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Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

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  • 17.05.2018

    R. van Brakel   | Projekt Volkmarode-Nord

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    mit Besorgnis beobachte ich die Diskussionen um den Bau von Wendeschleifen. Es wird viel Bauplatz in Anspruch genommen, die Bahnen kreuzen zum Wenden jedesmal die Straßenfahrspuren und bremsen damit den Verkehrsfluss. Zusätzlich kann es in Wendeschleifen zu erhöhter Geräuschentwicklung durch die engen Kurvenradien kommen. All diese negativen Punkte könnten durch den Einsatz von Straßenbahnen mit zwei Führerständen auf Strecken, bei denen die Route keinen geschlossenen Kreis bildet, eingesetzt werden. Im Zeitalter der Elektronik sollte ein zweiter Führerstand keine sehr hohen Zusatzkosten in de Anschaffung mehr darstellen. Ende der 60er Jahre funktionierte dies mit der Linie 4 zwischen Krematorium und Lessingplatz (Stadtbad) einwandfrei. Am Lessingplatz nahm der Straßenbahnfahrer seine Kurbel vom Führerstand ab, ging zum anderen Ende der Bahn, steckte die Kurbel wieder an den Steuerplatz und die Fahrt konnte in entgegengesetzter Richtung starten, ohne Wendeschleife.

    Ich bitte dies bei zukünftigen Planungen für den Netzausbau zu berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Reinhold van Brakel

  • 06.04.2018

    C. Friedrich   | Projekt Rautheim

    Hallo,

    ich möchte mich auf diesem Wege klar für die schnellste und kürzeste Streckenführung von Rautheim in die Innenstadt aussprechen.

    Nur so erreicht die Stadtbahn maximale Attraktivität als Verkehrsmittel und ermutigt insbesondere Autofahrer ihr Fahrzeug in der Garage stehen zulassen.

     

    Mit freundlichen Grüßen

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    Der Aspekt „Reisezeit“ ist ein wichtiges Kriterium bei der Beurteilung der künftigen Stadtbahntrasse nach Rautheim. Die Reisezeit wird sowohl bei der Voruntersuchung nach der Methodik der Standardisierten Bewertung, als auch bei der Gegenüberstellung der Trassenvarianten in der Bewertungsmatrix berücksichtigt. Dennoch stellt die Reisezeit nur einen Aspekt neben vielen weiteren, wie der Erschließungswirkung oder der Anteil an besonderem Bahnkörper, dar. Die jeweiligen Vor- und Nachteile der Trassen können Sie der Bewertungsmatrix in den Downloads auf der Projektseite entnehmen.

    Besuchen Sie unseren dritten Bürgerworkshop am 14.06.18, um mit uns über Ihre Vorzugstrasse zu diskutieren.

  • 15.03.2018

    C. Müller   | Projekt Rautheim

    Wir möchten vom östlichen Ringgebiet in das Neubaugebiet HDL umziehen. Aufgrund des Ratsbeschlusses vom 21.02.17 haben wir in Zukunft geplant, die Stadtbahn für unseren Weg zur Arbeit in die Innenstadt zu nutzen. Somit können wir sogar komplett auf das Auto verzichten. Eine Streckenführung über den Möncheweg bindet das Neubaugebiet HDL aber gar nicht direkt an. Hat man das Neubaugebiet HDL vergessen? Wir sind eindeutig für eine direkte Anbindung des Neubaugebiets HDL an die Stadtbahn!

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    Vielen Dank für Ihren Beitrag und die Unterstützung des Stadtbahnausbaus nach Rautheim. Ziel der Bürgershops ist es, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Braunschweig aktiv in den Planungsprozess der Trassenfindung nach Rautheim einzubinden. Die 6 besten Varianten wurden im 2. Bürgerworkshop am 27.02.18 den Bürgern vorgestellt und eingehender diskutiert. Die Streckenführung über den Möncheweg ist eine von mehreren Bürgervorschlägen die sich im 2. Bürgerworkshop und in der Bewertungsmatrix durchsetzen konnte und daher weiterverfolgt wird. Die Variante B.3 berücksichtigt weiterhin den Anschluss des Neubaugebietes HDL an das Stadtbahnnetz.

    Nutzen Sie im Rahmen des 3. Bürgerworkshop am 14.06.18 die Möglichkeit, mit uns über Ihre Vorzugstrasse zu diskutieren.

  • 08.03.2018

    H. Peters   | Projekt Rautheim

    Hallo,

    nach den letzten Bürgerworkshop werden wieder neue Trassenvarianten für Rautheim diskutiert. Eine Variante soll nun über den Möncheweg gehen und von Süd-Westen nach Rautheim hineinführen. Bei dieser Variante wird aber der gesamte Nord-Westen Rautheims entkoppelt. Wir wohnen im Lehmweg und haben uns schon auf die mögliche Anbindung gefreut. Somit werden wohl viele Rautheimer die Bahn nicht nutzen können und weiter mit dem Auto in die Stadt fahren. Das kann doch nicht Ziel des Strassenbahnausbaus sein.

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    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und die Unterstützung des Stadtbahnausbaus nach Rautheim. Unser Ziel ist es, Sie, die Anwohner Lindenbergs und Rautheims, in den Planungsprozess mit einzubeziehen und möglichst transparent unsere Arbeit im Zuge der drei Bürgerworkshops vorzustellen und zu diskutieren.

    Der 1. Bürgerworkshop am 04.12 2017 diente dazu Varianten der Stadtverwaltung und der Verkehrs-GmbH vorzustellen und durch Bürgervorschläge zu ergänzen. Infolgedessen kamen über 20 Trassenvorschläge zusammen. Im Rahmen der Nachbereitung dieses Workshops wurden die Variantenvorschläge daher gleichrangig in Form einer Bewertungsmatrix (siehe Downloads auf der Projektseite) bewertet. Die 6 besten Varianten wurden im 2. Bürgerworkshop am 27.02.18 wieder den Bürgern vorgestellt und eingehender diskutiert (siehe Karte). Dazu zählt auch die von Ihnen beschriebene Variante G.2, die über den Möncheweg führt. Die Ergebnisse des 2. Workshop werden zurzeit ausgewertet.

    Wir laden sie herzlich zu unserem dritten Bürgerworkshop am 14.06.2018 ein, um ein Votum für Ihre Vorzugstrasse abzugeben.

  • 08.03.2018

    T. Werner   | Projekt Campusbahn

    Hallo zusammen,

     

    eben habe ich Pläne zur Umsetzung des neuen Baugebietes "Im Holzmoor Nord" gesehen. Wo soll denn da die Campusbahn durchfahren? Ich sehe da keinen Platz. Nördlich dieses Baugebietes soll ein Streifen freigehalten werden (80 m breit als Luftleitlinie) zur Nutzung für die Anwohner. Der kann also auch nicht für die Tram genutzt werden...was ich persönlich auch nicht gut finden würde...

     

    Vielleicht ist diese Planung noch nicht zu Ende gedacht, aber doch schon sehr präzise. Und der Platz für die Campusbahn wird ja nicht einfach so aus den Ärmel geschüttelt!

     

    Noch ein Problem mehr für diese ganze Planung!

     

    MfG

     

    Th. Werner

  • 06.03.2018

    D. Dettmer   | Projekt Volkmarode-Nord

    Guten Tag,

     

    ein Ergebnis des Workshops 2 für die Wendeschleife Gliesmarode war laut Protokoll, dass in der Variante B "eine weitere Grünfläche vor der Geschäftszeile in der Querumer Straße" entstünde und "die Leistungsfähigkeit der Straße [...] zudem größer als bei Variante A2" wäre. Beide Punkte treffen mMn auch auf die Variante A2 zu, denn die Zahl der Fahrspuren ist in beiden Varianten identisch und der Grünstreifen nur etwas schmaler. Dafür sind bei der Wendefahrt deutlich weniger Eingriffe in den MIV notwendig und an der Wendeschleife könnte an der Einmündung der Paul-Jonas-Meier-Straße eine Haltestelle zum Ausstieg entstehen. Die Vorteile der Variante A2 überwiegen daher aus meiner Sicht.

  • 03.03.2018

    T. von Kolczynski   | Projekt Rautheim

    Im Nachgang zum 2. Workshop zum Stadtbahnausbau vom 27.02.2018 möchte ich zur weiteren Planung der Streckenführungen für den Bereich Lindenberg/ Rautheim noch zu Bedenken geben, dass nur die Streckenvariante G.2 auf bereits vorhandene Straßenverläufe bzw. vorgehaltene Ausbautrassen im Ortsteil Lindenberg/ Rautheim zurückgreift und somit nur mit dieser Variante weder dauerhaft negativ in ein seit fast 20 Jahren gewachsenes und stark genutztes Naherholungsgebiet eingegriffen noch wertvolle Anbau- und Ackerfläche vernichtet wird, wie es bei der Verwirklichung der geplanten Streckenverläufe der Varianten A.0 bzw. B.3 der Fall wäre.

    Eine negative Einflussnahme auf die Umwelt wäre somit bei Realisierung der Variante G.2 am geringsten.

    Darüber hinaus wäre hier - bei Nutzung bereits bestehender Strassenverläufe und Vorhaltetrassen - sicherlich eine schnellere Projektverwirklichung zu erwarten als bei den Planungsvarianten, bei denen erst Fremdflächen von Dritten angekauft werden müssten - mit all den sich daraus für den Erwerb ergebenden Schwierigkeiten und Problemen.

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    Vielen Dank für Ihre Anregung. Ich möchte Sie gerne auf unsere Bewertungsmatrix in den Downloads auf der Projektseite verweisen, in der die Vor- und Nachteile der einzelnen Trassen gegenübergestellt werden. Hier finden Sie eine konkrete Gegenüberstellung der Trassen A.0, B.3 und G.2.

    Die von Ihnen genannten Aspekte finden sie in folgenden Rubriken der Tabelle:
    • 4.1 Grunderwerb,
    • 4.4 Beeinträchtigung Naherholung,
    • 4.5 Trennwirkung von Quartieren sowie
    • 5.1 Beeinträchtigung des Landschaftsbildes
    • und 5.2 Beeinträchtigung für Boden, Wasser, Luft, Tiere, Pflanzen.

    Im Zuge der weiteren Planung werden wir diese Aspekte und Ihre Anmerkungen gerne weiter berücksichtigen.

  • 27.02.2018

    M. Schweiß   | Projekt Volkmarode-Nord

    Eine Bitte bzgl. dem Infomaterial zum 2. Bürgerworkshop Volkmarode-Nord am 21.02.2018:

    Es wäre schön, wenn auch die einzelnen Trassenpläne der an diesem Abend diskutierten Varianten A1-A4, B1-B4 und C1 bis C4 auf der Website veröffentlicht werden könnten.

    Vielen Dank.

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    Danke für Interesse! Wir haben die Varianten-Pläne der Abschnitte A, B und C jetzt unter Infomaterial und dem Projektsteckbrief Volkmarode-Nord zum Download bereit gestellt. 

  • 25.02.2018

    H. Möhle   | Projekt Volkmarode-Nord

    schon jetzt sind, bis auf die Spitzenzeiten, die Bahnen nicht überfüllt. Wie soll sich eine doppelte Frequenz, sprich 7,5 Min-Takt, rechnen? Soviele Mehrkunden werden aus der Richtung Gifhorn doch sicher nicht kommen! Auf welche Zahlen greift man zurück ??

  • 19.02.2018

    R. Müller   | Allgemein

    Hallo zusammen,

     

    dass endlich etwas bezüglich ÖPNV in Braunschweig passiert, ist längst überfällig (spätestens seit dem Aus der RegioStadtBahn).

    Meine Frage bezieht sich auf den Verkauf der Fahrkarten. Zur Zeit werden diese direkt vom Fahrer bzw. der Fahrerin in der Bahn verkauft. Mir erschließt sich dabei nicht ganz die Sinnhaftigkeit in Bezug auf Effizienz und zügige Mobilität. Sollten diese nicht viel eher durch Automaten an den Stadtbahn-Haltestellen ausgegeben werden?

    Auch wenn man es in Braunschweig nicht gerne hören wird, so arbeitet man in Hannover bei der ÜSTRA mit diesem System sehr gut, der Verkauf direkt in Bussen blieb, der in der Stadtbahn nicht. Außerdem kann man an den Automaten der ÜSTRA ebenfalls bspw. Prepaid-Karten oder das Niedersachsenticket der DB kaufen.

    Dies halte ich in Bezug auf Braunschweig ebenfalls für die geeignetere Lösung, im Gegensatz zum jetzigen Verfahren.

     

    Mit vielen Grüßen

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    Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung zum Stadtbahnausbaukonzept und Ihre Anregungen zum Fahrkartenverkauf über Ticketautomaten.

    Im Verlauf des Jahres 2018 werden in den Stadtbahnen der Verkehrs-GmbH Fahrscheinautomaten installiert. Der Ticketverkauf wird dann in den Stadtbahnen nach und nach nicht mehr beim Fahrer, sondern über Ticketautomaten erfolgen. Angeboten wird das komplette Ticketsortiment des Verbundtarif Region Braunschweig und darüber hinaus auch das Niedersachsen-Ticket. Die Verkehrs-GmbH ergreift diese Maßnahme, um den Stadtbahnbetrieb zu beschleunigen.