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Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

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  • 10.09.2020

    C. Kelle   | Allgemein

    Guten Morgen zusammen,

    ich wohne in Braunschweig Stöckheim und arbeite in Wolfenbüttel. Ich kenn viele die in BS wohnen und in WF arbeiten oder umgekehrt. Gerne würde ich mit der Stadtbahn zur Arbeit fahren. Leider endet diese im Stockheimer Neubaugebiet bereits. In Gesprächen mit meiner Oma habe ich erfahren, dass es früher mal eine Straßenbahn nach Wolfenbüttel gab.

     

    Wäre es möglich die Linie 1 bis nach Wolfenbüttel Zentrum auszubauen? Gibt es hier Überlegungen?

     

    Danke für Ihre Rückmeldung.

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    Vielen Dank für Ihre Anregung. Derzeit befinden wir uns in den Planungen von 6 Teilprojekten zum Stadtbahnausbau bis hin zu einem Zielnetz in 2030. Eine Verlängerung der Stadtbahn nach Wolfenbüttel ist derzeit nicht geplant und vorgesehen und wäre nach u

  • 15.07.2020

    G. Lanza   | Allgemein

    Guten Tag,

    Ich fahre gerne Bus und habe zwei kleine Anregungen, die vielleicht im neuen ÖPNV-Konzept Platz finden können.

    1. Im jetzigen und auch künftigen Plan fehlt eine direkte Anbindung der östlichen Stadtteile zum Hauptbahnhof. Man könnte ggf. eine (halb)stündige Linie integrieten, mit dem Verlauf Querum - Bhf Gliesmarode - Ostring - Hbf oder Querum - Riddagshausen - Marienstift - Bebelhof.

    2. Man könnte die Linie 426 in ihrem südwestlichen Abschnitt mit der Line 435 verkoppeln: somit entstünde eine durchgehende Anbindung (Kralenriede -) Siegfriedsviertel - Cyriaksring - Anwohnermeldeamt - Donauknoten.

    Danke in Voraus für die Aufmerksamkeit.

    Beste Grüße,

    G. Lanza

  • 19.05.2020

    R. Müller   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    Im Zuge der Neustrukturierung der Stadtbahn schlage ich vor, die Fahrgastdurchsagen in den Fahrzeugen neu aufzunehmen. Diese sind derzeit oft undeutlich und für nicht ortskundige Personen schlecht zu verstehen. Außerdem wäre es sinnvoll, geeignete Haltestellen durch Zusatzinfos in Deutsch und Englisch zu ergänzen (so, wie es in anderen Großstädten auch gehandhabt wird). Z. B.:

    Hauptbahnhof - Übergang zum Nah- und Fernverkehr

    Bahnhof Gliesmarode - Übergang zum Nahverkehr

    Wesertraße - Endpunkt, Fahrgäste bitte aussteigen

    Linien, die nicht zum Hbf fahren, sollten an einem geeigneten Umsteigepunkt die Info geschaltet bekommen, dass an einer gewissen Haltestelle der Umstieg zum Hbf nötig wäre.

     

    Über eine Umsetzung würde ich mich freuen, nicht nur bzgl. mehr Komfort, sondern auch in Anbetracht der Barrierefreiheit im Nahverkehr.

     

    Beste Grüße!

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    Vielen Dank für Ihre Anregungen, die sich mit den Planungen der Verkehrs-GmbH decken. Zu einem kommenden Fahrplanwechsel sollen die Fahrgastansagen in den Bussen und Bahnen der BSVG mit einer sympathischen Stimme und in deutlicher Aussprache neu aufgenomm

  • 12.09.2019

    L. Pelster   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Ausgangssituation:

    Der neue Streckenabschnitt durch den Bebelhof soll durch eine Umlegung der aktuellen Linie 2 genutzt werden. Durch die zukünftige eher umwegige Führung über Klinikum und Hbf wird sich die Reisezeit vom Erfurtplatz in Richtung Innenstadt spürbar verlängern. Durch die vorhandene direkte Anbindung des Sachsendamms an die Anschlussstelle Braunschweig-Südstadt und die Nutzung diese Anbindung Richtung Innenstadt erscheint die Straßenbahn zusätzlich unattraktiver gegenüber dem eigenen Auto. Ich befürchte daher, dass die Nutzung der Straßenbahn vom Heidberg durch die Neuplanung sogar rückläufig sein könnte.

    Auf Seite 33 der Präsentation vom zweiten Workshop ist eine Alternative 1 (dort für den Abschnitt 2 untersucht) von der Anschlussstelle BS-Südstadt direkt über den Sachsendamm verworfen worden, da das Klinikum nicht angeschlossen würde.

     

    Alternativvorschlag:

    Der Vorschlag besteht darin, diese Alternative 1 als Ersatz für den Abschnitt 3 zu bauen und den Abschnitt 2 zum Klinikum inklusive einer neuen Wendeschleife ebenfalls zu bauen. Im Bereich der Anschlussstelle BS-Südstadt wäre hierfür ein Gleisdreieck erforderlich. Das Gleisdreieck könnte sowohl nördlich der Autobahn (Führung der Straßenbahn über die Richtungsfahrbahn zum Heidberg) als auch südlich der Autobahn (Führung über die Richtungsfahrbahn zur Anschlusstelle) errichtet werden.

    Die Abschnitte 1 und 4 würden wie geplant gebaut werden. Im Abschnitt 2 wären verschiedene Lagen der Wendeschleife zwischen Klinikum und Südstadt und eine spätere Verlängerung in Richtung Südstadt/Mascherode denkbar. Der Abschnitt 3 würde durch die Alternative ersetzt werden.

    Die Gesamtlänge der zu bauenden Strecke würde (in Abhängigkeit der Lage der Wendeschleife) in etwa gleich bleiben. Zusätzliche Kosten würden durch das Gleisdreieck und die Wendeschleife entstehen.

     

    Alternatives Linienkonzept:

    Eine vollständige Erschließung der so entstehenden Strecken mit nur zwei Linienästen plus Verstärkerlinie ist nicht möglich. Es müssten daher drei Linienäste vom Hbf/John-F.-Kennedyplatz nach Süden geführt werden. Mein Vorschlag wäre hier anstelle der Linie 2 die Linie 1 auf die Neubaustrecke umzulegen und anstelle der Verstärkerlinie eine reguläre Linie über die Neubaustrecke zum Klinikum zu führen.

     

    Linie 1 fährt Stöckheim-Heidberg-Bebelhof-Hbf im Südast. Die Reisezeit wäre im Vergleich zu heute sogar etwas schneller (4 statt 6 Zwischenhalte zwischen Militschstraße und Hbf und nur eine enge Kurve).

     

    Linie 2 fährt wie derzeit Heidberg-Wolfenbütteler Str.-Leisewitzstraße im Südast. Dies ermöglicht weiterhin schnelle Reisezeiten vom Heidberg/Melverode in die Innenstadt. Der Nordast wäre unabhängig von dieser Planung. Es würde sich anbieten zukünftig ggf. die westliche Innenstadtstrecke zu nutzen, um diese mit dem Süden zu verbinden.

     

    Linie X fährt Klinikum-Bebelhof-Hbf im Südast. Im Nordast würde sich die derzeitige Linie 2 ins Siegfriedviertel oder die vorgesehene Linie 11 nach Rühme anbieten um gemeinsam mit der Linie 1 einen langen Abschnitt im 7/8-Minuten-Takt über den Hbf zu führen.

     

    Vorteile:

    -Die Fahrtzeiten Heidberg-Hbf. und Heidberg/Melverode-Innenstadt sind kürzer und damit vergrößert sich der Nutzen der Neubaustrecke.

    -Die Summe der Linienlänge bzw. der Fahrleistung zur Hauptverkehrszeit (dies bestimmt den Fahrzeugbedarf) sind kürzer/geringer und damit sind die Betriebskosten zu diesen Zeiten geringer.

    -Die Möglichkeiten der Umleitung von Straßenbahnen bei Streckenunterbrechung (bei Instandsetzung oder Störung) sind durch das Gleisdreieck flexibler.

    -Eine abschnittsweise Inbetriebnahme ist möglich.

    -Die Haltestelle Erfurtplatz kann in ihrer derzeitigen Lage erhalten bleiben.

     

    Potentiale:

    -Die Linie zum Klinikum kann zu den Schichtwechselzeiten durch die näher liegende Wendeschleife besser verstärkt werden.

    -Die Stadtteile Stöckheim, Heidberg und Bebelhof werden durch die Linie 1 besser verknüpft. Insbesondere der Erfurtplatz und der Stöckheimer Markt können hiervon stadtentwicklungstechnisch profitieren. Außerdem werden die Schulen und das Schwimmbad am Heidberg besser angebunden.

     

    Nachteile:

    -Die Bau- und Instandhaltungskosten sind durch das Gleisdreieck und die zusätzliche Wendeschleife höher.

    -Die Fahrleistung in den Nebenverkehrszeiten ist durch die drei Linien höher (das Angebot ist aber auch besser).

    -Die Aufteilung der Fahrgäste auf die Linien würde ungleichmäßiger sein. Die Linie 1 würde vermutlich deutlich mehr Fahrgäste anziehen als die beiden anderen Linien. Dies ist durch einen entsprechenden Fahrzeugeinsatz zu kompensieren. Die Linie 1 würde von vierteiligen Traminos und die beiden anderen Linien von dreiteiligen Bahnen bedient werden. Perspektivisch wäre auch der Einsatz von noch längeren Bahnen zu prüfen. Abgesehen von den Haltestellen Schloss und Ludwigstraße, an denen umfangreichere Maßnahmen notwendig wären, wäre eine entsprechende Anpassung der übrigen Haltestelle Entlang der Linie 1 vergleichsweise einfach möglich.

  • 18.07.2019

    V. L.   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    die neuen Streckenführung für das Zielnetz 2030 bereiten mir etwas Kopfschnerzen. Ich benutze vom Cyriaksring zum Hbf BS jeden Tag die 461 und benötige für die Strecke ca 7 Min. In dem Zuelplan taucht die Linie nicht mehr auf und es gibt keine kurze direkte Verbindung mehr. In dem Zielplan "ohne Ausbau" ist eine Linie 6 eingezeichnet, welche von der Weststadt direkt zum Hbf fährt. Ich glaube das eine solche Linie gerade zu den Stosszeiten für Pendler aus dem Westen Ideal ist, auch für den Plan mit dem Ausbau für 2030. Die ungenutzten Gleise zwischen Friedrich-Wilhelm Platz und JFK liesen sich sicherlich einfach wieder nutzen.

     

    Mit der Linie 6 wäre eine art Sprinter Strecke geschaffen und glauben Sie mir, die Menschen lieben direkte und schnelle Verbindungen ;-)

     

    MfG

     

    V.L.

  • 03.07.2019

    W. Hendl   | Projekt Campusbahn

    Auch nach der 2. Bürgerbeteiligung der Stadtbahnstrecke nach Querum konnte man feststellen, dass es sehr schwierig werden wird, die bestmögliche Trassenvariante zu finden. Sicherlich hat die A 3 Variante den besten Fahrgastnutzen und bindet die neue Nordstadt, TU Campus und Querum gut an . Wenn da nur nicht die kostenträchtige (sicherlich ca. 15 Millionen Euro) ca. 270 m lange Brücke im Naturschutzgebiet von Wabe und Mittelriede wäre.

    Eine Stadtbahntrasse in Querum hat eigentlich nur einen Sinn, wenn sie in Querum beide Wohngebiete westlich und östlich der Bevenroder Straße anbindet.

    Daher fehlte mir auch eine C Variante, wie Querum optimal bedient wird, aber keine Brücke gebaut werden muss.

    Denn es wäre folgendermaßen möglich: Von der Querumer Straße kommend, wird zwischen Bevenroder Str. und Volkmaroder Str. die alte Trasse der Schuntertalbahn genutzt. Rechtsfahrend auf der Volkmaroder Str. (200 m) bis zur Einmündung Farnweg. Hier nach links über den Farnweg und geradeaus weiter bis zur Dibbesdorfer Str. Höhe Moorkamp. Dann nach links über die vorgehaltene Trasse bis zur Duisburger Str., wo eine Wendeschleife entsteht.

    Mit einer zusätzlichen Haltestelle Einmündung Farnweg wäre sogar der Bereich Volkmaroder Str./Petzvalstr. angebunden. Dann eine weitere Haltestelle kurz hinter der Einmündung Moorkamp Richtung Osten, eine weitere direkt über der Bevenroder Str. (damit die Schulkinder nicht die Straße queren müssen) und an der Endstation Duisburger Straße.

    Die Reisezeit von der Ortsmitte Bevenroder Str. bis zum Rathaus wäre über diese Trasse mit ca. 14 Min. identisch, als wenn sie über die A 3 Trasse fahren würde. Nur die Kosten wären erheblich weniger (durch die Einsparung der Brücke und der Wendeschleife Querumer Str.). Diese "C 6 Trasse" ist mit ca. 2 km halb solang wie die A 3 Trasse, so dass natürlich auch die B 3 Trasse mit ebenfalls ca. 2 km gebaut werden kann, wenn es sinnvoll ist. Ich persönlich würde die derzeitige Buslinienführung der Linie 426 im 15 Min. Takt bevorzugen. Die Wege zu der Tramhaltestelle "Ludwigstr." (wo mehrere Tramlinien fahren) und der Bushaltestelle "Am Bülten" (wo die Fahrzeit mit der Li. 416 bis Rathaus mit 10 Min. identisch mit der dann in unmittelbarer Nähe vorgesehenen Tramhaltestelle ist) wäre akzeptabel. Die neuen Bewohner der "Nordstadt" werden, wenn sie zum Hauptbahnhof wollen, sicherlich "Am Bülten" mit der Buslinie 436 direkt fahren, als mit der Tram über die Innenstadt.

    Ich bitte die "Planer" die vorgeschlagene "C 6 Variante" näher zu beleuchten und zur nächsten Bürgerbeteiligung im Herbst eine Fotomontage der geplanten Brücke am besten von allen 4 Himmelsrichtungen gesehen anzufertigen und auszuhängen. So kann sich jeder ein Bild davon machen, wie sich die Brücke in die Grünlandschaft einfügt.

  • 13.06.2019

    W. Born   | Projekt Campusbahn

    Die Campusbahn bis nach Querum steht und fällt m.E. mit der aufwändigen Querung der Bahngleise, ausgerechnet im Bereich von Wabe und Mittelriede. Gibt es dazu eine "naturschonende" konkrete Planung? Das sollte jetzt im Vordergrund der Projektentwicklung stehen.

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    Verwaltung und BSVG haben verschiedene Varianten für die Querung des sensiblen Landschaftsbereichs sowie von Wabe und Mittelriede geprüft. Dazu werden auf dem zweiten Workshop am Montag, 1. Juli 2019, die Ergebnisse präsentiert und zur Diskussion gestellt

  • 06.06.2019

    L. Pelster   | Projekt Campusbahn

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    im Folgenden möchte ich einen Alternativvorschlag zur Anbindung der Campusbahn an das Bestandsnetz machen.

     

    Alternative Anbindung an das Bestandsnetz:

     

    Die vorgestellte Trasse ab dem BS-Energy-Gebäude führt entlang des Nordbahnhofes, des Baugebietes "Mittelweg-Südwest" und dem ehemaligen Zeitungsgebäude zur Hamburger Straße südlich der Haltestelle "Ludwigstraße". Die Vorteile sind aus meiner Sicht die gute Anbindung des Baugebietes "Mittelweg-Südwest" und die relativ einfache Bauausführung (und vermutlich geringe Widerstände) entlang des Anschlussgleises des Kraftwerkes. Die Nachteile sind die relativ umwegige Führung in Richtung Innenstadt (gut 500m mehr als eine direktere Führung), relativ viele per Lichtsignalanlage zu kreuzende Straßen in teils großen Knoten (Mittelweg, Einfädelung Hamburger Straße, Kreuzung Hamburger Straße/Ring, Mühlenpfordtstraße) und die relativ schlechte (da periphere) Anbindung des TU Hauptcampus.

     

    Die von anderer Seite bereits vorgeschlagene Führung über den Mittelweg lehne ich ab, da zum Einen die straßenbündige Führung in der bereits stark durch den MIV belasteten Straße sehr verspätungsanfällig wäre und zum Anderen zur Verknüpfung mit den Bussen auf dem Ring eine zusätzliche Bushaltestelle sehr nah an den bereits bestehenden Haltestelle errichtet werden müsste.

     

    Die historische Führung der Straßenbahnen vom Nordbahnhof via Geysostraße, Pockelsstraße und Schleinitzstraße ist aufgrund der sehr engen Kurvenradien Pockelsstraße/Schleinitzstraße und Schleinitzstraße/Mühlenpfordtstraße vermutlich mit modernen Straßenbahnen technisch nicht machbar.

     

    Eine geradliniege Führung via Geysostraße, Pockelsstraße und Fallersleber-Tor-Wall zur Haltestelle Theaterwall scheidet vermutlich aufgrund hoher Kosten (deutlich längere Strecke, vollständig straßenbündig, neue Okerbrücke) und Platzkonflikten zu Fußgängern und Radfahrern im Unibereich ebenfalls aus.

     

    Mein Vorschlag ist daher eine Führung via Geysostraße (straßenbündig), Rebenring (besonderer Bahnkörper in südlicher Seitenlage) und Mühlenpfordstraße (besonderer Bahnkörper in östlicher Seitenlage/straßenbündig). Die Haltestelle Nordbahnhof wäre im Bereich zwischen BS-Energy und dem Nordbahnhof zu platzieren. Zur Erschließung des TU Campus und der Verknüpfung mit den Ringbussen würde die Haltestelle Pockelsstraße als kombinierte Haltestelle südwestlich der Kreuzung am Ring eingerichtet. Auf einen zusätzlichen Halt an der Mühlenpfordtstraße könnte aufgrund der bereits guten Bedienung vorerst verzichtet werden.

     

    Dieser Vorschlag hat folgende Vorteile:

    - kürzere Fahrtstrecke der neuen Linie (Fahrzeit, Energie, Verschleiß)

    - bessere Erschließung des TU Hauptcampus

    - weniger und einfachere Kreuzungen mit LSA (Nordstraße, Geysostraße/Ring, Einfädelung Mühlenpfordtstraße)

     

    Dem stehen allerdings auch folgende Nachteile gegenüber:

    - vermutlich höhere Investitionskosten aufgrund mehr umzubauender Bestandsstraßen

    - schlechtere Erschließung des Neubaugebiets "Mittelweg-Südwest" (Alternativhaltestellen Nordbahnhof, Pockelsstraße, Hamburger Straße und Ludwigstraße)

    - potentiell mehr Widerstand betroffener Bürger (insbesondere in der Geysostraße)

     

    Die größten Probleme würde diese Variante vermutlich in der Geysostraße verursachen (Reduktion der Parkflächen da Längsparkstreifen statt Querparkstreifen, Radverkehr, Lärmemissionen). Es sei hier jedoch angemerkt, dass der Querschnitt der Geysostraße deutlich breiter als die vergleichbare Straße "Am Wendenwehr" ist und hier auch nicht die Probleme der Gleisbögen (Stichwort "Quietschen") auftreten würden.

     

    Zusatz:

    Mittelfristig könnte es möglich sein die Nord-Süd-Durchfahrt der Innenstadt auf einen Fahrstreifen je Richtung zurück zu bauen (im Bereich Bohlweg abschnittsweise schon Realität). In diesem Fall könnte der derzeit straßenbündige Bahnkörper auf der Mühlenpfordtstraße/Wendentorbrücke/Am Wendentor zwischen den Einmündungen Am Wendenwehr und Wilhelmstraße durch einen besonderen Bahnkörper in östlicher Seitenlage ersetz werden. Hierbei könnte die derzeit ungünstig gelegene Haltestelle "Mühelnpfordtstraße" ("falsche" Straßenseite und Nähe zur Haltestelle "Hamburger Straße") auf die Ostseite der gleichnamigen Straße zwischen der Schleinitzstraße und der Wendentorbrücke versetzt werden. Dies würde die von mir vorgeschlagene Variante nochmals verbessern, da keine besondere Einfädelung in den straßenbündigen Bahnkörper mehr erforderlich wäre und die Haltestellensituation verbessert würde.

     

    Für diese Beteiligungsmöglichkeiten bedanke ich mich recht herzlich und hoffe, dass die vorgebrachten Vorschläge angemessen berücksichtigt werden.

     

    Viele Grüße

    Leonhard Pelster

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    Vielen Dank für die Übermittlung Ihrer konkreten Ideen für eine Streckenführung der Campusbahn im Bereich der Nordstadt. Dieser Vorschlag wird, ebenso wie die Vorschläge aus dem Bürgerworkshop am 12.11.2018, in die Bewertung aufgenommen.

     

     

     

    Wenige An

  • 02.06.2019

    G. Burgmeister   | Allgemein

    Guten Tag,

     

    ich wollte mich mal zu dem Thema Digitalisierung erkundigen. Dazu und zu anderen Sachen hätte ich folgende Fragen:

     

    (1) Ist/Wird es möglich sein, zukünftig in Echtzeit die Umsteigeverbindungen (wie bei der KVG Braunschweig) in Bus und Bahn anzuzeigen ?

     

    (2) Wird es möglich sein, zukünftig den Standort der Fahrzeuge in Echtzeit zu verfolgen ( App/Webseite) ?

     

    (3) Wann werden neue E-Buse beschafft ?

     

    (4) Warum fahren (auch zukünftig) so viele Busse aus den Außenbezirken bzw. aus dem Umland bis in die Innenstadt ? Wäre es nicht sinnvoller wenn z.B. die Linie 230 in Volkmarode (Nord) enden würde und die Fahrgäste dann auf die Bahn umsteigen würden ?

     

    (5) Warum wird das Angebot auf dem Ring nicht erhöht, sondern teilweise reduziert ? Allein morgens ist es meist mehr als Voll, da würde sich entweder Verstärkerlinien oder größere Fahrzeuge (Mercedes Benz Capacity oder Solaris Urbino 18,75) besser durchschlagen.

     

    (5) Anschließend zu der Frage (4): Theoretisch dürften Fahrzeuge mit mehr Türen den Ein- und Ausstieg deutlich beschleunigen und dadurch die Verspätungen und/oder die Fahrzeit reduzieren? (In normalen Bussen 3 Türen und bei Gelenkbussen 4/5 Türen - das würde sich für die Ringlinie, 411, auf Verstanstaltungslinien (Stadionverkehr) oder beim Schienenersatzverkehr (Linie 1 oder 3)).

     

    (6) Ich hatte bei mehreren Usern auf dieser Webseite die Frage zu Zweirichtungsfahrzeugen gelesen, wodrauf geantwortet wurde, dass es Intern eingebracht wird - ich würde gerne mal den Stand darüber erfahren, ob das Intern schon besprochen wurde - da das in meinen Augen eine sehr intelligente Lösung für den Störungsfall und dem Problem mit wenig Platz für breite Bahnsteige (ein Mittelbahnsteig ist platzsparender als Außenbahnsteige) ist.

     

    (7) Kann man eigentlich schon mit Apple/Google Pay Kontaktlos an den Ticketautomaten in den Trams zahlen und wie sieht es mit dem weiteren Ausbau vom Internet in allen Fahrzeugen aus?

     

    (8) Viele Haltestellen innerhalb des Rings haben immer noch keine DFI-Anzeigen an den Bahn/Bussteigen, wird das in der Zukunft weiter ausgebaut ?

     

    (9) Da in den neueren Fahrzeugen Monitor eingebaut sind, wie wäre es, wenn darüber aktuelle Nachrichten, Infos über den Betrieb und Störungen angezeigt werden würden ?

     

    (10) Andere Verkehrsbetriebe (Hochbahn, Üstra, ESWE usw.) sind schon im digitalen Zeitalter angekommen und nutzen die Möglichkeit auf Youtube den Betrieb, Abläufe im Betrieb und Neuigkeiten über den Betrieb vorzustellen - ist dies auch für die Verkehrs-GmbH machbar ? Mir ist bewusst, dass es einen Kanal der Verkehrs-GmbH gibt, aber da passiert ja nicht besonders viel.

     

    (11) Wird es eigentlich mal neue Ticketarten geben, wie zum Beispiel Kurzstrecke, aktuell ist das schon ein ordentlicher Preis für drei Haltestellen 2,50€ zuzahlen? Und die Schülermonatskarte soll in der Preisstufe 1 zwischen 15 und 20 € kosten, wie sieht es dann mit Preisstufe 2/3/4 aus ?

    60-65€ Differenz zwischen PS1 und PS3 wären schon sehr viel.

     

    Es sind schon einige Fragen zusammengekommen, da ich alle Fragen über einen längeren Zeitpunkt gesammelt habe und jetzt gemeinsam stelle. Ich würde mich über eine ausführliche Antwort zu allen Fragen freuen.

     

    Mit freundlichen Grüßen

    Burgmeister

  • 03.04.2019

    R. Müller   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Hallo zusammen,

     

    ich habe eine Frage bzgl. des oben genannten Projekts Richtung Heidberg.

    Die neue Trasse soll über die Salzdahlumer Straße führen. Was würde in diesem Fall mit den nicht mehr genutzten Gleisen zwischen den Haltestellen Sachsendamm und Erfurtplatz geschehen? Werden diese in diesem Fall entfernt?

     

    Vielen Dank im Voraus!