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Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

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Seite 12 von 16

  • 25.01.2017

    C. Senftleben   | Allgemein

    Ich war am Montagabend in der Stadthalle, verfolgte die Präsentation, stellte eine öffentliche Frage, und war bis 22 Uhr vor Ort, die letzte Stunde am Thementisch Bewertungsfaktoren.

     

    Die Präsentation fand ich ansprechend aufgemacht, die Möglichkeit Fragen zu stellen war auch da, hinterher Diskussion an den Themeninseln. Okay.

    Sehr unbefriedigend fand ich das Informationsangebot zum Bewertungsverfahren.

     

    Alles in allem stehen da sehr oberflächlich Behauptungen im Raum.

    Ich zitiere mal aus dem Internetauftritt www.stadt-bahn-plus.de

     

    **Reisezeit-Ersparnis**

    **Der Stadtbahnausbau schenkt Ihnen Zeit dank schnellerer Verbindungen ohne

    Umsteigen. Pro Jahr bedeutet das für jeden ÖPNV-Nutzer Braunschweigs ein

    Plus von 5 Stunden und damit einen volkswirtschaftlichen Nutzen.**

     

    (Bitte definieren was der volkswirtschaftliche Nutzen von 5 Stunden sind ...

    ist das nicht abhängig davon, was ich mit den 5 Stunden mache:

    diese 5 Stunden (300 Minuten/Jahr) habe ich ja nicht am Stück sondern in Miniportionen

    etwa 1 Minute täglich z.B. wenn ich mit dem ÖPNV täglich zur Arbeit, zur Schule fahre

    (30 Sekunden bei der Hinfahrt, 30 Sekunden bei der Rückfahrt)

     

    **Betriebskosten-Ersparnis im ÖPNV**

    Dort steht: **Für Betrieb und Unterhalt des Nahverkehrs steht die Stadtbahn gut da. In Stadtbahnen haben doppelt so viele Fahrgäste Platz wie in einem Gelenkbus oder dreimal so viele Fahrgäste wie in einem Solobus. Das bedeutet die Reduzierung von Werkstattaufwand, Personalkosten und Treibstoffverbrauch. Im Durchschnitt ersetzt eine Stadtbahn 45 PKW oder 2,5 Busse auf der Straße**

     

    Wie sieht es aus bei wenig befahrenen Zeiten oder Strecken oder dem Fall, das eine neu gebaute Strecke doch nicht angenommen wird (im Gelenkbus blieben dann z.B. von 60 Plätzen 54 leer wenn nur 6 Personen fahren (also 10% Auslastung) in der Tram mit 3fachem Platzangebot blieben von 180 Plätzen 174 leer (also Auslastung nur etwas über 3%)

    Die vermutete Antwort könnte sein, das das im Mittelwert eingerechnet sei. Dennoch interessieren mich hier die zugrunde liegenden Prognosen, und verschiedene Fallannahmen auch je nach Annahme des neuen Angebotes.

     

    Was für ein Pkw wird veranschlagt, der dann nicht mehr fährt: ein Kleinstwagen, ein SUV, ein Benziner, ein Diesel, E-Auto, Gasbetrieben, ...

     

    Bitte mehr Infos (Verbrauch, Gewicht, Typ ... ) auf die Homepage.

     

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    **Einsparung an Umweltemissionen**

    Dort steht: **Die Stadtbahn ist ein Klimaschoner. Eine Stadtbahn verursacht im Vergleich zum Verbrennungsmotor nur rund ein Viertel des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid pro Person und Kilometer. Für Braunschweig macht das über 4.200 Tonnen CO₂

    weniger pro Jahr. Auch im Ausstoß sonstiger Schadstoffe wie Kohlenmonoxid, Kohlenwasser stoffe,

    Stickoxide, Schwefeloxide und Feinstaub schneidet die Stadtbahn besser ab.**

     

    Hängen die Umweltemissionen nicht auch von der Erzeugung des verwendeten, nachgefragten Stromes ab ... Was ist hier die Grundlage ? Kohlekraftwerk, Atomstrom, Erneuerbare Energie, ...

     

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    **Betriebskosten-Ersparnis im Autoverkehr**

    Dort steht: **Die Stadtbahn senkt die PKW-Nutzung deutlich: Sie spart im Jahr 11,1 Millionen Auto-Kilometer in Braunschweig ein**

     

    Auch hier bitte genauere Quellen und Basisdaten auf die Homepage.

     

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    **Sicherheit – Einsparungen bei Unfallschäden**

    Dort steht **Durch den Stadtbahnausbau steigen mehr Menschen auf den ÖPNV um. So führt der verringerte Anteil an Autoverkehr auf den Straßen zu sinkenden Unfallzahlen**

     

    Bitte eine Quelle zu dieser Behauptung.

     

    Ich vermisse ein ganzheitliches Konzept zur Verringerung von Unfallzahlen. Dazu gehört mehr als nur die Möglichkeit zwischen Pkw und Straßenbahn zu wählen. Was ist wenn viele Pkw-Besitzer trotz Angebot einer Straßenbahn trotzdem Autofahren ...

    man kann sie ja schlecht zwingen, das Auto stehen zu lassen.

    Mancher benutzt das Auto weil viel zu transportieren ist, ein anderer weil er nicht im Menschengemenge stehen oder sitzen will, oder Flexibiliät, verschiedene Wege kombinieren, ... Stau hin oder her ...

     

    Für mich als Radfahrerin und Fußgängerin sind Straßenbahn ein großer Gefährdungsfaktor. Es gibt nicht nur Unfälle durch Autos ....

     

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    Ganz allgemein wünsche ich mir detaillierte Infos zum standardisierten Bewertungsverfahren. Wie sieht das genau(!) aus?

    Nur weil man sich das Verfahren nicht aussuchen kann, bedeutet es ja nicht das das Verfahren an sich und seine monetären Wertzuschreibungen durchweg Sinn machen. Evtl. gibt es Lücken in den Bewertungsunterfaktoren, oder eine Gewichtung ist nicht optimal. Es hieß auf der Veranstaltung das Verfahren ändere sich immer wieder ...

     

    Für die Stadt und die Verkehrs-GmbH hat oberste Priorität die Finanzierbarkeit.

    Der Durchschnittsbürger fragt sich jedoch: was sind die Vorteile, die Nachteile, die Nebenwirkungen, die Risiken.

    Nicht alles was dem Verkehrsteilnehmer, dem Nutzer, dem Anwohner von Trassen Lebensqualität ausmacht, lässt sich schließlich in Geld bemessen.

     

    In der Präsentation wird uns die Stadtbahn als Wunderwaffe von Mobilität und Umweltfreundlichkeit verkauft. Das ist sie nicht, vielleicht manchmal, fast, mal mehr mal weniger, für bestimmte Strecken, aber nicht generell.

    "Die Stadtbahn ist nicht sinnvoll" nur weil sie manche gerne haben möchte, oder sie so sehen, weil sie prestigeträchtig ist, und noch lange nicht weil unter optimistischsten willkürlichen derzeit für den interessierten Bürger noch nicht nachzuvollziehenden geheimen Berechnungen, Bewertungsfaktoren attraktiv gerechnet werden. Bewertungsfaktoren denen die Erreichung eines bestimmten Zieles zugrunde liegt: Finanzierung, hauptsächlich durch Fördermittel. Das ist verständlich das man sich erfolgversprechend präsentiert, heisst aber nicht das das auch immer realistisch ist, wie etwas vorgestellt wird. Bitte mehr Transparenz.

     

    Alternativen fehlen mir.

     

    Was ist mit Stadtbahn-PLUS-Kombi-Lösungen in Form von Linien, die aus Stadtbahn bestehen UND aus Bus. Dann steigt man halt mal kurz um und wechselt das Fahrzeug. Kein Problem wenn der Bus wartet bis die Tram eingetroffen ist und nicht vorher abfährt.

    Dazu sind keine neuen Trassen nötig. Anwohner werden nicht durch Bauarbeiten belastet und auch nicht durch den Tramverkehr und auch nicht durch Beteiligung an den Baukosten. Auch schwindet dadurch kein Stadtgrün.

    Das könnte man doch zumindest mal in Erwägung ziehen. Wenns nicht klappt, nicht schlimm, fährt der PLUS-Bus halt woanders ...

     

    Möglicherweise wären die Kosten hierfür aber so gering das es keine Fördermittel gäbe (Mindestvolumen 50 Mio. soweit ich weiß).

    Das heisst aber nicht das so eine kleine Lösung nicht auch sinnvoll ist. Kurzfristig. Mittelfristig. Langfristig. Bitte in Betracht ziehen.

    Für mich macht es kein Sinn nur wegen der Fördermittel Großprojekte zu starten die so keiner braucht, wenn eine kleinere Lösung die Bedürfnisse auch gestillt hätte.

     

    Sowohl was die Veränderung der Einwohnerzahl angeht, als auch Arbeitsplätze und Studentenzahlen, kann niemand soweit in die Zukunft schauen (Einwohnerzahl 2030 - die Prognosen schwanken zwischen 255.000, 260.000, 270.000 - je nachdem welche Statistik man zu welchem Zwecke bemüht. Statt ungebremstem Wachstum, kann es ebenso zum Stagnieren der Einwohnerzahl, wie zum Rückgang kommen. Wenn es eine bessere Anbindung ans Umland geben würde, könnte ich selbst mir z.B. einen Fortgang aus Braunschweig gut vorstellen. Derzeit bräuchte ich dann aber ein Auto, da ich mir das nicht anschaffen will, bleibe ich vorerst in dieser Stadt. Wachstum ist nicht automatisch gut. Die Frage ist was wächst wie und warum... das ist kein Naturgesetz und auch kein Krebsgeschwür und auch nicht automatisch eine Einnahmenquelle ...

     

    Kurzum - wer weiß was tatsächlich passiert? Wir brauchen flexible Lösungen, nicht nur rein statische.

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    Statt einfacher Behauptungen wünsche ich mir detaillierte Informationen, Quelleninfos, Transparenz.

    Ohne diese kann man als interessierter Bürger den Wert der möglichen Streckenführungen nicht beurteilen.

     

    Das Hantieren mit bunten Bildchen statt konkreten Zahlen, die uns dann ein bezugloses Ergebnis von 1,3 oder 1,6 präsentieren sind auf einem Informationsniveau angesiedelt, das einem mündigen Bürger nicht würdig ist. Das Informationsangebot zur Stadtbahnbewertung war in der Außenwirkung "heiter bis wolkig". Bitte etwas mehr Ernsthaftigkeit, es geht hier nicht um Unterhaltung der Bürger sondern um Information.

     

    Ohne Transparenz ist die Bürgerbeteiligung für mich eine wertlose Alibiaktion. Das wäre jedoch schade um die Lebenszeit aller Beteiligten. Da reichen 5 Stunden Zeitgewinn im Jahr nicht aus, um uns für eine evtl. Zeitverschwendung zu entschädigen.

     

    Da geht noch was, bitte bessern Sie nach.

     

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    Und noch eine Frage und Bitte um Information:

     

    wie sieht es aus mit der Kostenbeteiligung von Anwohnern an den Trassen Bau- und Umbaumaßnahmen?

     

    www.zuhause.de/strassenausbaubeitraege-wann-hausbesitzer-zahlen-muessen/id_74768422/index

     

    Bitte Infos dazu auf die Homepage.

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    Anfang Dezember 2016 habe ich am Mobilitätsworkshop des ZGB im Rahmen des "Masterplan Klimaschutz" teilgenommen

     

    Themen waren:

     

    Klimafolgen der Mobilität

    Mobilität in der Region Braunschweig: Bisherige Entwicklung, Trends und Perspektiven

     

    Aktivitäten des ZGB für klimaschonende Mobilität

    Flottenplanung mit Elektrofahrzeugen

    Radschnellverbindungen

     

    Die Ergebnisse stehen dazu demnächst hier:

     

    www.zgb.de/klimaschutz/

    Auch sonst www.zgb.de einen Besuch wert

     

    Bei aller Kritik und offenen Wünschen.

    Ich schätze die Beteiligung von Bürgern an der Stadtentwicklung. Das ist ein guter Weg. Und dieser ist ausbaufähig.

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    Vielen Dank für ihre ausführlichen Hinweise. Grundsätzlich ist es so, dass die geplanten Maßnahmen natürlich unter dem Aspekt der Förderfähigkeit geplant werden müssen, denn die Stadt Braunschweig wäre nicht in der Lage, diese Maßnahmen alleine zu finanzi

  • 25.01.2017

    J. Travolta   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Schön, dass mit einem Strassenbahnausbau für Lamme geworben wurde, die Leute aus diesem Grund in den "entlegenen Stadtteil" ziehen, da eine deutliche Verbesserung der ÖPNV Situation zu erwarten war.

     

    Eine Fläche für die Stadtbahn wurde bereits vorbehalten.

    Müssen nun bei einer Nichtrealisierung die Anwohner an dieser Vorbehaltstrecke eigentlich den vollen Grundstückspreis nachzahlen oder bleibt der "Stadtbahn Rabatt" trotzdem bestehen?

     

    MFG

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    Danke für Ihren Beitrag. Eine Stadtbahntrasse nach Lamme hat sich leider nicht wirtschaftlich darstellen lassen. Aufgrund der verbesserten Busanbindung der 418 über den Madamenweg ist Lamme aber sehr gut und vor allem schnell mit der Innenstadt verbunden.

  • 25.01.2017

    A. Verlade   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Grundsätzlich bin ich großer Befürworter der Stadtbahn und halte einen Ausbau für überfällig. Dass aber Lamme angeblich schlechtere Kennzahlen als das Kanzlerfeld haben soll, halte ich eher für einen schlechten Witz und es drängt sich leider der Verdacht auf, dass persönliche Netzwerke und Interessen einzelner Gegner hier Einfluss genommen haben könnten. Für mich war aber Lamme gerade wegen der damals angekündigten Bahn ein Standortfaktor zum Bauen!

    Ebenfalls verstehe ich nicht, trotz regionalem Denken, warum die Stadtbahnen an den Stadtgrenzen halten, hier fehlt einfach der Weitblick.

    Das größte Problem aber im Raum Lamme/Lehndorf ist die B1 und das gleichzeitige Wachsen von Lamme UND eben auch der umliegenden Gemeinden im Bereich Vechelde. Es werden jedes Jahr mehr und mehr Autos, die sich täglich im Berufsverkehr in die Stadt quälen und umgekehrt. Es ist eine Zumutung morgens manchmal am Rafftum von Lamme her nicht mehr nach Links abbiegen zu können. Nur hört man von der Politik leider nichts, was man dagegen tun könnte. Hier könnte die Stadtbahn Wunder wirken, mit gleichzeitigem P&R für alle aus dem LdK Peine.

    Wenn man aber die Tram ins Kanzlerfeld baut, warum stoppt sie dort? Warum wird sie nicht über die PTB bis Watenbüttel verlängert? Zumindest für den Westen von Braunschweig kann ich leider kein schlüssiges Konzept erkennen und sehe auch keine Lösung der drängenden Probleme. Das finde ich grundsätzlich sehr schade, denn ich bin sonst großer Fan der Braunschweiger Straßenbahn.

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    Herzlichen Dank für Ihre Anmerkungen. Wir können Ihnen versichern, dass es keine Interessengruppen gab, die die Entscheidung pro Kanzlerfeld bzw. contra Lamme gelenkt hätte. Im Vergleich der beiden Stadtbahnstrecken konnte der Abschnitt ins Kanzlerfeld ei

  • 25.01.2017

    J. Sölter   | Projekt Campusbahn

    Guten Tag,

    ich habe einige Fragen zur Campusbahn: Wann soll der Campusbahn-Ausbau begonnen und fertig gestellt werden? Wie ist die Geräuschbeeinträchtigung für direkte Nachbarn einer geplanten Haltestelle einzuschätzen? Wo genau ist der Wendehammer geplant?

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    Ein Zeitpunkt für den Baubeginn der Campusbahn kann derzeit noch nicht genannt werden. Die Campusbahn ist gemeinsam mit der Salzdahlumer Straße in der Priorität 2 angesiedelt, d. h. erst nach Realisierung der Projekte der Priorität 1 (Volkmarode-Nord und

  • 25.01.2017

    K. Jahnke   | Projekt Campusbahn

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    exakt können wir den Verlauf der Bahn entlang der Dibbesdorfer Straße nicht aus dem Zeitungsbericht entnehmen, sind jedoch verwirrt, dass - so scheint der Verlauf geplant zu sein - die Trasse vor unserem Baugebiet verlaufen bzw. enden soll. Beim Kauf unseres Grundstückes wurde uns seitens der Stadt Braunschweig zugesichert, dass das Gebiet ggü dem Baugebiet "Schuntertal" als Ersatzmaßnahme vorgesehen ist und eine weitere Bebauung dort nicht stattfindet (da es ja eine Ersatzmaßnahme ist).

    Wir bitte um kurzfristige Klärung bzw. Klarstellung.

    MfG, K. Jahnke

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    Vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Eine exakte Lage der Stadtbahntrasse liegt bislang nirgends fest, so auch noch nicht entlang der Dibbesdorfer Straße. Eine Verlängerung der Trasse bis in den Bereich der von Ihnen genannten Ausgleichsfläche des Bebauungsp

  • 25.01.2017

    T. Werner   | Projekt Campusbahn

    Mir ist (noch) völlig schleierhaft, wie die Campusbahn nach Querum geleitet werden soll! Über die Wabe, Mittelriede und die DB durch diese grüne Ader? Was wird da alles zerstört werden? Im weiteren Verlauf soll die Bahn dann wie fahren? Durch die kleine Lücke neben der Fa. Abra und der Tankstelle? Dann die Bevenroder Straße...bis heute gibt es dort kein schlüssiges Ampelkonzept. Ganz zu schweigen von der Freiwilligen Feuerwehr an der Stelle. Was geschieht mit dem Festplatz? Bin ein Freund der Tram, aber bei diesen Problemen sollte noch einmal nachgedacht werden. Natürlich freue ich mich über Antworten und Pläne, die uns in diesem Fall voranbringen könnten.

    Ein besorgter Bürger aus Querum

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    Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Derzeit ist vorgesehen, dass die Campusbahn mit einer Brücke die Bahngleise sowie den Bereich Mittelriede und Wabe quert. Südlich der Wabenkamp- und Fischerkampsiedlung verläuft der Korridor weiter bis zum südöstlichen Sied

  • 25.01.2017

    T. Kassow   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    meiner Meinung nach sollte eine alternative Strecke durch die Innenstadt absoluten Vorrang haben, um den Abschnitt Rathaus - Schloss zu entlasten. Die Kapazität der Haltestelle Schloss ist bereits heute erreicht und teilweise auch überschritten, was auch darn liegt, dass die Bahnen dort wegen der schlechten Ampelschaltung nicht abgearbeitet werden. Dichtere Takte einzuführen macht erst dann Sinn, wenn es sich auf dem Bohlweg nicht mehr staut, der Bohlweg kann nicht mehr Bahnen aufnehmen.

     

    Volkmarode halte ich für wenig sinnvoll. Die Balastung der Anwohner und Geschäfte während der Bauzeit wird extrem hoch sein. Die Wendeschleife am Grenzweg ist natürlich unbedingt zu sanieren. Mein Vorschlag: Diese Wendeschleife aufgeben und eine neue am Moorhüttenweg errichten, wo auch die Busse halten, das kostet nicht so viel und dort stört sie keinen, außerdem verkürzt sich der Umsteigeweg Tram - Bus.

     

    Salzdahlumer Straße sollte ebenfalls in Stufe eins vorrücken, weil hier die Bewertung mit 1,6 absolut gut ist und diese Straße sowieso unbedingt saniert werden muss. Man sollte hier nicht den Fehler machen, zu lange zu warten und erst die Straße zu sanieren, um dann kurz darauf wieder alles aufzureißen , um die Bahn trasse zu bauen, dafür wird dann niemand Verständni haben. Die Salzdahlumer Straße hat hohes Fahrgastpotential und durch die neue Führung der Linie 2 über HBF würde sich die Anbindung des Bahnhofs verbessern.

     

    Bleibt nur zu hoffen, dass nun auch mal Taten folgen und die Planungen nicht im Sande verlaufen.

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    Vielen Dank für Ihre Hinweise. Die westliche Innenstadtstrecke ist zwar auch eine Entlastung der Stammstrecke (Bohlweg), aber vor allem dient sie der Erschließung neuer Fahrgastpotenziale. Gleichwohl ist es richtig, dass die Stammstecke stark belastet ist

  • 25.01.2017

    V. Eckhardt   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Guten Morgen und erstmal einen großen Glückwunsch zur großen Bürgerinfoveranstaltung in der Stadthalle. Alles richtig gemacht!

    Jetzt zu meiner Anregung. Vor ca. 2 Jahren (?) fand schon im Kanzlerfeld eine erste Bürgerbeteiligungsrunde zum Umbau der Bundesallee statt. Danach ist alles wieder eingeschlafen ohne dass die Bürger ein Feedback bekommen haben, wie es weitergeht oder warum eben auch nicht (sorry, meine "Wahrnehmung", vielleicht habe ich auch etwas verpasst).

    Bitte auch dieses Thema nicht nur offensiv in der Kommunikation aufnehmen sondern auch inhaltlich weitertreiben. Eine Vorgehensweise könnte sein: Wenn "Görge" entschieden ist, beginnen wir die Planung (mit Stadtbahn) von der Endhaltestelle "Thünen" in Richtung Innenstadt. Selbst wenn die Stadtbahn dann doch nicht gebaut werden sollte, halten wir die Trassen für zukünftige Generationen frei. Und wenn diese Planung fertig ist, fangen wir auch an, die Bundesallee umzugestalten. Wir müssen also nicht bis 2030 warten bis auch der Rudolfsplatz geklärt ist.

    Was meinen Sie?

     

    Viele Grüße und weiter viel Erfolg!

    V. Eckhardt

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    Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung, Ihre Anregung zur Kommunikation nehmen wir zudem gerne auf.

    Auch wenn die Strecke Lehndorf/Kanzlerfeld erst in der 3. Priorität verortet ist, heißt das natürlich nicht, dass die Planungen erst aufgenommen werde

  • 25.01.2017

    M. Mlejenk   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Die Erweiterung des Stadtbahnausbaus in die Stadtteile Lehndorf/Kanzlerfeld, halte ich für richtig und wichtig.

    Busse sind bei steigendem Verkehr als viel zu langsames Verkehrsmittel, zudem bei den bisher vorherrschenden Dieselmotoren ein sehr lautes.

     

    Zudem sind in den 80ern schon die Straßen auf den Ausbau der Strecke vorbereitet worden.

     

    Damit Braunschweig auch in Zukunft ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt sollten die beiden Stadtteile definitiv an das Straßenbahnnetz angebunden werden um die Beförderungsanforderungen auch zukünftig erfüllen zu können.

     

    Eine moderne Stadt, braucht auch ein modernes Straßenbahnnetz welches den Anforderungen von steigenden Einwohnerzahlen gerecht wird.

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    Vielen Dank - wir sehen dies genauso und planen deshalb den Stadtbahnausbau.

  • 25.01.2017

    S. Schlensog   | Allgemein

    Stadt der Zukunft - „Qualität statt Quantität“ - Mobilität und Verringerung des MIV

     

    Guten Tag

     

    1. Mit Interesse habe ich die neusten Dokumente zum Stadtbahnausbau, die Sie kurzfristig veröffentlicht haben durchgeschaut. Ich möchte Sie anregen doch verstärkt mit Fußnoten bzw. Querverweisen zu arbeiten. Sehr oft werden Thesen aufgestellt bzw. mit Fakten& Zahlen argumentiert, ohne das dazu die Statistiken, Dokumente, Stellungnahmen, Beschlüsse angeführt werden.

    Als BürgerIn muss ich mich auf die lange Suche nach diesen Dokumenten machen. Ich möchte Sie anregen eine transparente Timeline für Projekte wie das Stadtbahnausbaukonzept auf den Seiten der Stadt Braunschweig bzw. auf dieser neuen Seite mit ausführlichen Verlinkungen zu führen. Dies ist für eine rege argumentative Bürgerbeteiligung(bottom-up) notwendig, soll es nicht bei einer top-down Veranstaltung bleiben.

     

    2. Sie beziehen sich bei der Notwendigkeit einer Erweiterung des Stadtbahnnetzes zu aller erst auf die Bevölkerungsprognose bis ins Jahr 2030.

     

    Dazu möchte ich Sie anregen, uns BürgerInnen die Bevölkerungs- und Wachstums- Statistiken als Verlinkung mit anzubieten, um sich ein umfassendes Bild machen zu können und auch zu erfahren, dass diese/Ihre Prognose auch in den Negativ-Trend, also ein Minus 2% Wachstum, aufzeigen kann. (Demografischen Wandel). Dann hat Braunschweig im Jahr 2030 20.000 BürgerInnen weniger bzw stagniert. Auch diese Prognose ist nicht unerheblich für die Ausgaben(Haushalt) einer Stadt.

     

    3. Dazu gibt es Statistiken und Beiträge auf den Seiten der Stadt, ZGB und WVI, bitte mit angeben.

    www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0120/stadtforschung/info-line_stafo_2013_07_Bevoelkerungsprognose_2012-2030s.pdf | www.zgb.de/masterplan/

     

    Ich möchte Sie anregen uns BürgerInnen zu erklären, inwiefern der prognostizierte Negativtrend von Minus 2 % in den Berechnungen bzw. der Wirtschaftlichkeit des Stadtbahnausbaukonzepts berücksichtigt wurde und welche Konsequenzen sich für das Stadtbahnausbaukonzept von Minus 2% ergeben. Bitte Links zu Dokumenten.

     

    4. Sie betonen auch, dass bis zum Jahr 2030 17.000 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Auch hier gibt es keine Transparenz, woher diese Zahlen stammen. Ich möchte Sie anregen, uns BürgerInnen diese Zahl zu erklären, bitte ebenfalls mit den Links zu den Dokumenten.

     

    5. Wie kommt es, dass bestimmte Streckentrassen jetzt mit einer Wirtschaftlichkeit von über 1 bewertet werden? Dies fällt insbesondere für die die Streckenplanungen Lehndorf - Salzdahlumerstr. - Campusbahn, die nur im Verbund der Trassen über 1 kommen, auf. In der Einzelbetrachtung kommt keine Strecke auf einen Wirtschaftlichkeitswert über 1. Welche Rechtsgrundlagen liegen dafür vor, Abschnitte zusammenzulegen, damit eine Förderung von Land und Bund möglich gemacht worden? Bitte geben Sie die Links zu Dokumenten an.

     

    6. Meine Meinung zur Ihrer „Be- Werbung“ für ein Stadtbahnausbaukonzept:

    Zur neuen Nordstadt, die so konzipiert ist, dass die BewohnerInnen auf ein Zweitauto bzw. komplett auf ein Auto verzichten können; schlussfolgernd sollte man Gelder bzw. Förderungen in den Fuß- und Radwegeverkehr investieren. Das Quartier der Zukunft stellt alles an Infrastruktur bereit für eine „Stadt der kurzen Wege“. Für Fahrten mit dem ÖPNV zum Hauptbahnhof: Die vorgestellte Campus-Bahn stellt keine direkte Verbindung zum Bahnhof dar, ohne nicht mindestens einmal z.B. am Hagenmarkt umzusteigen. Deutlich sichtbar auf den Planungskarten des Stadbahnausbaukonzepts, aber auch bei anderen Trassen ist das Argument „durchfahren“ nicht möglich. Warum dies ein tragendes Pro-Argument sein soll, um die Campus-Bahn zu bauen erschließt sich mir nicht mit Ihrer Argumentation „durchfahren“.

     

    7. Zu Ihrer Argumentation Zeitersparnis: Warum ist das erstrebte Ziel der Stadt die Einsparung von Minuten, um Ziele wie Innenstadt bzw. Hauptbahnhof zu erreichen und dann damit für den Ausbau der Stadtbahn zu werben? Wer ist hierauf der Flucht? Das Fortbewegungsmittel der Zukunft sollte das zu Fuß gehen und das Fahrrad werden, wollen wir wirklich etwas für unser Klima und Luftreinheit tun. (Beispielstädte gibt es auch hierfür, nicht wie in ihrer Präsentation ausschließlich Städte mit Stadtbahnen vorgestellt werden) Ein gut durchdachter Einsatz vom E-Bus „Emil“ kann ältere, bewegungseingeschränkte Menschen lärmreduziert und umweltfreundlich zu Zielen bringen, flexibel in der Routenführung und ohne große Kosten Betreff Neubau Trassen und schlimmstenfalls Brücken, die für die oben genannten Menschen schwer zu überqueren sind.

     

    8. Zum Motorisierten Individualverkehr/ MIV: Da sich eine Vielzahl von Parkhäusern in der Innenstadt befinden, warum sollte die eingefleischte AutofahrerIn aufs Auto verzichten? Wo ist da der Masterplan für eine Autofreie Stadt bzw. der Anreiz nicht ins Parkhaus zu fahren, sondern den ÖPNV zu nutzen?

     

    9. Es wird angemerkt, dass der Busverkehr überlastet ist. Zu welchen Tageszeiten ist dies der Fall, natürlich gibt es Stoßzeiten die aufgefangen werden müssen, aber braucht es dafür eine neues Straßenbahnnetz mit den Aufwendungskosten. Bitte Erhebungen dazu Verlinken.

     

    10. Ich möchte mich dafür aussprechen mit den Steuergeldern der Braunschweiger BürgerInnen zukunftsorientiert und umsichtig umzugehen! Dies gilt auf für den Einsatz von Geldern aus dem Land und Bund. Die kalkulierten 200 Millionen Euro sind eine immense Summe und wie bei vielen anderen Großprojekten wird es nicht dabei bleiben. Und nicht unerheblich, es wird mit „Prognosen“ gearbeitet bzw. argumentiert. Sieht man sich die statistischen Entwicklungen im Rückblick an, warum sollte jetzt plötzlich eine + 2% Entwicklung eintreten? Bevölkerungsrückgang und Überalterung der Gesellschaft sind die Herausforderung. Die Lösung kann nicht die „Anlockung“ von neuen AnwohnerInnen und Gewerbe sein, einhergehend mit einer Erhöhung von Siedlungsfläche, um den Bau der Stadtbahn zu rechtfertigen, anstatt sich am tatsächlichen Bedarf zu orientieren. Die BraunschweigerInnen sind in der Verantwortung mit Ihrer Ressource Fläche bzw. Boden sorgsam umzugehen. (Zielwert vorgegeben von der Bundesregierung: Reduzierung Flächenverbrauch auf 30 ha bis 2030)

     

    11. Mich überzeugt das Straßenbahnausbaukonzept nicht. Die bedarfsgerechte Planung ist für mich nicht erkennbar. Die Verlegung von Trassen in das Straßenbett ist jedenfalls eine plausible Lösung, aber die angestrebte Linienführung Campus-Bahn durch „sensible“ Gebiete wie den neuen Nordpark, der der Erholung der Menschen vor Ort dienen soll, sowie die Querung eines grünen Außenbereichs und eines Schutzgebietes mit einer Hochbrücke sollte auf keinen Fall umgesetzt werden. Auch der Trassen- Anschluss durch den 80 Meter Grünzug im neuen Baugebiet Holzmoor, der als Erholungsfläche sowie den Naturschutz eingerichtet werden soll ist eine fragwürdig angestrebte Option für eine lebenswerte grüne Stadt und gesunde BürgerInnen.

     

    12. Wie unsere zukünftige Stadt aussehen kann, sollte weiter gemeinsam mit den BürgerInnen bearbeitet werden, Sie haben doch gerade DenkDeineStadt angestoßen, soll es das schon gewesen sein?

    Ich möchte sie anregen die Einwände der BraunschweigerInnen ernst zu nehmen und Ihre Planungen auf Konflikte zu überprüfen und den BraunschweigerInnen dies in einer nächsten Bürgerbeteiligung mitzuteilen! Bürgerbeteiligung heißt für mich auch das „kontra“ zu erfahren und nicht wie auf Ihrer Seite stadt-bahn-plus.de ausschließlich das „pro“ darzustellen. Um eine echte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen, darf dies nicht fehlen.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre ausführlichen Anmerkungen, auf die wir gerne antworten wollen. Der Übersichtlichkeit halber haben wir Ihre Anregungen und unser Antworten nummeriert:

     

    1. Der Wunsch nach einer Bereitstellung von Datenquellen ist nachvollziehbar. Zum