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Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

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  • 25.01.2017

    H. Kaufhold   | Allgemein

    Ich halte es für absolut wichtig, dass die westliche Innenstadt-Strecke gebaut wird, um endlich den Bohlweg zu entlasten. Es braucht nur eine Bahn an der Haltestelle Schloss etwas länger (aus unterschiedlichen Gründen) brauchen und schon staut sich der Straßenbahnverkehr nach hinten. Am Rathaus das Selbe.

    Vorzugsweise sollte aber die Strecke über die Güldenstraße führen, weil diese einfach breiter ist.

     

    Die Trasse nach Lehndorf/Kanzlerfeld halte ich ebenfalls für sinnvoll. Ich bin in Lehndorf aufgewachsen und habe noch sehr gut in Erinnerung, wie morgens die Busse hoffnungslos überfüllt waren.

     

    Für total überflüssig halte ich Millionen Euro für ein paar wenige Leute auszugeben. Damit meine ich den Ausbau nach Volkmarode. Ich erkenne da keine hohen Kosten-Nutzen-Faktor.

     

    Für die Trasse zwischen Hauptbahnhof und Heidberg über die Salzdahlumerstraße kann ich ebenfalls keine Notwendigkeit erkennen. Das ist genau der Linienverlauf der 431. Diese Linie ist zwar berechtigt, aber der Bus wird nie voll.

    Außerdem gibt es die Straßenbahnverbindung über die Wolfenbüttlerstraße. Und diese Verbindung braucht keine so dringende Entlastung, wie der Bohlweg.

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    Vielen Dank für Ihre Hinweise. Die westliche Innenstadtstrecke ist zwar auch eine Entlastung der Stammstrecke (Bohlweg), aber vor allem dient sie der Erschließung neuer Fahrgastpotenziale. Gleichwohl ist es richtig, dass die Stammstrecke stark belastet is

  • 25.01.2017

    T. Schmitt   | Allgemein

    Guten Tag,

    ich fände es gut, wenn auch ein Newsletter angeboten wird. So könnte z.B. einmal im Monat über Neuigkeiten oder Fortschritte in der Planung oder Bau berichtet werden. Auch eine Facebook-Seite würde ich begrüßen.

    Mit freundlichen Grüßen

    T. Schmitt

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    Vielen Dank für Ihre Anregung. Einen Newsletter werden wir anbieten, sobald die Projekte in die konkreten Planungen und Umsetzungen gehen sollten.

  • 27.01.2017

    G. Theeg   | Allgemein

    Ich finde es sehr gut, dass in Sachen ÖPNV-Ausbau in Braunschweig etwas passiert, ein größeres Stadtbahnnetz ist dringend notwendig. Auch das Betriebskonzept mit den Zwischenendpunkten und 2 Linien in den inneren Bereichen finde ich sehr interessant.

    Ein Thema das jedoch aus meiner Sicht außerdem noch angegangen werden sollte ist das Fahrtenangebot im Abend- und Wochenendverkehr. Insbesondere dass abends und sonntags auf den Hauptlinien nur ein 30-Minuten-Takt gefahren wird finde ich sehr dürftig, und die Busse und Bahnen sind zum Teil richtig voll!. Aus anderen Städten ähnlicher Größe (z.B. Chemnitz) kenne ich da einen 20-Minuten-Takt (abends bis ca. 21:30 und sonntags ab Mittag). Das sollte doch hier auch machbar sein.

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    Vielen Dank für Ihre Anregung. Die beschriebene Ausweitung des Angebots wäre unabhängig von einem Stadtbahnausbau wünschenswert. Ein dichteres Fahrtenangebot lässt die Betriebskosten deutlich steigen. Dem gegenüber stehen jedoch nur geringe zusätzliche Ei

  • 25.01.2017

    D. Dettmer   | Allgemein

    Bitte die Ziel-Liniennetzpläne auf der Webseite veröffentlichen.

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    Wir danken für Ihre die Anregung. Schematische Liniennetzpläne für den Mit-Fall (Zielnetz 2030) und den

  • 25.01.2017

    S. Wegner   | Projekt Campusbahn

    Grundsätzlich ist der Stadtbahnausbau sehr begrüßenswert! Auf bestehenden Verkehrsflächen (Straßen) ist es ein Fortschritt, die Straßenbahn zu integrieren.

     

    Aber bitte keine bislang unbebauten Flächen mit neuen Verkehrswegen zubauen. Daher bitte die Campusbahn nicht umsetzen. Sie führt über einen unberührten Teil Braunschweigs, die Wabe. Das muss geschützt werden, wir haben nicht mehr viele Naturflächen in Braunschweig, die verkehrsfrei sind und nur Mensch und Tier vorbehalten sind. Vor diesen schützenswerten grünen Bereichen in der Stadt muss selbst die Straßenbahn halt machen.

     

    Alle anderen Trassen bitte umsetzen.

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    Danke für Ihren Beitrag. Ihre Bedenken hinsichtlich des sensiblen Naturraums sind nachvollziehbar. Daher wird die Art der Querung der Eisenbahnstrecke, Wabe und Mittelriede noch Gegenstand vertiefender Untersuchungen sein. Davon hängt z.B. die Höhe, Gesta

  • 09.02.2017

    J. Kaufmann   | Allgemein

    Um die Verkehrsbelastungen im östlichen Stadtgebiet zu reduzieren, müssen möglichst viele Stadtbahn-Direktverbindungen aus dem Nordosten in den Südosten führen. Daher ist eine Linie von Querum über Querumer Str., Rathaus, Hbf. , Salzdahlumer Str. in den Heidberg erforderlich und vom Campus-Nord, Nordstadt, Rathaus, Helmstedter Str. nach Rautheim. Umständlichere Verbindung über die westliche Innenstadt sind dabei zu vermeiden, da sie zu viel Zeit kostet. Nur so lässt sich auch das Verkehrsproblem `Brodweg´ lösen.

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    Vielen Dank für Ihre Vorschläge. Wir haben mehrere Linienwege für die neuen Stadtbahnstrecken in der Voruntersuchung bewertet. Direktverbindungen sind dabei natürlich immer am besten, können aus nachvollziehbaren Gründen aber natürlich nicht überall und f

  • 09.02.2017

    M. Schweiß   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Bitte die Trasse entlang der Salzdahlumer Straße über die gesamte Länge, also inklusive Unterführung DB Bahnschienen und Überführung A39, als besonderen Gleiskörper realisieren. Sonst würde die Stadtbahn durch Rückstau an Ampeln und linksabbiegende PKWs wahrscheinlich zu stark behindert werden, um zuverlässig den Fahrplan einhalten zu können.

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    Danke für Ihren Hinweis. Wir werden die genaue Gleislage in Planungsworkshops mit den Bürgerinnen und Bürger beraten. Dabei wird ein entscheidendes Kriterium sein, einen möglichst hohen Anteil der Neubautrasse auf eigenem Gleiskörper abzubilden – aus den

  • 07.02.2017

    H. Seifert   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    als Braunschweiger verfolge ich nunmehr seit Jahrzehnten die Diskussion um ein neues ÖPNV-Konzept. Vor ca. 25 Jahren war es vorrangig die Strecke raus zum Kanzlerfeld durch die Lindenallee in Lehndorf, die unter anderem auch jetzt wieder in den Focus der Planungen getreten ist.

    Was sind die mir bekannten Argumente für eine Straßenbahntrasse über Lehndorf zum Kanzlerfeld:

    1. Mehr Fahrgastzahlen mit einer Fahrt

    2. Umweltfreundlicher

    Dann hört es aber auch schon auf mit positiven Argumenten. Auf der Proseite für den Bus stehen:

    1. Individuelle Anpassung des bestehenden Busses an die Fahrgastzahlen

    2. Flexible Streckenführung durch den Einsatz von Bussen

    3. Umweltfreundlichkeit bei Einsatz von E-Bussen

    4. Hohe Kosteneinsparung bei Beibehaltung des aktuellen Bus-ÖPNV-Systems

    5. Bestehende Anbindung an die PTB, kein Umsteigen an der Wendeschleife vTI

    Schaut man sich einmal die weiträumige Bebauung links und rechts der Bundesallee im Kanzlerfeld an, dann stellt sich die Frage, wie möchten die Verantwortlichen der Stadt Braunschweig und die Planer, diese Menschen an ein neu zu schaffendes ÖPNV binden? Man muss berücksichtigen, dass in diesen Bereichen die Bewohner häufig mehrere Fahrzeuge besitzen. Dieser Tatsache folgt, dass hier z.T. Menschen mit überdurchschnittlichem Einkommen wohnen, von denen nur ein marginaler Teil in einen Bus oder eine Bahn steigt. Viele dieser Menschen arbeiten bei VW, fahren, weil sie einen Dienstwagen besitzen, grundsätzlich nicht mit öffentlichen Systemen; andere arbeiten im vTI oder der PTB, gehen zu Fuß oder nehmen das Rad. Wer vom Planungsgremium glaubt, dass diese Menschen hunderte Meter gehen, um zum ÖPNV zu kommen, der verschließt die Augen vor der Realität. Ich erlebe die Situation tagtäglich, wenn ich aus der Stadt rausfahre und erlebe, dass an den Haltestellen hauptsächlich Kinder stehen.

    Und noch ein Argument, welches momentan gegen die Straßenbahn spricht. Was ist mit den Pendlern, die aus den Bereichen Lamme, Bortfeld, Vechelade, Wendeburg usw. kommen. Gehen diese Menschen dann zu Fuß bis zum Kanzlerfeld, um dort in die Straßenbahn einzusteigen?

    Ich stelle fest, Ihre Argumente pro Straßenbahn sind noch nicht ausgereift, lassen noch sehr viele Fragen offen.

    Um die Menschen für ein modernes ÖPNV zu motivieren, ist eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung erforderlich. Vom Befürworter genannte Gründe, müssen nachvollziehbar dargestellt sein. Zahlenmaterial zu deren Berechnung der Bürger keinen Zugriff hat, helfen nicht die Akzeptanz zu erhöhen. Ich stelle fest, mich haben Sie noch nicht überzeugt. Was mich grundsätzlich an dem Konzept der Verkehrs AG stört ist das teure und starre Preisgefüge. Eine Einzelfahrkarte für Erwachsene von 2,50 € liegt schon für viele Menschen deutlich im Schmerzbereich. Braunschweig braucht unbedingt eine Mehrzonenfahrkarte/Kurzstreckenfahrkarte.

    Wer soll also in Zukunft in Ihr neues Konzept einsteigen?

    Mit freundlichen Grüßen

    H. Seifert

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    Viele Dank für Ihre Fragen und die von Ihren geschilderten Beobachtungen. Ihre Fragen greifen viele Aspekte auf. Sie haben sicherlich recht, was Teile der Bewohnerschaft der Stadtteile angeht. Gleichwohl ist dies nur ein Teil der Bewohnerschaft, viele and

  • 07.02.2017

    E. Otting   | Allgemein

    1. Straßenbahnen sind nicht die Antworten auf individuelle Mobilitätsanforderungen. Sie sind starr und nicht flexibel auf sich wandelnde Anforderungen und Bedarfssituationen.

    2. Digitalisierung, Move on Demand, etc. werden die Geschäftsmodelle kanibalisieren.

    3. Das Finanzkonzept geht nicht auf, es wird teurer als man denkt.

    4. Das Standardisierte Berechnungsverfahren ist ausgelegt für die Vergangenheit, ungeeignet für die Zukunft. Alternativen…Wo???

    5. Einmal verlegte Schienen mit den Amortisationszeiten blockieren Entwicklungen der modernen Mobilitätskonzepte. Hier fehlt eine Einbindung des VW Konzerns und der Visionen von Jonathan Jungwirth.

    6. Das Konzept berücksichtigt nicht die Entwicklung der autonomen Mobilitätskonzepte.

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    Besten Dank für Ihren Beitrag, zu dem wir gerne Stellung beziehen:

    1. Massenverkehrsmittel bündeln seit jeher individuelle, gleichgerichtete Mobilitätsbedürfnisse. In einer konzentrisch aufgebauten Stadt wie Braunschweig ist ein großer Anteil der Wege a

  • 06.02.2017

    T. Wichert   | Allgemein

    Guten Tag,

    wir sind im vorigen Jahr in die Mastbruchsiedlung gezogen und haben uns erschrocken wie schlecht wir über öffentliche Verkehrsmittel angebunden sind.

    Obwohl noch Braunschweiger Stadtgebiet, benötigt man vom/zum Hauptbahnhof teilweise mehr als eine Stunde.

    Eine Haltestelle der Stadtbahn im Bereich der Reitlingstraße ist also dringend nötig um das Wohngebiet Mastbruchsiedlung und den nördlichen Teil des Gebietes der ehemaligen „Heinrich-der-Löwe-Kaserne“ an die Stadt anzubinden.

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    Vielen Dank für Ihre Hinweise.

    In Abhängigkeit vom genauen Trassenverlauf wird auch eine Haltestelle möglichst nah an der Mastbruchsiedlung in den Planungen berücksichtigt.

    Die schnellste Verbindung zum Hauptbahnhof bietet Ihnen derzeit übrigens die Lin