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Zukunft hat

Vorfahrt

28. August 2018: Frühzeitige Bürgerbeteiligung zu Volkmarode und Rautheim abgeschlossen – Höhere Kostenprognosen, aber stabiles Verhältnis von Nutzen und Kosten

Bürger haben „ihre“ Trassen mitentwickelt

Das Stadtbahnausbaukonzept "Stadt.Bahn.Plus – Bringt Braunschweig weiter!", das der Rat Anfang 2017 auf Vorschlag von Oberbürgermeister Ulrich Markurth einstimmig beschlossen hatte, ist einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die frühzeitige Bürgerbeteiligung in Gestalt von Workshops für die ersten beiden Teilprojekte (Verlängerung nach Volkmarode einschließlich Wendeschleife Gliesmarode und Verlängerung nach Rautheim) ist abgeschlossen. In beiden Fällen ist es gelungen, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern von einer breiten Mehrheit der Mitwirkenden getragene Vorzugsvarianten für die Trassenführung zu entwickeln.

Die parallel zu den Workshops kontinuierlich mitlaufenden Berechnungen gemäß Standardisierter Bewertung zeigen - auch wenn durch rasant gestiegene Preise in der Bauwirtschaft und mittlerweile etwas konkretere Kostenermittlungen von höheren Kosten auszugehen ist - unverändert einen positiven Nutzen-Kosten-Faktor. Damit bleibt die Aussicht auf Förderung durch Bund und Land, die entsprechend höher ausfallen würde, unverändert erhalten. Die Verwaltung wird dem Rat bis Jahresende einen Beschlussvorschlag machen mit dem Ziel, im nächsten Jahr mit der eigentlichen Verkehrsanlagenplanung für diese beiden Teilprojekte zu beginnen.

"Auf den ausgewählten Strecken kann die Stadtbahn den wachsenden Bedarf an Mobilität in Zukunft am besten und wirtschaftlichsten decken", stellt Oberbürgermeister Ulrich Markurth klar. "Es ist mit Fahrgaststeigerungen zu rechnen, die einerseits durch die Stadtbahn zusätzlich generiert werden, andererseits mit einem leistungsfähigen System deutlich besser und wirtschaftlicher transportiert werden können. Unser Ziel ist es, mehr Menschen zum Umsteigen in Stadtbahnen und Busse zu bewegen. Ein kluges Konzept für bessere Mobilität in unserer Stadt ist der Schlüssel für bessere Mobilität in der Region, und die wiederum ist Voraussetzung für gute Fernanbindungen. Wir wollen, dass Braunschweig nicht nur Verkehrskompetenzregion ist, sondern Verkehrsreferenzregion wird. Deshalb ist der Stadtbahnausbau auch mehr als Streckenverlängerung, sondern ein Gesamtkonzept, das Stadt und Region große Vorteile bringt."

Stadtbaurat Heinz-Georg Leuer unterstreicht die hohe Bedeutung des Stadtbahnausbaus als ein Teil der ÖPNV-Offensive für Braunschweig: "Die Mobilitätswende macht nicht vor Braunschweig halt. Wir müssen uns an das sich verändernde Nutzungsverhalten der nachwachsenden Generationen anpassen. Sonst verpassen wir den Anschluss." Leuer dankt den Bürgerinnen und Bürgern für die rege Beteiligung an den Workshops: "Im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern haben wir viele Anregungen, vor allem aber viel Unterstützung für den Stadtbahnausbau erhalten. Die Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligung müssen jetzt durch den Rat bestätigt und in ein förmliches Planungsverfahren überführt werden." Der Stadtbaurat wirbt um Verständnis dafür, dass nicht schon im kommenden Jahr die Bagger anrollen und der Bau beginnt. Zuvor muss ein Planfeststellungsverfahren vorbereitet und durchgeführt werden, mit dem außerdem eine erneute formelle Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erfolgt.

Für beide mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutierten Teilprojekte, den Netzausbau nach Volkmarode wie nach Rautheim, ist auch nach der jüngsten Abschätzung ein positiver Kosten-Nutzen-Faktor zu erwarten. Er stellt die Gesamtkosten bestehend aus anteiligen Baunebenkosten, Baukosten, Grunderwerb, Fahrzeugen und erwarteten Betriebskosten dem monetarisierten volkswirtschaftlichen Nutzen gegenüber. Für das Projekt Volkmarode inklusive der zusätzlichen Gleisschleife in Gliesmarode liegt er nach den aktuellen Berechnungen bei 1,4 (im Grundsatzbeschluss 2017 lag er bei 1,3). Beim Projekt Rautheim liegt er nach den aktuellen Berechnungen bei 1,3 (im Grundsatzbeschluss 2017 lag er bei 1,4). Die maßgebliche Größe für eine Förderung, ein Nutzen-Kosten-Faktor größer als 1,0, ist also erfüllt.

Jörg Reincke, Geschäftsführer der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, unterstreicht, dass auch die betriebswirtschaftlichen Folgekosten im Blick behalten werden: "Die wirtschaftliche Entwicklung ist auch ein wesentlicher Aspekt unserer Entscheidungen. Der Stadtbahnausbau wird maßgeblich über die Verkehrs-GmbH finanziert und entsprechend in den kommenden Jahren abgeschrieben. Zugleich ziehen wir Vorteile aus dem Ausbau. Die Zahl der Schienenfahrzeuge wird voraussichtlich um sieben wachsen, die Busflotte kann um über 20 Fahrzeuge schrumpfen. Nach den Berechnungen des Verkehrsmodells sind mehr Fahrgäste zu erwarten."

Ein ehrgeiziges Projekt wie der Stadtbahnausbau ist ohne Fördermittel in keiner Stadt leistbar. Deshalb gibt es die Förderprogramme von Bund und Land für die öffentliche Infrastruktur. Oberbürgermeister Markurth: "Wir sind auf die Unterstützung von Bund und Land angewiesen – gerade in Zeiten, in denen die Bauwirtschaft boomt. Der Stadtbahnausbau ist als Vorhaben auf über ein Jahrzehnt angelegt. Die Zeichen für eine Förderung stehen derzeit gut. Das haben uns Bund und Land signalisiert. Deshalb sollten wir diese realistische Chance ergreifen und unseren ÖPNV jetzt so attraktiv wie möglich machen. Wir müssen jetzt auf die sich verstetigende Entwicklung reagieren, dass immer mehr Menschen verschiedene Verkehrsmittel für ihre Wege nutzen und die Nachfrage nach Bahnen und Bussen nicht nur in Braunschweig, sondern bundesweit steigt."

Zahlen und Fakten – Zusammensetzung der Gesamtkosten

Die ersten Grobkostenschätzungen basierten auf dem Kostenniveau im Baugewerbe von 2015 und wurden auf der Grundlage so genannter "Suchräume" angestellt, in denen die geplanten Trassenverläufe erst noch präzisiert werden mussten. Seither ist der Baukostenindex um rund zehn Punkte gestiegen. Aus den Suchräumen wurden konkretere mögliche Vorzugsvarianten der Trassenführung entwickelt. Die Kosten hierfür konnten nun im Rahmen der Voruntersuchungen besser abgeschätzt werden. Nach den Workshops gibt es konkretere Ideen, wo die späteren Trassen verlaufen sollen - separat geführt oder auf der Straße. Deshalb lässt sich jetzt besser abschätzen, wo welche Gleise oder Weichen liegen, welcher Bedarf an Lichtsignalanlagen besteht und welche Abmessungen einzelne Bauwerke haben werden.  "Aus diesen Erkenntnissen ist eine etwas genauere Kostenermittlung auf Grundlage aktueller Preise möglich.  In Sachen Genauigkeit stehen wir jedoch am Anfang, da die eigentliche Planung erst beginnt. Um die prognostizierten Gesamtkosten im weiteren Projektverlauf dennoch möglichst stabil zu halten, wurden Risikopositionen gebildet", sagt Albrecht Curland, seit dem Frühjahr Gesamtleiter des Projekts bei der Verkehrs-GmbH. Es ergeben sich (Stand 30. Juni 2018) für Volkmarode inklusive der zusätzlichen Wendeschleife Gliesmarode Baukosten von 18,3 Millionen Euro (gegenüber 15,7 Millionen Euro beim Grundsatzbeschluss des Rates), zuzüglich Baunebenkosten und Risikovorsorge.

Gemäß den Vorgaben der Standardisierten Bewertung waren bei der ersten Grobkostenschätzung die Baunebenkosten, wozu insbesondere Planungs- und Gutachterkosten zählen, mit zehn Prozent angesetzt. "Das entsprach der förmlichen Verfahrensanleitung und bildet die förderfähigen Nebenkosten ab", erläutert Curland. "Für die weitere Projektplanung und -steuerung auf Grundlage konkreter Trassenführungen müssen wir jedoch von höheren Nebenkosten im Sinne einer späteren Gesamtinvestition in Planungs- und Bauleistungen ausgehen." Sie wurden daher für Volkmarode auf 3,8 (von 1,3) Millionen Euro angepasst. Die Risikovorsorge für unvorhergesehene Kosten ist für das Projekt Volkmarode auf 1,9 Millionen Euro angesetzt, so dass die Gesamtkosten nun auf 24 Millionen Euro gegenüber den im Februar 2017 kommunizierten 17 Millionen Euro prognostiziert werden.

Beim Teilprojekt Rautheim sind drei Varianten denkbar, deren volkswirtschaftlicher Nutzen mit einem Faktor von 1,3 identisch ist, die sich aber in den Gesamtkosten voneinander unterscheiden. Die Trassenvariante "kurze Brücke" entlang der bisherigen Überführungen über die Bahnanlagen an der Helmstedter Straße wird auf insgesamt 44 Millionen Euro veranschlagt (Baukosten 32,6 Millionen Euro, Baunebenkosten 7,4 Mio. Euro, Risiko / Unvorhergesehenes 4 Mio. Euro). Die Variante "lange Brücke" wird den Rangierbahnhof querend zur Lindenbergallee und weiter über die Rautheimer Straße geführt, auf 58,7 Mio. Euro Gesamtkosten geschätzt (Baukosten 41,9 Mio Euro, Baunebenkosten 9,8 Mio. Euro, Risiko / Unvorhergesehenes 7,0 Mio. Euro). Die zweite Variante mit "langer Brücke", die ebenfalls den Rangierbahnhof quert, zur Lindenbergallee führt und dann weiter über den Möncheweg verläuft, wird auf rund 58 Mio. Euro Gesamtkosten geschätzt (Baukosten 41,4 Mio. Euro, Baunebenkosten 9,7 Mio. Euro, Risiko / Unvorhergesehenes 6,9 Mio. Euro). Die erste Abschätzung für den Suchraum lag bei 31,4 Millionen Euro (Baukosten 28,6 Mio. Euro, Baunebenkosten 2,8 Mio. Euro). Welche Variante die Verwaltung dem Rat vorschlagen wird, steht noch nicht fest. Prüfung und Entscheidungsfindung sind noch nicht abgeschlossen. Dazu werden aktuell noch intensive Gespräche mit der Deutschen Bahn AG geführt. Alle Varianten haben Vor- und Nachteile, die sorgfältig abgewogen und begründet werden müssen.

Verwaltung und Verkehrs-GmbH gehen zunächst von Fördermitteln von 11,3 Millionen Euro für das Teilprojekt Volkmarode und 25,1 bzw. 33,5 oder 31,3 Millionen Euro für das Teilprojekt Rautheim aus. Damit würden, je nach Variante, zwischen 47 und 57 Prozent der Kosten durch Fördermittel gedeckt. Auch dies ist eine erste Abschätzung und hängt stark von der tatsächlichen Ausgestaltung der späteren Gleisanlagen ab.

Der Kompaktbericht mit Stand 30. Juni 2018 zum Download

Pressemeldung zum Kompaktbericht


Bürgerbeteiligung: So geht es weiter

Stadtbaurat Leuer: "Die konstruktive Arbeitsatmosphäre und die positiven Rückmeldungen der Bürgerinnen und Bürger bestätigen uns, am Verfahren der frühzeitigen Bürgerbeteiligung festzuhalten. Es ist eine große Motivation für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und der Verkehrs-GmbH, wenn die Zusammenarbeit so konstruktiv und wertschätzend läuft."

Stadt und Verkehrs-GmbH laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Auftaktworkshop des Projektes Salzdahlumer Str./Heidberg ein: Er findet statt am morgigen Mittwoch, 29. August, um 18.30 Uhr, in der Mensa Schulzentrum Heidberg, Stettinstraße 1. Einlass ist ab 18 Uhr.

Um diese Fragen geht es: Wo soll die neue Stadtbahntrasse auf der Salzdahlumer Straße und im Heidberg verlaufen, was ist zu beachten? Im ersten Workshoptermin soll zunächst über den aktuellen Projektstand und die Streckenführung informiert werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen Ausblick auf die nächsten Schritte und haben die Möglichkeit, an Dialogstationen aktiv mitzudiskutieren und Einschätzungen abzugeben.

Für das Projekt Campusbahn ist ein Auftaktworkshop nach den Herbstferien 2018 geplant. Die Bürgerworkshops werden nach mittlerweile bewährtem Konzept in mehreren aufeinander aufbauenden Terminen fortgesetzt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für jedes der beiden Projekte eine favorisierte Variante zu erarbeiten. Diese sollen den politischen Gremien der Stadt Braunschweig dann in 2019 zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden.

 

 

Juni 2018: Abschlussrunde der Bürgerworkshops für Rautheim/Lindenberg und Volkmarode-Nord

Die Bürgerbeteiligung für die Planung der ersten beiden Teilprojekte Rautheim/Lindenberg und Volkmarode-Nord des Stadtbahnausbauprojektes Stadt.Bahn.Plus ist im Juni in die Abschlussrunde gegangen.

Am 14. Juni fand der Abschlussworkshop für das Projekt Rautheim/Lindenberg statt, am 20. Juni der für Volkmarode-Nord mit der Trasse auf der Berliner Heerstraße/Neubaugebiet. Für die Wendeschleife Gliesmarode wird es nach den Sommerferien noch einen gesonderten Workshoptermin geben.


In der dritten und letzten Workshoprunde werden die Ergebnisse der weitergeführten Detailplanungen und verbleibende Trassenvarianten diskutiert.

Ziel ist, in den Workshops weitere Anregungen zur Optimierung verbleibender, planerisch darstellbarer Varianten einzusammeln. Die Ergebnisse sollen den Ratsgremien der Stadt Braunschweig schließlich als Empfehlungen für die Beschlussfassung über umzusetzende Vorzugsvarianten vorgelegt werden. 

 

Über die Bürgerworkshops zu den ersten beiden Teilprojekten

Rautheim und Volkmarode-Nord sind die beiden ersten Teilprojekte des Stadtbahnausbauprojektes Stadt.Bahn.Plus. Im Februar 2017 wurden Stadt und Verkehrs-GmbH beauftragt, das Zielnetz 2030 von Stadt.Bahn.Plus weiter zu planen.

Das Beteiligungsverfahren der Bürgerinnen und Bürger ist im Dezember 2017 mit einer Vorstellung und Diskussion der Vorschläge zur Trassenführung gestartet. In Bürgerworkshops werden seitdem die Vor- und Nachteile möglicher Gleisführungen vertieft, so dass den politischen Gremien der Stadt Braunschweig noch in 2018 die Ergebnisse und Empfehlungen für die nächsten Planungsschritte vorgestellt werden und entsprechende Beschlüsse gefasst werden können.

 

Nächste Schritte für die Umsetzung der Teilprojekte Volkmarode-Nord und Rautheim/Lindenberg

Die Ergebnisse der Bürgerworkshops sollen in der zweiten Jahreshälfte 2018 in den zuständigen Stadtbezirksräten und im Planungs- und Umweltausschuss beraten und dann dem Rat zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
 

Es folgt – bei entsprechendem Ratsbeschluss - die weitere Trassenvorplanung. Für die betroffenen Straßenabschnitte beginnt parallel die Straßenplanung. Auch diese Planungen, bei denen es dann auch um die Details vor Ort geht, werden wieder mit der Öffentlichkeit, den Anliegern und den Stadtbezirksräten abgestimmt, bevor sie zur Beschlussfassung vorgelegt werden.
 

Nach der Trassenvorplanung schließt die Entwurfsplanung an. Dann folgen das Planfeststellungsverfahren, in dem es eine weitere Öffentlichkeitsbeteiligung gibt und die Ausführungsplanung.Parallel wird die Förderung beantragt und mit den Zuwendungsgebern abgestimmt, bevor dann mit dem koordinierten Vergabeverfahren der Stadt, der Verkehrs-GmbH und gegebenenfalls der Stadtentwässerung Braunschweig (SE|BS) und anderer Leitungsträger die Bauphase beginnt.


Alle Detailinformationen zu den erfolgten Bürgerworkshops finden Sie in den Projektsteckbriefen Volkmarode-Nord und Rautheim/Lindenberg sowie unter Infomaterial.

März 2018: 2. Runde der Bürgerworkshops unter hoher Beteiligung abgeschlossen

Die drei Bürgerworkshops der 2. Runde für die Teilprojekte Volkmarode-Nord und Rautheim/Lindenberg  fanden unter hoher Beteilung der Bürgerinnen und Bürger statt.  

Am 21. Februar diskutierten Fachplaner der Stadt, der Verkehrs-GmbH und der beteiligten Planungsbüros mit interessierten Teilnehmern über das Teilprojekt Volkmarode-Nord. Am 27. Februar folgte die Variantendiskussion des Teilprojektes Rautheim/Lindenberg und am 01. März schloss die Vorstellung der Varianten für die Wendeschleife Gliesmarode im Teilprojekt Volkmarode-Nord an.

Die Resonanz der Bürgerinnen und Bürger war hoch, so dass Stadt und Verkehrs-GmbH für die Vorbereitung der dritten und vorerst letzten Workshoprunde für die Erarbeitung der Vorzugstrassen der ersten beiden Teilprojekte, zahlreiche konstruktive Anregungen mitnehmen konnten. Die dritte Workshoprunde soll möglichst noch vor den Sommerferien stattfinden. Nach einer Befassung der Ratsgremien gilt es dann, in die Entwurfsplanung der Vorzugstrassen einzusteigen.

Alle Detailinformationen zu den erfolgten Bürgerworkshops finden Sie in den Projektsteckbriefen Volkmarode-Nord und Rautheim/Lindenberg sowie unter Infomaterial.

Februar 2018 - Bürgerworkshops gehen in die zweite Runde

Im Dezember hatten Stadt und Verkehrs-GmbH die Bürgerbeteiligung für die Planung der ersten beiden Teilprojekte Rautheim/Lindenberg und Volkmarode-Nord mit Wendeschleife Gliesmarode des Stadtbahnausbauprojektes Stadt.Bahn.Plus gestartet. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten in Workshops mit den Fachplanern. Jetzt geht die Bürgerbeteiligung Ende Februar und Anfang März mit drei weiteren Workshop-Terminen (für Rautheim/Lindenberg, Volkmarode-Nord, Wendeschleife Gliesmarode) in die zweite Runde. 

Die Stadt Braunschweig und die Braunschweiger Verkehrs-GmbH laden alle Interessierten aus den Stadtteilen ein mitzuplanen!   

In den drei Terminen werden die Ergebnisse aus den jeweiligen ersten Workshops vorgestellt und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern Details der daraus resultierenden Trassenvorschläge erarbeitet. Beispielsweise sollen Gleislagen und Positionen der Haltestellen diskutiert werden, und es wird aufgenommen, was aus Sicht der Bürgerinnen und Bürger für die weitere Abwägung und Bewertung der Trassenvorschläge wichtig ist. Die dritte Runde der Bürgerworkshops für die ersten beiden Teilprojekte soll noch vor den Sommerferien stattfinden. 

Termine für die 2. Runde der Bürgerworkshops

Volkmarode-Nord: Mittwoch, 21. Februar 2018, in der IGS Volkmarode, Seikenkamp 10A, 38104 Braunschweig; Einlass ab 18 Uhr, Programm ab 18.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr
       

Lindenberg und Rautheim: Dienstag, 27. Februar 2018, in der Stadthalle Braunschweig,  Congress Saal, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig; Einlass ab 18 Uhr, Programm ab 18.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

Wendeschleife Gliesmarode: Donnerstag, 1. März 2018, Begegnungszentrum Gliesmarode, Soolanger 1a, 38104 Braunschweig; Einlass ab 18 Uhr, Programm ab 18.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

November 2017 - Die Bürgerworkshops für die Teilprojekte Rautheim und Volkmarode-Nord starten Anfang Dezember!

Am 21. Februar 2017 wurden Stadt und Verkehrs-GmbH durch den Rat der Stadt Braunschweig beauftragt, das Zielnetz 2030 des Stadtbahnausbauprojektes Stadt.Bahn.Plus weiter zu planen. Während der letzten Monate seit dem Grundsatzbeschluss haben Stadt und Verkehrs-GmbH die Detailplanungen für die Umsetzung der ersten beiden Teilprojekte Volkmarode-Nord und Rautheim vorangetrieben und das weitere Bürgerbeteiligungsverfahren vorbereitet.

 

So können die Bürgerworkshops Anfang Dezember starten: Am Montag, 4. Dezember, für Rautheim und Lindenberg, am Donnerstag, 7. Dezember, für Volkmarode-Nord inkl. Wendeschleife Querumer Straße. Um diese Fragen geht es dabei: Wo sollen die neuen Stadtbahntrassen im Lindenberg und Rautheim sowie in Volkmarode verlaufen, was ist zu beachten? Welche Vor- und Nachteile haben die möglichen Varianten?

 

Am 4. Dezember 2017 geht es im Congress Saal der Stadthalle Braunschweig mit dem ersten Workshop für das Teilprojekt Rautheim los. Am 7. Dezember 2017 schließt in der IGS Volkmarode der Workshop für das Teilprojekt Volkmarode Nord inklusive Wendeschleife Querumer Straße an. Der Einlass ist jeweils ab 18 Uhr, um 18.30 Uhr startet das Programm.

In den ersten beiden Workshopterminen sollen Informationen über mögliche Varianten der Trassenführungen gegeben werden. In der anschließenden Diskussion wollen die Planer aus Verwaltung und Verkehrs-GmbH erste Einschätzungen, Anregungen und Hinweise der Anwesenden zu verschiedenen Ideen einholen. Mit einem Ausblick auf die nächsten Schritte und den Zeitplan geht der erste Workshop zu Ende. Die Bürgerworkshops werden in mehreren aufeinander aufbauenden Terminen fortgesetzt. Ziel ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für jedes der beiden Teilprojekte eine Vorzugsvariante zu erarbeiten. Diese sollen dann in 2018 den politischen Gremien der Stadt Braunschweig zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden.

 

Oberbürgermeister Ulrich Markurth, der sich die Weiterentwicklung des ÖPNV in Braunschweig zum Ziel gesetzt hat, sagt: „Es ist mir ganz wichtig, dass wir Anregungen und auch kritische Hinweise der Bürgerinnen und Bürger möglichst frühzeitig in diesem großen Planungsprozess hören und berücksichtigen können. Deshalb bitte ich insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner: Informieren Sie sich, stellen Sie uns Ihre Fragen und geben Sie uns Hinweise für das weitere Verfahren, was aus Ihrer Sicht bedacht werden muss.“

 

Jörg Reincke, Geschäftsführer der Braunschweiger Verkehrs-GmbH, ergänzt: „Wir freuen uns, jetzt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in die konkreten Planungsprozesse einzusteigen. Mit den zu erarbeitenden Vorzugsvarianten für Rautheim und Volkmarode-Nord werden wichtige Meilensteine für die weitere Beplanung des Stadtbahnausbauprojektes gesetzt. Wir hoffen daher auf eine rege Beteiligung an den Planungsworkshops, damit wir einen größtmöglichen Konsens mit den Anwohnerinnen und Anwohnern vor Ort erzielen können.“  

Termine für die ersten beiden Bürgerworkshops

Lindenberg und Rautheim: 

Montag, 4. Dezember 2017, in der Stadthalle Braunschweig,  Congress Saal, Leonhardplatz, 38102 Braunschweig; 

Einlass ab 18 Uhr, Programm ab 18.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

 

Volkmarode-Nord inklusive Wendeschleife Querumer Straße: 

Donnerstag, 7. Dezember 2017, in der IGS Volkmarode, Seikenkamp 10A, 38104 Braunschweig; Einlass ab 18 Uhr, Programm ab 18.30 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

Bitte beachten Sie die Sicherheitshinweise der Stadthalle Braunschweig:

Das Mitbringen von größeren Taschen oder Rucksäcken in die Stadthalle Braunschweig ist nicht mehr gestattet. Die Besucher werden gebeten auf das Mitbringen von Taschen, die das A4-Format überschreiten, grundsätzlich zu verzichten. Kostenpflichtige Aufbewahrungsmöglichkeiten für diese Taschen sind in einem begrenzten Umfang außerhalb vorhanden.

Juli 2017 - Detailplanungen gehen in die nächste Runde

Start der Bürgerworkshops für die ersten beiden Teilprojekte im Herbst 2017

Am 21. Februar 2017 wurden Stadt und Verkehrs-GmbH beauftragt, das Zielnetz 2030 des Stadtbahnausbauprojektes Stadt.Bahn.Plus weiter zu planen. Während der letzten Monate seit dem Grundsatzbeschluss, haben Stadt und Verkehrs-GmbH die Detailplanungen für die Umsetzung der ersten beiden Teilprojekte Volkmarode-Nord und Rautheim vorangetrieben.

 

Was passiert aktuell?

Beide Projekte werden derzeit durch ein beauftragtes Planungsbüro nach den Vorgaben des im Mai veröffentlichen neuen Bewertungsverfahrens der Standardisierten Bewertung gerechnet. Diese Vorgehensweise ist notwendig, um den Nutzen-Kosten-Faktor, der Aussagen über die Förderfähigkeit der einzelnen Teilprojekte trifft, nach dem aktualisierten und jetzt zwingend erforderlichen Verfahren zu ermitteln bzw. zu überprüfen. Wir erwarten eine Bestätigung zur Förderfähigkeit der Teilprojekte Volkmarode-Nord und Rautheim. Aber auch dies ist nur ein Schritt in dem umfangreichen Projekt, Baukosten fließen nach wie vor als Kostenschätzung ein. Erst nach Bürgerbeteiligung mit dann fest stehenden Vorzugsvarianten können die Baukosten berechnet werden.

 

Im nächsten Schritt erfolgen Ende September bis November 2017 weitere Arbeitsgespräche mit dem Bund und dem Land als Fördermittelgeber, in denen Abstimmungen über grundlegende Daten und Prognosen zur Entwicklung von Verkehrsangebot- und –nachfrage erfolgen. U.a. sind zukünftige Einwohnerzahlen,  Siedlungsstrukturen, Verkehrsströme und das ÖPNV-Angebot für das Jahr 2030 mit aktuellen Prognosen abzustimmen.

 

Dann wollen wir in die Planungsworkshops mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Teilprojekte Volkmarode-Nord und Rautheim einsteigen. Sie sollen im späten Herbst 2017 starten und in mehreren aufeinander aufbauenden Terminen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für jedes der beiden Teilprojekte fortgesetzt werden. Es gilt, jeweils eine Vorzugsvariante zu erarbeiten. Diese sollen dann in 2018 den politischen Gremien der Stadt Braunschweig zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden.

 

Die Planungsworkshops werden derzeit durch die Stadt und die Verkehrs-GmbH vorbereitet, es fließen die zahlreichen über die Projektwebsite www.stadt-bahn-plus.de eingegangenen Bürgeranregungen ein.

 

Die Detailplanungen und Bürgerbeteiligungen für die Teilprojekte der zweiten Umsetzungsstufe Campusbahn und Salzdahlumer Straße/Heidberg sollen nach dem derzeitigen Zeitplan im Herbst 2019 starten. Die letzten beiden Teilprojekte Westliche Innenstadtstrecke und Lehndorf sollen dann ab 2024 folgen.

 

Das ist der derzeitige Stand unseres Stadtbahnausbauprojektes. Es können sich resultierend aus den fortlaufenden Erkenntnissen jederzeit neue Erkenntnisse oder veränderte zeitliche Abläufe ergeben.