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Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

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  • 07.06.2017

    H. Möhle   | Projekt Campusbahn

    Bezug : Meine Eingabe vom 1.2.2017

     

    in Ihrer Antwort gehen Sie leider nicht auf die Fakten ein.

    .. ist der Korridor in der Querumer bzw. Bevenroder Str. noch frei, sodass die Bahn einfach über die ohnehin zu renovierende Querumer geführt werden kann, mit dem Vorteil, dass die Wendeschleife in Gliesmarode (wie beschrieben) erspart werden kann ?

    .. auch ganz wichtig: die Flussaue wird nicht durch die riesige und teure Brücke verschandelt.

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    Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Der Korridor von der Berliner Straße abgehend über die Querumer Straße und die Bevenroder Straße ist soweit freigehalten, dass die Stadtbahn dort – zumindest in Abschnitten sogar auf eigenem Gleiskörper – verkehren könnte.

     

    Zu klären wäre bei Ihrer Variante, wo diese Stadtbahnlinie dann sinnvoller Weise enden und wenden könnte.

  • 24.05.2017

    M. Schweda   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    da sich hier auf der Seite seit März nichts sichtbar verändert hat, wollte ich nach dem aktuellen Stand der Entwicklung (z.B. Bürgerworkshops für Ausbaustufe 1) fragen.

     

    Vielen Dank schon mal im Voraus für eine Antwort.

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    Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Die Projekte Volkmarode-Nord und Rautheim werden derzeit durch ein beauftragtes Planungsbüro nach den Vorgaben des im Mai veröffentlichen neuen Bewertungsverfahrens der Standardisierten Bewertung gerechnet.

     

    Im nächsten Schritt erfolgen Ende September bis November 2017 weitere Arbeitsgespräche mit dem Bund und dem Land als Fördermittelgeber, in denen Abstimmungen über grundlegende Daten und Prognosen zur Entwicklung von Verkehrsangebot- und –nachfrage erfolgen.

     

    Dann wollen wir in die Planungsworkshops mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Teilprojekte Volkmarode-Nord und Rautheim einsteigen. Sie sollen im Oktober 2017 starten und in mehreren aufeinander aufbauenden Terminen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für jedes der beiden Teilprojekte fortgesetzt werden. Es gilt, jeweils eine Vorzugsvariante zu erarbeiten. Diese sollen dann in 2018 den politischen Gremien der Stadt Braunschweig zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden.

     

    Die Planungsworkshops werden derzeit durch die Stadt und die Verkehrs-GmbH vorbereitet. Die Termine wollen wir innerhalb der nächsten Wochen veröffentlichen.

  • 18.05.2017

    K. Anton   | Projekt Rautheim

    Wird bei der Kostenberechnung mit einbezogen, wieviele zusätzliche Ampeln gebaut und betrieben werden müssen, dass unter zwei Hochspannungsleitungen gebaut werden muss, dass landwirtschaftliche Fläche getrennt wird, dass die Wendeschleife auf noch nicht baulich erschlossenem Gebiet liegt, was die Verkehrsbehinderungen während der Bauphase für die A39 bedeuten ?

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    Vielen Dank für Ihre Fragen. Kosten für stadtbahnbedingte Anlagen – und somit auch Lichtsignalanlagen – sind in den Kosten für die Standardisierte Bewertung berücksichtigt. Demgegenüber werden Verkehrsbehinderungen infolge von Baumaßnahmen nicht monetär bewertet. Dies ist aber bei allen Infrastrukturprojekten, also auch beim Bau von Straßen und Autobahnen, der Fall, da es sich bei der Bauphase im Verhältnis zur Nutzungsphase um einen sehr kleinen Zeitraum handelt.

     

    Die Unterquerung von Hochspannungsleitungen stellt für die Stadtbahn kein Problem dar und spielt demnach bei der Bewertung keine Rolle. Was die Trennung bzw. Zerschneidung von landwirtschaftlichen Flächen angeht, so ist es natürlich das Ziel, große, zusammenhängende Flächen zu erhalten, und die Strecken eher an den Rand der entsprechenden Flächen zu legen. Dies gilt auch für die Lage der Wendeschleife, die ihrerseits in den kommenden Monaten unter anderem in den Workshops mit den Bürgerinnen und Bürgern beraten werden wird.

  • 21.04.2017

    N. Wenzel   | Projekt Campusbahn

    Labern, planen und noch einmal labern!

    Heute sind es 41 Mill. Kosten, in einem Jahr schon 45 Mill. und in 2 Jahren nicht unter 55 Mill.!

    Fangt endlich an, sonst fahren euch die Fahrgäste/Kunden davon und die Kosten ebenfalls.

    Gruß

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    Wir können leider erst anfangen zu bauen, wenn alle Schritte im Vorfeld abgearbeitet sind. Dazu gehört, in den nächsten Monaten die Lage der Gleise festzulegen. Das erfolgt unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

     

    Diese sogenannten Vorzugsvariante muss vom Rat bestätigt werden. Dann beginnt die Detailplanung auf deren Grundlage die Beantragung von Fördermitteln und ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

     

    Wenn ein Planfeststellungsbeschluss vorliegt und Fördermittel bewilligt werden, können die Baumaßnahmen ausgeschrieben werden. Dann beginnt der Ausbau!

  • 28.03.2017

    M. Bauer   | Allgemein

    Zuerst einmal ist der Ausbau des Streckennetzes zu begrüßen. Die Campusbahn ist aus meiner Sicht so nicht zu bauen, sondern sollte von Gliesmarode aus gebaut werden, da kürzer und billiger. Die Strecke vom HBF Richtung Heidberg begrüße ich dagegen sehr. Man sollte die Strecke aber über die Stralsunder Straße zur Anklamstraße bauen. Anstatt nach Rautheim würde ich die Strecke Richtung Mascherode bauen unter Berücksichtigung der Stadtteile nach Einwohnerzahlen. Die westliche Umgehung der Innenstadt ist so schnell wie möglich zu realisieren damit die Haltestelle Schloss entlastet wird. Es müssen nicht alle Linien durch die Stadt fahren, Umstiege sind hinzunehmen. Hier in Köln kann ich auch nicht mit jeder Linie in die Stadt fahren. Der Takt ist auf 10 Minuten zu verdichten. In den Pendlerzeiten ist der Takt auf 5 Minuten zu verdichten, wobei nicht von Endstation zu Endstation zufahren werden braucht, sondern vorher schon gewendet wird.

    Die Ticketpreise sind den neuen Gegebenheiten anzupassen. Hier in Köln kostet ein 90 Minutenticket 2,80 Euro. Wie wäre es mit Automaten für die Fahrkarten? Es spart Zeit und die Fahrer können sich auf das Fahren konzentrieren.

    An den neuen Stationen am Rande der Stadt sind P+R Parkplätze in ausreichender Anzahl zu errichten und teilweise mit Anschlüssen für Ladung von E-Mobilen zu bauen.

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    Wir freuen uns sehr, dass unser Stadtbahnausbau in Braunschweig auch in Köln wahrgenommen wird.

     

    Die Campusbahn mit ihrer Querung der Bahnstrecke nach Gifhorn/Uelzen sowie der Querung der Wabe und Mittelriede stellt die Strecke vor eine große Herausforderung. Die Campusbahn ist deshalb eine überzeugende Verbindung, weil sie eine neue Fahrbeziehung zwischen Querum, der neuen Nordstadt, der Technischen Universität und der Innenstadt darstellt, die heute auch für den Autoverkehr so nicht besteht.

     

    Die Weiterführung der Stadtbahn von Rautheim nach Mascherode wurde geprüft, ist aber wirtschaftlich in der Standardisierten Bewertung nicht darstellbar. Selbiges gilt für eine Streckenführung vom Lindenberg direkt nach Mascherode. Der Stadtteil Rautheim ist heute mit 4.700 Einwohnern übrigens größer als Mascherode mit 3.800 Einwohnern.

     

    Was die Taktfrequenz angeht, haben wir ein Liniennetz entworfen, dass die Grundidee von Ihnen aufgreift. Auf stark nachgefragten Streckenabschnitten erfolgt eine Verdichtung. Die Außenäste werden mindestens im 15 Minutentakt bedient.

     

    Nach langer Diskussion und Bewertung stellt sich der 15 Minuten Grundtakt für Braunschweig als das wirtschaftlich und betrieblich sinnvolle Angebot dar. Auf den durch Linienüberlagerungen verdichteten Abschnitten würde somit ein 5/10 oder 7/8 Minutentakt angeboten.

     

    Ihr Vorschlag, Fahrscheinautomaten – wie es sie in Köln bereits seit langem gibt – in den Fahrzeugen zu installieren, befindet sich derzeit in der Planung. Die Umsetzung dazu ist ab dem kommenden Jahr geplant.

     

    Braunschweig besitzt heute schon zahlreiche P+R-Plätze an den Rändern der Stadt, die aber aufgrund der relativ hohen Parkplatzverfügbarkeit in der Kernstadt nicht in dem Maße nachgefragt werden, wie sicherlich bei Ihnen in Köln. Dennoch werden wir auch dieses Angebot weiter ausbauen und versuchen, attraktiver zu gestalten. Ihren Vorschlag der e-Ladepunkte werden wir dabei gerne aufnehmen.

     

    Zudem wurde seit diesem Jahr das regional Bahn- und Busangebot deutlich aufgewertet. Damit verfolgen wir das Ziel, dass die Menschen bereits an ihren Herkunftsorten in den ÖPNV umsteigen und so nach Braunschweig fahren.

  • 26.03.2017

    M. Weißhand   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Zusammen mit dem Bau der Stadtbahnstrecke bis Kanzlerfeld wird gleichzeitig der Busverkehr zwischen Bundesallee und Lamme auf die Hälfte reduziert. Und im Gegenzug die direkte Busverbindung von Lamme in die Innenstadt auf den Linien 418/428 verdoppelt. Dabei wäre es doch sinnvoll, die Lammer Fahrgäste wie heute auch auf kurzem Weg und oft zum Kanzlerfeld bringen zu können, um dort in die neue Linie 2 einsteigen zu können. Dann würde an jede Bahn nach Kanzlerfeld ein Anschluss nach Lamme bestehen.

    Die 418 könnte ergänzend wie heute halbstüdlich zwischen Lamme und Innenstadt fahren, sollte aber nicht ausgebaut werden, um die Stadtbahn so gut wie möglich auszulasten.

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    Vielen Dank für Ihre Anregung. Schon heute zeigt sich, dass Fahrgäste aus Lamme in den Betriebszeiten der Buslinie 418 diese für ihre Wege in die Innenstadt bevorzugen. Die Buslinie 411 verzeichnet hier Fahrgastrückgänge. Das ist auch verständlich, da die Fahrzeit der Buslinie 418 via Madamenweg in die Innenstadt deutlich kürzer ausfällt, als mit der Buslinie 411.

     

    Aus diesem Grund empfehlen wir die Verstärkung der Buslinie 418 zulasten der Verbindung mit Umsteigezwang am Kanzlerfeld.

     

    Die Stadtbahnlinie 2 wird dennoch eine hohe Auslastung genießen, weil alle heute auf der Saarstraße verkehrenden Buslinien entfallen und ihre Fahrgäste aus den Vororten und dem Umland an der Bundesallee der Stadtbahn übergeben.

  • 23.03.2017

    B. Kowalewski   | Allgemein

    Bitte achten Sie bei den neuen Strecken unbedingt auf die Installation von LSA-Steuerungen, die für die Tram unnötige Stopps an den LSA vermeiden, sie zügig zwischen den Haltestellen fahren kann. Zügig heißt auch: kein Abbremsen vor einer LSA bis zum Halt und ein oder zwei Skunden später wieder anfahren, weil die Bemessungsgeschwindigkeit nicht korrekt berücksichtigt wurde.

    Halten ja, aber nur an Haltestellen.

    Es kann einfach nicht sein, wie heute an an vielen Stelle im Tramnetz, wenn eine Bahn ausgebremst wird ohne auch nur einen anderen Verkehrsstrom zu beeinträchtigen, nur weil bemessungsrelavante Parameter falsch hinterlegt sind.

    Dadurch lässt sich Zeit und Geld sparen.

    Wird die Reisezeit verkürzt, steinen mehr Menschen auf den ÖPNV um, steigen die Einnahmen, verringert sich der Zuschussbedarf, wird die Umweltbelastung durch den motorisierten Individualverkehr geringer.

    Und sparen Sie unnötige LSA ein. Ein Beispiel für eine völlig überflüssige LSA ist die Krezung Wendenmaschstraße - Lampestraße. Hier kann bei der dort vorhandenen Verkehrsmenge der Verkehr auch mit vorfahrtregelnden Zeichen problemlos abgewickelt werden.

     

    Sonst wünsche ich gutes Gelingen beim Umsetzen der vielen Pläne. Und achten Sie bitte auf eine sinnvolle Vernetzung mit dem Omnibus vor allem bei tangentialen Verbindungen und auf dem wilhelminischen Ring zur Entlastung der Innenstadtradialstrecken.

    Grüße

    B. Kowalewski

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    Vielen Dank für Ihren wichtigen Hinweis. Eine Vorrangschaltung für die Stadtbahn bringt die von Ihnen aufgezeigten Vorteile. Vermiedene Wartezeiten an Lichtsignalanlagen können wertvolle Zeitersparnisse bringen. Diese kommen in erster Linie den Fahrgästen zu Gute. Darüber hinaus können sie sich auch positiv auf die Umlaufplanung auswirken.

     

    Die Anforderungen der technischen Aufsichtsbehörden sind in den letzten Jahren gestiegen. Es werden an Kreuzungspunkten zwischen dem motorisierten Verkehr und der Stadtbahn, aber auch zwischen Fußgängern bzw. Radfahrern und der Stadtbahn, grundsätzlich gesicherte Übergänge gefordert.

     

    Wir arbeiten kontinuierlich an der Beschleunigung und bedarfsgerechten Schaltung für den ÖPNV an Lichtsignalanlagen. Es sind jedoch immer auch Belange der anderen Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und des motorisierte Verkehr zu beachten.

  • 23.03.2017

    A Mayer   | Allgemein

    Wie wäre es eigentlich mit Doppeltraktionen bei zB Veranstaltungen, wie zum Beispiel Fußball ⚽️. Dann würden die Doppeltraktionen nur an langen Haltestellen halten -> Hbf -> John-F.-Kennedy Platz -> Rathaus -> usw. bis Zum Stadion. Dann können mehr Zuschauer/Fahrgäste mitfahren, ohne das noch mehr Fahrer benötigt werden. Da spart man theoretisch gut an Personalkosten

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    Vielen Dank für Ihre Anfrage. Prinzipiell ist der Gedanke richtig, dass mit einer Doppeltraktion mehr Fahrgäste mit genauso viel Fahrern befördert werden können. Sie schreiben richtiger weise, dass es aber nur an wenigen Haltestellen möglich ist, mit längeren Fahrzeugen zu halten. Wenn nun diese Fahrzeuge nur an wenigen Haltestellen halten, sind sie zwangsläufig schneller als die „normalen“ Fahrzeuge. Da es im Netz jedoch keine Möglichkeiten gibt, auf der Strecke andere Fahrzeuge regelmäßig zu überholen, stauen sich zwangsläufig die „langen“ Fahrzeuge hinter den „normalen“ Fahrzeugen auf, halten somit ggf. an normalen, also für eine Doppeltraktion zu kurzen, Haltestellen wo es dann wiederum den Fahrgästen nicht zu erklären wäre, dass hier nicht ein- oder ausgestiegen werden kann.

     

    Aus diesem Grund setzen wir in diesen Fällen zusätzliche „normale“ Einsatzwagen ein, die keinen Einschränkungen für die Fahrgäste unterliegen.

  • 23.03.2017

    M. Müller   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich hätte mal einpaar Fragen und auch Vorschläge:

     

    1. anscheinend Lohnen sich die Zweirichtungsfahrzeuge, bestes Beispiel wären ja die in Hannover... Früher fuhren da auch nur Einrichtungsfahrzeuge und jetzt nur noch Zweirichtungsfahrzeuge?!? Zusätzlich fahren ja in viele deutschen Städten Zweirichtungsfahrzeuge ohne Probleme, zB. Berlin, Hannover usw. Die Liste wäre recht lang. Man würde dadurch sehr viel mehr Freiheiten, beim Bauen von strecken haben, da könnte zB die Haltestellen in beiden Fahrtrichtungen auf der Linken seie sein und dadurch würde man sehr viel Platz auf engen Straßen haben. Außerdem wären dadurch die Wendeanlagen bzw. Gleiswechselanlagen um einiges Platzsparender (sinnvoll in engen Stadtteilen). Ich könnte noch so viele Vorteile nennen, aber das müsste erstmal reichen.

     

    2. Welche Fahrzeuge werden dann neu beschafft ? Wenn das wieder die Traminos werden, sollten aus den Fehlern gelernt werden, zB. stören mich die Info-Monitore im Inneren, entweder werden die Umsteigemöglichkeiten nicht vernünftig angezeigt oder der ganze Monitor ist nicht im Betrieb.

     

    3. wie wäre es, wenn in den neuen Ansagen auch die Umstiegsmöglichkeiten genannt werden und wenn auch die nahegelegenen wichtigen Orte genannz werden (zB. Märkte, vielleicht auch Schulen, oder andere öffentliche Gebäude)

     

    4. Wie sieht es eigentlich mit neuen E-Bus Linien aus ? Und könnte man die Emil Busse umbenennen ? Also jeder Bus bekommt einen eigenen Vornamen und der Nachname wäre bei allen dann Emil, das würde den Bus nochmal personalisieren.

     

    5. Werden in der nächsten Zeit, der OHNE-Fall-Plan umgesetzt, um den Takt und die Linien anzupassen? Wenn ja, wann wäre das ? Noch 2017 ?

     

    6. Toll wären auch noch "Kurzstrecken-Tickets", wie in Berlin, damit dann für 2/3 Haltestellen auch Fahrgäste einsteigen, die eigentlich eher zu Fuß gehen würden, da die normalen Tickets für 2/3 Haltestellen zu teuer sind.

     

    7. Wie wäre es mit einer Außenstelle, für Busse und die neuen Stadtbahnen, also ein Depot, was zB. Wo anders liegt, damit zB. die Ersatzbusse noch schneller bei Vorfällen mit den Straßenbahnen ankommen würden ?

    Und dann hätte man ja auch die Möglichkeit, wenn es Störungen an der Strecke zum Depot gibt, wie zum Beispiel Schienenbruch, kaputte Oberleitung a.Ä. , dann wären zum Betriebsstart am Morgen nicht alle Fahrzeuge betroffen.

     

    8. Toll wären auch noch farbige Linienbeschilderungen, zB. das jede Linie eine eigene Farbe hat (wie die einzelnen Streckenabschnitt in Hannover zum Beispiel)

     

    9. Noch ein Vorschlag wäre eine durchlaufende Schrift, mit zwischenzielen und Orte, die von dem fahrzeug angefahren werden. Das wäre für Personen gut, die außerhalb von Bs kommen und soch nicht auskennen.

     

    10. Mein letzter Vorschlag ist recht Sinnvoll und auch ser nützlich, immer wenn eine Stadtbahn in die Haltestelle einfährt, könnte ja die Abfahrtsanzeige am Bahnsteig, die Stadtbahn Zwischenziele und auch die Halteposition (Halteposition wäre zB. an längeren Haltestellen, wie Rathaus Sinnvoll) Farb-Abfahrtsanzeigen hötten auch noch viele Vorteile.

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    Vielen Dank für Ihre vielen Anregungen! Sie scheinen ein regelmäßiger Nutzer unserer öffentlichen Verkehrsmittel zu sein.

     

    Wir werden Ihre Argumente hinsichtlich der Zweirichtungsfahrzeuge nochmals in den verwaltungsinternen Arbeitskreis mit der Braunschweiger Verkehrs-GmbH einspeisen. Derzeit stehen wir einem Systemwechsel mit den langen Übergangszeiten kritisch gegenüber. Wir werden dabei auch überprüfen, ob der Systemwechsel auf die bestehenden Bewertungsergebnisse der Standardisierten Bewertung Auswirkungen hätte.

     

    Die neuen Fahrzeuge müssen europaweit ausgeschrieben werden. Vom Angebot hängt dann ab, welches Unternehmen den Zuschlag zur Herstellung unserer neuen Fahrzeuge erhält. Gleichwohl werden natürlich Aspekte, die sich im Betreib als negativ oder unpraktisch erwiesen haben, bei der Ausschreibung der neuen Fahrzeuge berücksichtig.

     

    Was die Ansagen angeht, werden neben der Haltestelle und den Umsteigemöglichkeiten derzeit keine weiteren Informationen wie z.B. Einrichtungen kommuniziert, da damit die Ansagen zu lang werden und die Kernaussagen verloren gehen. Die vorhandenen Daten im Internet, die jederzeit mit elektronischen Geräten abrufbar sind, bieten unserer Meinung nach genau den Service, den Sie einfordern.

     

    Im Auftrag des Rats der Stadt Braunschweig untersucht die Braunschweiger Verkehrs-GmbH die Ausweitung der Elektromobilität auch im Busverkehr. Die Tendenz geht eindeutig in die Richtung, den lokalen Busbetrieb auf alternative – voraussichtlich elektrische – Antriebe umzurüsten. Der technische Stand der Entwicklung, ein möglicher Zeithorizont und die Kosten dafür werden derzeit ermittelt.

     

    Was die „Personalisierung“ der Busse angeht, ist Ihr Vorschlag durchaus interessant, aber um eine möglichst hohe Flexibilität im Einsatz unserer Fahrzeuge zu haben, würden wir keine individuelle Benennung von Bussen vornehmen wollen.

     

    Erste Anpassungen im Liniennetz erfolgen bereits zum 15. Dezember 2017. Die Buslinie 413 erhält im Bereich des Industriegebietes Rüningen eine neue Linienführung auf dem Weg nach Leiferde. Außerdem wird die Buslinie 442 aufgewertet und verkehrt zukünftig auf einem angepassten Linienweg zwischen Helmstedter Straße, Lindenberg und Südstadt in Richtung Heidberg und Melverode.

     

    Weitere Maßnahmen sollen ab Herbst 2018 folgen. Diese werden derzeit aber noch vorbereitet und abgewogen.

     

     

     

    Das Tarifsystem wird von der Verkehrsverbundgesellschaft Großraum Braunschweig (VRB) vorgegeben. Hier sind alle im Verbandsgebiet verkehrenden Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen. Die Entscheidung zur Einführung weiterer Ticketsegmente obliegt daher nicht der Stadt Braunschweig oder der Braunschweiger Verkehrs-GmbH.

     

    Die Einrichtung einer weiteren Wagenhalle wurde in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder diskutiert. Konkret ist eine Fläche dafür innerhalb der Stadtbahnwendeschleife Carl-Miele-Straße vorgehalten. Die wirtschaftliche Betrachtung hat allerdings immer wieder gezeigt, dass für das vorhandene Netz und die Größe der Stadt Braunschweig mehrere Betriebshofstandorte nicht sinnvoll sind.

     

    Die farbliche Bündelung mehrerer Bus- oder Stadtbahnlinien im Liniennetzplan ist sinnvoll, wenn zwei oder mehr Linien über einen sehr langen Linienweg den selben Linienverlauf nehmen. Im Braunschweiger Netz ist das allenfalls bei den Stadtbahnlinien 1 und 2 der Fall. Ausschließlich diese mit einer gleichen Farbe zu kennzeichnen wäre somit wenig hilfreich.

     

     

     

    Wie bereits oben beschrieben, werden Informationen zunehmend über elektronische Medien abgerufen. Deshalb konzentriert sich die Braunschweiger Verkehrs-GmbH in ihren Zielanzeigen auf die Endpunkte. Zusätzliche Informationen in den Zielanzeigen erfolgen nur, wenn auf einer Linie unterschiedliche Linienverläufe bestehen (z. B. Stadtbahnlinie 2 über Leisewitzstraße oder Hauptbahnhof) oder die Fahrt am Endpunkt auf eine neue Linie wechselt (z. B. Buslinie 411 Südstadt à weiter als 412 Helmstedter Straße; 413 Rüningen à weiter als 465 Broitzem).

     

     

     

    In den nächsten drei Jahren werden alle vorhandenen Displays an den Stadtbahn- und Bushaltestellen ausgetauscht und zusätzliche Haltestellen ausgestattet. Dennoch wird auch hier im Sinne der Übersichtlichkeit weiterhin nur die Liniennummer, das Fahrziel sowie die Ankunftszeit an der Haltestelle in Minuten angegeben.

  • 14.03.2017

    M. Reich   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    ich habe eine Anfrage, bzw. Anregung zum Projekt Salzdahlumer Str. / Heidberg.

     

    Die geplante Stadtbahn führt entlang der Salzdahlumer Straße und nutzt diverse vorhandene Eisenbahnbrücken als Unterführung. Meines Wissens, sind viele Eisenbahngleise über den Brücken bereits stillgelegt oder sogar schon abgetragen worden. Die Aufenthaltsqualität, bei der Unterquerung, der Brückenbauwerke ist generell sehr schlecht. Aufgrund der Bauweise herrscht dort ein erheblicher Schallpegel (Schallreflexionen), das Licht wirkt düster, und es ist im Allgemeinen recht unsauber dort (z. B. durch Taubendreck). Auch die Zugluft macht einem sehr zu schaffen.

     

    Es ist zwar eine Umgestaltung der Brückenbauwerke geplant, welche die Aufenthaltsqualität steigern soll. Ich gehe aber davon aus, dass dieses nur zum Teil gelingen wird.

     

    Daher meine Anregungen: Können die unbenutzten Brücken nicht komplett entfernt werden? Auch bei den wenig benutzten Brücken, könnte man die Gleise auf einer Brücke bündeln. Licht würde wieder besser auf die Wege gelangen. Die Schallreflexionen verschwinden weitestgehend und man kann sein eigenes Wort wieder verstehen. Die Aufenthaltsqualität wäre auf einem Schlag gesteigert. Platz für die Stadtbahn und weitre Trassen werden damit geschaffen. Es entfallen Wartungs- und Unterhaltungskosten für die unbenutzten Brückenbauwerke. Reinigungsarbeiten unter den Brücken, welche es nun nicht mehr gibt, würden sich auf die normale Straßenreinigung reduzieren.

     

    Sollten die Brückenbauwerke in Zukunft noch Verwendung finden (z. B. neue geplante Gleise für S-Bahnen / Stadtbahnen / Eisenbahnen, Straßen etc.), so dass sie nicht entfernt werden können / dürfen, hätte ich einen weiteren Vorschlag um die Aufenthaltsqualität zu steigern: Alle Brückenbauwerke mit einander verbinden. So erhält man eine Tunnelröhre. Diese Tunnelröhre würde dann nur vom Kraftverkehr und der Stadtbahn benutzt werden. Die entstehenden Lärmemissionen würden sich dann darin bündeln.

     

    Fußgänger und Radfahrer erhalten eine eigene, neue Trasse, in offener Bauweise durch die Bahndämme (keine durchgängige Röhre). Diese Trasse verläuft baulich getrennt, von der Tunnelröhre für den Kraftverkehr. Es werden nur kurze Brückenbauwerke benötigt, an den Stellen, wo auch Gleise darüber verlaufen / verlaufen sollen. An allen anderen Stellen kann Tageslicht auf die Wege gelangen. Somit entsteht ein Rad- und Fußweg, welcher getrennt von den Lärmerzeugenden Verkehrsmitteln verläuft. Es ist somit bedeutend ruhiger und es dringt mehr Tageslicht auf die Wege als bisher. Diese Bauwerke benötigen auch nicht die volle bauliche Höhe, wie es für den Straßenverkehr / Stadtbahnverkehr notwendig ist. Daher dürfte sich auch die Sauberkeit, in den Griff kriegen lassen (keine Nistmöglichkeit für Tauben). Auf diese Art und Weise wird die Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Radfahrer ebenfalls erheblich gesteigert. Die Schaffung der Fuß- und Radwegtrasse kann per Brückeneinschub oder Vortriebstechnick erstellt werden, ohne dass der Bahnverkehr darüber nennenswert ausgesetzt werden muss.

     

    Natürlich könnte auch eine Kombination aus beiden Vorschlägen eine Lösung sein. Überflüssige Brückenbauwerke entfernen, sowie die Fuß- und Radwege getrennt vom Straßen- und Bahnverkehr, führen.

     

    Nicht sinnvoll dagegen halte ich eine Lösung, wo der Straßenverkehr zurückgebaut wird, um Platz für die Stadtbahn zu schaffen und den Lärmpegel zu reduzieren. Die Salzdahlumer Straße gehört zu den wichtigen Einfahrtsstraßen von Braunschweig. Es bestehen Anschlussmöglichkeiten zu den Autobahnen. Somit ist die Strecke unerlässlich, für den Fernbusverkehr.

     

    Ich gehe davon aus, dass die Brücken selbst einer Tochtergesellschaft der Bahn gehören, und somit nicht im Einflussbereich der Stadt Braunschweig liegen. Aber dennoch könnten die Anregungen dort einmal vorgetragen werden und ggf. mit in die Planungen der Stadtbahntrasse, bzw. in die Planungen zur Umgestaltung der Salzdahlumer Straße mit einfließen.

     

    Über gleichartige Ideen, könnten auch bei einer Umgestaltung der Wolfenbütteler Straße nachgedacht werden (falls diese einmal anstehen sollten). Hier herrschen ähnliche Zustände, was die Aufenthaltsqualität bei der Unterquerung der Brückenbauwerke angeht.

     

    Mit freundlichen Grüßen

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    Vielen Dank für ihre Hinweise zu den Brücken. Die Brückenbauwerke stehen tatsächlich im Eigentum der Deutschen Bahn, die somit die Erhaltungspflicht ausübt. Welche Gleise von der Bahn noch genutzt werden und welche – auch perspektivisch – nicht mehr genutzt werden, liegt somit nicht in unserem Einflussbereich. Da es sich allerdings bei den nördlichen Brücken um die Ein- und Ausfahrtsgleise zum Hauptbahnhof sowie um Abstellgleise handelt, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering Teile des Brückenbauwerkes zurückzubauen. Daher gehen wir für die weiteren Planungen im Moment von den vorhandenen Brücken aus. Dennoch werden wir Ihren Hinweis aufnehmen, und die Deutsche Bahn frühzeitig einbinden, um etwaige Entwicklungen diesbezüglich einfließen zu lassen.

     

     

     

    Der Hinweis ist berechtigt, dass die Unterführung der nördlichen Brücken insbesondere für Fußgänger und Radfahrer sehr unattraktiv sind. Somit besteht die Herausforderung die Unterführung mit sinnvollen Elementen heller und freundlicher zu gestalten sowie Maßnahmen zur Eindämmung des Schalls vorzunehmen. Dabei könnten auch neue Lichtkonzepte berücksichtigt werden.

     

     

     

    In den anstehenden Beteiligungsprozessen werden wir über die verschiedenen Optionen der Gleislagen diskutieren. Mit dem Stadtbahnausbau besteht somit auch die Chance gute und akzeptable Lösung für alle Verkehrsteilnehmer, also auch für Fußgänger und Radfahrer, entlang der Salzdahlumer Straße zu finden.