heidberg und wurden jene Stadtzwischenräume verdichtet, ergibt sich ein weiteres Potential für die Streckenabschnittsnummern 601-603 nach Mascherode. Führte man diese von der Helmstedter Straße dem Möncheweg entlang, wäre der Endpunkt nicht etwa eine Wendeschleife in der Alten Kirchstraße Mascherodes, sondern ein Bogen zurück zur Zentralklinik/Hauptbahnhof entlang der Salzdahlumer Straße über die Kreuzung Griegstraße/Hallestraße. In Teilen der Brachfläche namens „Südstadtpark“ entstünden Wohnhochhäuser in bester Lage zwischen Heidbergsee und Mascheroder Forst.

  • 26.02.2019

    J. Rabe   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    als gebürtiger Braunschweiger verfolge ich seit einiger Zeit die Planungen zur neugestaltung des ÖPNV in Braunschweig.

    Mich stört die dauernde Änderung der Linien-Nummern.

     

    Meine Vorschläge:

    In der Güldenstrasse werden Gleise verlegt mit Anschluß am Radeklint und am Europaplatz.

    Die Linie 1 bleibt wie sie ist .

    Die Linie 2 wird verlängert bis Kralenriede und fährt ab Hagenmarkt über die Güldenstrasse.

    Die Linie 3 wird verlängert bis Hondelage.

    Die 4 wird verlängert bis Stöckheim und auf der anderen Seite bis zum Kanzlerfeld.

    Die Linie 5 wird verlängert vom Bahnhof bis Mascherode

    und in der anderen Richtung bis Ölper.

    Eine neue Linie 6 von Querum über Mittelweg zum Linienweg der 3 und dann zum Bahnhof.

    Eine neue Linie 7 von Riddagshausen bis zum Raffteich/Lamme.

    Bei diesen Streckenführungen könnten die Linien mit den ungeraden Numnmern (1, 3, 5, 7) über Bohlweg fahren,

    die Linien 2, 4, 6 über die Güldenstrasse.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    J. Rabe

  • 22.02.2019

    R. Müller   | Allgemein

    Guten Tag,

     

    Häufig habe ich bisher beobachtet, dass die an den Stadtbahnen seitlich angebrachten Anzeigen, die man von außen sieht, lediglich die Nummer der Linie jedoch nicht das Ziel ausweisen, obwohl dafür der Platz vorhanden ist. Gibt es dafür einen bestimmten Grund? Da der Informationswert ohne das Ziel geringer ist, würde ich vorschlagen in Zukunft, auf allen Anzeigeflächen, die die Bahnen aufweisen, Linie und Ziel auszuweisen. Bei der verringerten Darstellung scheint es sich nämlich nur um einen Softwarefehler zu handeln, der sich schnell und kostengünstig ausbessern ließe.

     

    Freundliche Grüße!

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Besten Dank für Ihre Nachfrage. Auf der rechten Seite (Türseite) unserer Stadtbahnen werden bei den Fahrzeugen aller Baureihen Liniennummer und Linienziel angegeben. Auf der linken Seite der Fahrzeuge ist baulich nur die Anzeige der Liniennummer vorgesehen. Dies ist auch bei unseren neuen Tramino-Stadtbahnen so, bei denen das Anzeigefeld auf der linken Seite optisch allerdings größer erscheint. Bei der Fläche handelt sich sich aber um eine Blindabdeckung.

  • 06.12.2018

    P. Mayer   | Allgemein

    Wie aktuell schon geäußert, schlage ich auch Zweirichtungsfahrzeuge, die dann Mittelbahnsteige und auch Gleiswechsel erlauben, ohne Wendeschleifen. Beispielsweise kann man die komplette Wendeschleife in Gliesmarode sparen und durch ein drittes Gleis in der Mitte von den aktuellen Gleisen, als „Wendemöglichkeit“ nutzen.

    Die Kosten von Zweirichtungswagen unterscheiden sich mittlerweile nicht mehr so deutlich, wie vor einigen Jahren. Ich empfehle Ihnen die Bestellung der 9 Tramino II (falls noch nicht zu spät) auf Zweirichtungsfahrzeuge zu ändern.

    Da vermutlich 9 Fahrzeuge nicht ausreichen würden, um die kompletten Linien 3 und 13 zu bedienen, schlage ich vor : Linie 13 wird ohne den Bau der Wendeschleife mit Zweirichtungsfahrzeugen betrieben und die Linie 3 wird so gebaut, wie es aktuell geplant ist (die Englische Version / X). Später werden dann die Gleiskreuzungen ersetzt, damit die Bahnen nicht mehr in der „englischen-Version“ fahren, sondern im Rechtsverkehr (die Mittelbahnsteige bleiben natürlich bestehen). Und die Linie 3 wird auch auf Zweirichtungsfahrzeuge umgestellt.

     

     

    Und noch kur was zu dieser Webseite: eine Diskussionsfunktion, wo man auf vorhandenen Beiträgen antworten kann, wäre schön.

     

    Ich hoffe, die Vorschläge werden überprüft, da man mit Zweirichtungsfahrzeugen deutlich mehr Vorteile hat, als die aktuell überlegten Planungen.

    Kurz zu den Vorteilen:

    -Keine Wendeschleifen nötig

    - Bei Streckenblockaden kann der Wagen mit einem Gleiswechsel die Richtungs wechseln und aufwendige SEV sind überflüssig

    - Zweirichtungsfahrzeuge können alle Linien bedienen

    -Bahnsteige können Platzsparend in der Mitte von Gleisen gebaut werden

     

     

     

    Lieben Grüße Mayer

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    Antwort:  Vielen Dank für Ihre Argumente für Zweirichtungsfahrzeuge.  Ihre Argumente werden nochmals in den verwaltungsinternen Arbeitskreis mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH einspeist. Derzeit stehen wir einem Systemwechsel mit den langen Übergangszeiten kritisch gegenüber. Unsere genannten Argumente dazu haben wir dargelegt.

     

    Wir werden dabei auch überprüfen, ob der Systemwechsel auf die bestehenden Bewertungsergebnisse der Standardisierten Bewertung Auswirkungen hätte.

  • 04.12.2018

    M. Oppermann   | Allgemein

    Ich schlage den Einsatz von 2-Richtungs-Wagen vor. Dadurch würde Platz gespart werden, da ein Mittelbahnsteig für beide Fahrtrichtungen ausreichend wäre und der Bau von Wendeschleifen entfallen würde.

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    Antwort: Danke für Ihre erneute Anregung zum Einsatz von Zweirichtungsfahrzeugen. Das Thema ist  in den verwaltungsinternen Arbeitskreis mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH einspeist. Derzeit stehen wir einem Systemwechsel mit den langen Übergangszeiten kritisch gegenüber. Unsere genannten Argumente dazu haben wir dargelegt.

     

    Wir werden dabei auch überprüfen, ob der Systemwechsel auf die bestehenden Bewertungsergebnisse der Standardisierten Bewertung Auswirkungen hätte.

  • 13.11.2018

    H. Jost   | Projekt Campusbahn

    Liebes Projektteam,

    vielen Dank für den gestrigen Bürgerworkshop zur Campusbahn. Es war sehr informativ und konstruktiv und sehr gut organisiert. Da ich an den Dialogstationen nicht alle meine Anliegen vermitteln konnte, würde ich sie gerne an dieser Stelle an Sie senden.

     

    1. Breite der Trassenführung: aktuell schon ein Gleis zur Anbindung Heizkraftwerk BS-Mitte vorhanden, zusätzlich 2 Straßenbahngleise für beide Fahrtrichtungen notwendig?

    -> Wie sähe das Zusammenspiel mit dem Ringgleis-Fahrradweg aus?

    -> Ergebnis wären 4 Gleise/Fahrspuren: 2x Straßenbahn, 1x Heizkraftwerk, 1x Ringgleis?

    -> Mehrere Gleise/Spuren bräuchten entsprechende Breite:

    Ist die überhaupt vorhanden? Und wie sähen 4 Spuren vom Landschaftsbild aus?

    -> Ist Mehrgleisigkeit überhaupt möglich, da schmale Breite bei Gleisen bei Firma Schacht (Übergang Bültenweg) und schmale Breite ab Beethovenstraße (von Westen kommend)?

     

    2. Kreuzen von bestehenden (Verkehrs-) Wegen, Gebieten

    -> Zusätzlicher Stau zu erwarten aufgrund häufiger Überquerung des Bahnübergangs am Bültenweg/Bienroder Weg --> zusätzliche häufige Überquerung des Bienroder Wegs, der schon durch M2 bei Siegfriedstraße frequentiert wird

    --> Zusätzlicher Stau zu erwarten aufgrund Einbiegen auf Hamburger Straße --> zusätzliche häufige Überquerung der Hamburger Straße

    -> Wie sieht das Landschaftsbild nach Bau einer Brücke zur Überquerung der DB-Bahngleise in Richtung Gifhorn bzw. Gliesmaroder Bahnhof aus?

     

    3. Alternative Routen

    -> Anbindung Querum: Warum nicht über M3 ab Gliesmarode über Querumer und Bevenroder Str. (wie aktuell in Überlegung)? Warum keine Verlängerung der M2 ab Ottenroder Straße bis Querum?

    -> Anbindung neue Nordstadt: Campusbahn bis max. Bahnübergang Bienroder Weg / Bültenweg (von Westen kommend) bauen, dann ggf. Wendeschleife kurz vor Bienroder Weg / Bültenweg -> Anbindung Querum dann über M3 oder M2 (s.o.)

     

    Vielen Dank und viele Grüße

    Henning Jost

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    Vielen Dank für das Lob. Auch wir haben den Abend als sehr konstruktiv empfunden und freuen uns über die zahlreichen Hinweise und Anregungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Ihren Beitrag werden wir im Zuge der Auswertung des gestrigen Workshops und der daraus folgernden weiteren Planungen inhaltlich beantworten.

    Beste Grüße, Ihr Stadt.Bahn.Plus.-Team

  • 18.10.2018

    W. Hendl   | Projekt Campusbahn

    Im November 2018 beginnt nun die erste Bürgerinformation über die Stadtbahnplanung nach Querum. Als Befürworter neuer Stadtbahnstrecken, hier mal aus meiner Sicht 3 mögliche Varianten:

    1. Die Campusbahn von der Hamburger Str. abzweigend auf der Eisenbahntrasse über die neue Nordstadt - Beethovenstr. - und Höhe TU Sportplatz mit einer Brücke über die Gleise nach Querum auf die freigehaltene Trasse und weiter bis Wendeschleife Höhe Moorkamp (Alternativ Osnabrückstr.). Auf dem ersten Blick eine gute Anbindung für viele Fahrgäste. Mit ca. 4 km Länge und durch die lange Brücke über die Gleise vor Querum wahrscheinlich aber zu teuer.

    2. Die derzeit endende Tram an der Ottenroder Str. auf direkten östlichen Weg ebenfalls mit einer langen Brücke nach Querum (freigehaltene Trasse) bis WS Moorkamp bzw. Osnabrückstraße.

    Mit ca. 1,8 km deutlich kürzer und günstiger. Die neue Nordstadt wird dann mit der Buslinie 426 vom Rebenring kommend über Mittelweg - Mitgaustr. - Wodanstr. - Bienroder Weg bedient (könnte Ottenroder Str. enden bzw. zum Flughafen fahren).

    3. Die an der neu entstehenden Wendeschleife Querumer Str. endende Tram, fährt über die Querumer Str. weiter (Wendeschleife wird somit nicht benötigt) bis über Kreuzung Bevenroder Str. - hier geradeaus weiter auf das alte DB Gleis - überquert die Volkmaroder Str. - entweder nun weiter nach links in Richtung Osnabrückstr. oder auf DB Gleis weiter bis Höhe Moorkamp - dann nach links schwenkend (die Bevenroder Str. querend) auf die freigehaltene Tramtrasse bis zur Wendeschleife Duisburger Straße (Höhe Kindertagesstätte). Haltestellen wären Höhe Efeuweg, Pappelberg, Moorkamp, Osnabrückstr., (oder ohne Moorkamp, wenn direkt Osnabrückstr.), Bevenroder Str. (neben Feuerwehrhaus, damit Schüler der IGS nicht über Straße gehen müssen, und Wendeschleife Duisburger Straße. Somit wird Querum vom Ost nach West durchfahren und ermöglicht vielen Bewohnern die Mitfahrt. Die Linie 443 wird nicht mehr gebraucht, die Linie 433 kann weiterhin nach Hondelage fahren, sowie die Linie 413 Richtung Flughafen bzw. Bevenrode.

    Die neue Nordstadt wird wie bei Nr. 2 mit der Linie 426 bedient.

    Vorschlag Nr. 3 würde ich bevorzugen in Aufwand, Kosten und Vorteil für vielen Kunden.

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    Vielen Dank für Ihre detaillierten Vorschläge. In Ihrem ersten Vorschlage skizzieren Sie im Grunde die Trasse, die der Rat der Stadt zur weiteren Untersuchung beschlossen hat. Sehr wohl werden wir auch alternative Trassen – wie beispielsweise von Ihnen aufgezeigt – prüfen und bewerten.

    Bei dieser Prüfung werden die Fahrgastpotenziale, die betriebliche Wirkung (welche Anzahl von Fahrzeugen benötigen wir für die entsprechenden Trassenführungen, wie sieht ein sinnvolles Busergänzungsnetz in Umläufen und Fahrzeugeinsatz aus), die baulichen Herausforderungen, die Verfügbarkeit von Grundstücken und natürlich auch eine Gesamtwirtschaftliche Betrachtung vorgenommen. Das alle beeinflusst die Förderwürdigkeit, die ein entscheidendes Kriterium für die Realisierung darstellt.

     

    Somit können Aussagen zu einer Realisierbarkeit Ihrer Vorschläge erst nach einer eingehenden Prüfung getätigt werden. Voraussichtlich zum zweiten Bürgerworkshop werden wir neben der Bewertung Ihrer Vorschlägen auch weitere Ergebnisse vorstellen.

  • 17.05.2018

    R. van Brakel   | Projekt Volkmarode-Nord

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    mit Besorgnis beobachte ich die Diskussionen um den Bau von Wendeschleifen. Es wird viel Bauplatz in Anspruch genommen, die Bahnen kreuzen zum Wenden jedesmal die Straßenfahrspuren und bremsen damit den Verkehrsfluss. Zusätzlich kann es in Wendeschleifen zu erhöhter Geräuschentwicklung durch die engen Kurvenradien kommen. All diese negativen Punkte könnten durch den Einsatz von Straßenbahnen mit zwei Führerständen auf Strecken, bei denen die Route keinen geschlossenen Kreis bildet, eingesetzt werden. Im Zeitalter der Elektronik sollte ein zweiter Führerstand keine sehr hohen Zusatzkosten in de Anschaffung mehr darstellen. Ende der 60er Jahre funktionierte dies mit der Linie 4 zwischen Krematorium und Lessingplatz (Stadtbad) einwandfrei. Am Lessingplatz nahm der Straßenbahnfahrer seine Kurbel vom Führerstand ab, ging zum anderen Ende der Bahn, steckte die Kurbel wieder an den Steuerplatz und die Fahrt konnte in entgegengesetzter Richtung starten, ohne Wendeschleife.

    Ich bitte dies bei zukünftigen Planungen für den Netzausbau zu berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Reinhold van Brakel