back to top

Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

Sie möchten eine Anregung melden? Dann nutzen Sie das Kontaktformular "Eigene Anregung schreiben!"


Seite 1 von 16

  • 14.12.2020

    B. Kowalewski   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Interesse habe ich die neue Version der so genannten "Zielnetz 2030" gelesen.

    Leider sind die Angaben zum Bedienungszeit für eine umfängliche Bewertung des vorgesehenen Fahrplanangebots durch die Bürgerinnen und Bürger nicht ausreichend, wenn nicht bekannt ist, in welchem Abstand die Bahnen fahren sollen.

    Vorausgesetzt dieses Tram-Liniennetz ist einer Nachfrageprognose für den NKI zugrundegelegt, ist nach meinem Kenntnistand für das NKI-Ergebnis auch ein konkreter Fahrplan hinterlegt.

    Bitte veröffentlichen Sie doch auch die geplanten Taktzeiten für die jeweiligen Tageszeiten (Hauptverkehrszeiten, Nebenverkehrszeiten, Schwach- oder Spätverkehrzeiten).

    Vielen Dank für Ihre Mühe und

    gutes Gelingen

    B. Kowalewski

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihr Interesse am Stadtbahnausbau.

    Dem Zielnetz ist ein 15-Min.-Grundtakt der einzelnen Stadtbahnlinien hinterlegt.

  • 12.12.2020

    M. Schoss   | Allgemein

    Liebes Team des Stadtbahnausbaukonzepts,

     

    das Projekt gefällt mir im Allgemeinen sehr gut, dennoch möchte ich folgende Änderungen am jetzigen Rahmenantrag vorschlagen:

     

    10-Minuten Stadt-Takt bzw. 7,5-Minuten Stadt-Takt bis 2030 planen.

    Begründung: Um die Energieeffizienz im Verkehrssektor zu erhöhen und die Treibhausgasemissionen deutlich abzusenken, ist es unter anderem notwendig, den ÖPNV massiv auszubauen. Der Masterplan 100% Klimaschutz des Regionalverbands sieht dafür eine Taktverdichtung im ÖPNV bis 2050 auf 7,5 Minuten vor. Weil Klimaneutralität zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% jedoch bereits 2032 erreicht werden muss (Quelle: Sachverständigenrat für Umweltfragen: Pariser Klimaziele erreichen mit dem CO2-Budget, S.52) , sollte auch das Stadtbahnausbaukonzept bis 2030 bereits mit einem verdichteten Takt planen.

     

    Verlängerung der Linie 6 über die Salzdahlumer Straße.

    Begründung: In der vorhergehenden Planung waren auf der Salzdahlumer Straße mit dem dicht besiedelten Stadtteil Bebelhof bereits zwei Stadtbahnlinien vorgesehen. Es ist nicht ersichtlich, warum hier die Nachfrage jetzt nicht mehr zwei Stadtbahnlinien rechtfertigen, gerade weil aufgrund der Verkehrswende eine erhöhte Nachfrage im ÖPNV zu erwarten ist. Anschließend kann sie in den Heidberg oder über eine neue Strecke in die ebenfalls mit Fahrgastpotenzialen ausgestattete Südstadt geführt werden.

     

    Die Linie 10 durchgängig in den Heidberg führen.

    Begründung: Eine Anbindung im 30-Minuten-Takt führt zu unregelmäßigen Fahrten vom Heidberg aus in die Innenstadt. Um eine gleichmäßige attraktive Verbindung zu erreichen, muss der Takt aller Linien einheitlich sein.

     

    Das Siegfriedviertel über eine zusätzliche (Verstärker-)Linie auch über die Hamburger Straße an die Innenstadt und weiter an den Hauptbahnhof anbinden.

    Begründung: Das dicht besiedelte Siegfriedviertel wird in der aktuellen Planung nur über den Umweg über den Bienroder Weg an die Innenstadt angebunden, gerade von der Haltestelle Nibelungenplatz ergeben sich vermutlich längere Fahrtzeiten und die Haltestelle Ottenroder Straße wird nicht mehr bedient. Um in dem dicht besiedelten Stadtteil eine attraktive Verbindung aufrechtzuerhalten, sollte eine weitere Linie eingeführt werden. Die aufgrund der Umlegung der Linie 10 in den Heidberg wegfallenden Verbindungen aus der Innenstadt zum Hauptbahnhof werden so ersetzt und verbessert.

     

     

    Darüber hinaus ist es sinnvoll, das Stadtbahnausbaukonzept über 2030 hinaus fortzuführen. Dieses Stadtbahnausbaukonzept zeigt, dass zwischen Idee und Baubeginn durchaus zehn Jahre vergehen. Um 2030 direkt weiterbauen zu können, müssen also jetzt schon weitere Strecken ausgesucht werden. Darüber hinaus ergeben sich aus dem höheren Takt und weiteren Maßnahmen der Verkehrswende eine erhöhte Nachfrage im öffentlichen Nahverkehr, die weitere Stadtbahnstrecken wirtschaftlich oder sogar erforderlich macht. Einige Vorschläge: Anbindung der Stadtteile Südstadt (und Mascherode), Ölper, Rüningen (und Leiferde), Krahlenriede, Bau einer Ringlinie, Bau einer Linie über Madamenweg, Bau einer Linie über Kastanienallee bis Riddagshausen.

  • 09.10.2020

    N. Schmidt   | Allgemein

    Einen schönen guten Tag.

     

    Mich würde interessieren, ob eine Erweiterung der Linie 1 bis Thune / Harxbüttel möglich wäre, und ob diese Erweiterung für die Stadt Braunschweig in Frage käme.

    Vielen Dank.

  • 08.10.2020

    G. Fischer   | Allgemein

    Guten Tag,

     

    sofern die Schienen auf Straßen verlegt werden, die direkt an Häuser bzw. deren Gehwege angrenzen: werden diese Hausbesitzer für den Wertverlust entschädigt?

     

    Viele Grüße

  • 10.09.2020

    C. Kelle   | Allgemein

    Guten Morgen zusammen,

    ich wohne in Braunschweig Stöckheim und arbeite in Wolfenbüttel. Ich kenn viele die in BS wohnen und in WF arbeiten oder umgekehrt. Gerne würde ich mit der Stadtbahn zur Arbeit fahren. Leider endet diese im Stockheimer Neubaugebiet bereits. In Gesprächen mit meiner Oma habe ich erfahren, dass es früher mal eine Straßenbahn nach Wolfenbüttel gab.

     

    Wäre es möglich die Linie 1 bis nach Wolfenbüttel Zentrum auszubauen? Gibt es hier Überlegungen?

     

    Danke für Ihre Rückmeldung.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre Anregung. Derzeit befinden wir uns in den Planungen von 6 Teilprojekten zum Stadtbahnausbau bis hin zu einem Zielnetz in 2030. Eine Verlängerung der Stadtbahn nach Wolfenbüttel ist derzeit nicht geplant und vorgesehen und wäre nach unserem derzeitigen Kenntnisstand auch schwer wirtschaftlich realisierbar. Wenngleich sich diese Rahmenbedingungen im Laufe der Zeit ändern können, vergehen von einer Machbarkeitsuntersuchung bis hin zur Fertigstellung und Inbetriebnahme einer Strecke, wie bei großen Infrastrukturprojekten üblich, mindestens 5-8 Jahre. Daher ist diese Möglichkeit bis 2030 leider derzeit ausuzschließen.

  • 15.07.2020

    G. Lanza   | Allgemein

    Guten Tag,

    Ich fahre gerne Bus und habe zwei kleine Anregungen, die vielleicht im neuen ÖPNV-Konzept Platz finden können.

    1. Im jetzigen und auch künftigen Plan fehlt eine direkte Anbindung der östlichen Stadtteile zum Hauptbahnhof. Man könnte ggf. eine (halb)stündige Linie integrieten, mit dem Verlauf Querum - Bhf Gliesmarode - Ostring - Hbf oder Querum - Riddagshausen - Marienstift - Bebelhof.

    2. Man könnte die Linie 426 in ihrem südwestlichen Abschnitt mit der Line 435 verkoppeln: somit entstünde eine durchgehende Anbindung (Kralenriede -) Siegfriedsviertel - Cyriaksring - Anwohnermeldeamt - Donauknoten.

    Danke in Voraus für die Aufmerksamkeit.

    Beste Grüße,

    G. Lanza

  • 19.05.2020

    R. Müller   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    Im Zuge der Neustrukturierung der Stadtbahn schlage ich vor, die Fahrgastdurchsagen in den Fahrzeugen neu aufzunehmen. Diese sind derzeit oft undeutlich und für nicht ortskundige Personen schlecht zu verstehen. Außerdem wäre es sinnvoll, geeignete Haltestellen durch Zusatzinfos in Deutsch und Englisch zu ergänzen (so, wie es in anderen Großstädten auch gehandhabt wird). Z. B.:

    Hauptbahnhof - Übergang zum Nah- und Fernverkehr

    Bahnhof Gliesmarode - Übergang zum Nahverkehr

    Wesertraße - Endpunkt, Fahrgäste bitte aussteigen

    Linien, die nicht zum Hbf fahren, sollten an einem geeigneten Umsteigepunkt die Info geschaltet bekommen, dass an einer gewissen Haltestelle der Umstieg zum Hbf nötig wäre.

     

    Über eine Umsetzung würde ich mich freuen, nicht nur bzgl. mehr Komfort, sondern auch in Anbetracht der Barrierefreiheit im Nahverkehr.

     

    Beste Grüße!

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre Anregungen, die sich mit den Planungen der Verkehrs-GmbH decken. Zu einem kommenden Fahrplanwechsel sollen die Fahrgastansagen in den Bussen und Bahnen der BSVG mit einer sympathischen Stimme und in deutlicher Aussprache neu aufgenomm

  • 12.09.2019

    L. Pelster   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Ausgangssituation:

    Der neue Streckenabschnitt durch den Bebelhof soll durch eine Umlegung der aktuellen Linie 2 genutzt werden. Durch die zukünftige eher umwegige Führung über Klinikum und Hbf wird sich die Reisezeit vom Erfurtplatz in Richtung Innenstadt spürbar verlängern. Durch die vorhandene direkte Anbindung des Sachsendamms an die Anschlussstelle Braunschweig-Südstadt und die Nutzung diese Anbindung Richtung Innenstadt erscheint die Straßenbahn zusätzlich unattraktiver gegenüber dem eigenen Auto. Ich befürchte daher, dass die Nutzung der Straßenbahn vom Heidberg durch die Neuplanung sogar rückläufig sein könnte.

    Auf Seite 33 der Präsentation vom zweiten Workshop ist eine Alternative 1 (dort für den Abschnitt 2 untersucht) von der Anschlussstelle BS-Südstadt direkt über den Sachsendamm verworfen worden, da das Klinikum nicht angeschlossen würde.

     

    Alternativvorschlag:

    Der Vorschlag besteht darin, diese Alternative 1 als Ersatz für den Abschnitt 3 zu bauen und den Abschnitt 2 zum Klinikum inklusive einer neuen Wendeschleife ebenfalls zu bauen. Im Bereich der Anschlussstelle BS-Südstadt wäre hierfür ein Gleisdreieck erforderlich. Das Gleisdreieck könnte sowohl nördlich der Autobahn (Führung der Straßenbahn über die Richtungsfahrbahn zum Heidberg) als auch südlich der Autobahn (Führung über die Richtungsfahrbahn zur Anschlusstelle) errichtet werden.

    Die Abschnitte 1 und 4 würden wie geplant gebaut werden. Im Abschnitt 2 wären verschiedene Lagen der Wendeschleife zwischen Klinikum und Südstadt und eine spätere Verlängerung in Richtung Südstadt/Mascherode denkbar. Der Abschnitt 3 würde durch die Alternative ersetzt werden.

    Die Gesamtlänge der zu bauenden Strecke würde (in Abhängigkeit der Lage der Wendeschleife) in etwa gleich bleiben. Zusätzliche Kosten würden durch das Gleisdreieck und die Wendeschleife entstehen.

     

    Alternatives Linienkonzept:

    Eine vollständige Erschließung der so entstehenden Strecken mit nur zwei Linienästen plus Verstärkerlinie ist nicht möglich. Es müssten daher drei Linienäste vom Hbf/John-F.-Kennedyplatz nach Süden geführt werden. Mein Vorschlag wäre hier anstelle der Linie 2 die Linie 1 auf die Neubaustrecke umzulegen und anstelle der Verstärkerlinie eine reguläre Linie über die Neubaustrecke zum Klinikum zu führen.

     

    Linie 1 fährt Stöckheim-Heidberg-Bebelhof-Hbf im Südast. Die Reisezeit wäre im Vergleich zu heute sogar etwas schneller (4 statt 6 Zwischenhalte zwischen Militschstraße und Hbf und nur eine enge Kurve).

     

    Linie 2 fährt wie derzeit Heidberg-Wolfenbütteler Str.-Leisewitzstraße im Südast. Dies ermöglicht weiterhin schnelle Reisezeiten vom Heidberg/Melverode in die Innenstadt. Der Nordast wäre unabhängig von dieser Planung. Es würde sich anbieten zukünftig ggf. die westliche Innenstadtstrecke zu nutzen, um diese mit dem Süden zu verbinden.

     

    Linie X fährt Klinikum-Bebelhof-Hbf im Südast. Im Nordast würde sich die derzeitige Linie 2 ins Siegfriedviertel oder die vorgesehene Linie 11 nach Rühme anbieten um gemeinsam mit der Linie 1 einen langen Abschnitt im 7/8-Minuten-Takt über den Hbf zu führen.

     

    Vorteile:

    -Die Fahrtzeiten Heidberg-Hbf. und Heidberg/Melverode-Innenstadt sind kürzer und damit vergrößert sich der Nutzen der Neubaustrecke.

    -Die Summe der Linienlänge bzw. der Fahrleistung zur Hauptverkehrszeit (dies bestimmt den Fahrzeugbedarf) sind kürzer/geringer und damit sind die Betriebskosten zu diesen Zeiten geringer.

    -Die Möglichkeiten der Umleitung von Straßenbahnen bei Streckenunterbrechung (bei Instandsetzung oder Störung) sind durch das Gleisdreieck flexibler.

    -Eine abschnittsweise Inbetriebnahme ist möglich.

    -Die Haltestelle Erfurtplatz kann in ihrer derzeitigen Lage erhalten bleiben.

     

    Potentiale:

    -Die Linie zum Klinikum kann zu den Schichtwechselzeiten durch die näher liegende Wendeschleife besser verstärkt werden.

    -Die Stadtteile Stöckheim, Heidberg und Bebelhof werden durch die Linie 1 besser verknüpft. Insbesondere der Erfurtplatz und der Stöckheimer Markt können hiervon stadtentwicklungstechnisch profitieren. Außerdem werden die Schulen und das Schwimmbad am Heidberg besser angebunden.

     

    Nachteile:

    -Die Bau- und Instandhaltungskosten sind durch das Gleisdreieck und die zusätzliche Wendeschleife höher.

    -Die Fahrleistung in den Nebenverkehrszeiten ist durch die drei Linien höher (das Angebot ist aber auch besser).

    -Die Aufteilung der Fahrgäste auf die Linien würde ungleichmäßiger sein. Die Linie 1 würde vermutlich deutlich mehr Fahrgäste anziehen als die beiden anderen Linien. Dies ist durch einen entsprechenden Fahrzeugeinsatz zu kompensieren. Die Linie 1 würde von vierteiligen Traminos und die beiden anderen Linien von dreiteiligen Bahnen bedient werden. Perspektivisch wäre auch der Einsatz von noch längeren Bahnen zu prüfen. Abgesehen von den Haltestellen Schloss und Ludwigstraße, an denen umfangreichere Maßnahmen notwendig wären, wäre eine entsprechende Anpassung der übrigen Haltestelle Entlang der Linie 1 vergleichsweise einfach möglich.

  • 18.07.2019

    V. L.   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    die neuen Streckenführung für das Zielnetz 2030 bereiten mir etwas Kopfschnerzen. Ich benutze vom Cyriaksring zum Hbf BS jeden Tag die 461 und benötige für die Strecke ca 7 Min. In dem Zuelplan taucht die Linie nicht mehr auf und es gibt keine kurze direkte Verbindung mehr. In dem Zielplan "ohne Ausbau" ist eine Linie 6 eingezeichnet, welche von der Weststadt direkt zum Hbf fährt. Ich glaube das eine solche Linie gerade zu den Stosszeiten für Pendler aus dem Westen Ideal ist, auch für den Plan mit dem Ausbau für 2030. Die ungenutzten Gleise zwischen Friedrich-Wilhelm Platz und JFK liesen sich sicherlich einfach wieder nutzen.

     

    Mit der Linie 6 wäre eine art Sprinter Strecke geschaffen und glauben Sie mir, die Menschen lieben direkte und schnelle Verbindungen ;-)

     

    MfG

     

    V.L.

  • 03.07.2019

    W. Hendl   | Projekt Campusbahn

    Auch nach der 2. Bürgerbeteiligung der Stadtbahnstrecke nach Querum konnte man feststellen, dass es sehr schwierig werden wird, die bestmögliche Trassenvariante zu finden. Sicherlich hat die A 3 Variante den besten Fahrgastnutzen und bindet die neue Nordstadt, TU Campus und Querum gut an . Wenn da nur nicht die kostenträchtige (sicherlich ca. 15 Millionen Euro) ca. 270 m lange Brücke im Naturschutzgebiet von Wabe und Mittelriede wäre.

    Eine Stadtbahntrasse in Querum hat eigentlich nur einen Sinn, wenn sie in Querum beide Wohngebiete westlich und östlich der Bevenroder Straße anbindet.

    Daher fehlte mir auch eine C Variante, wie Querum optimal bedient wird, aber keine Brücke gebaut werden muss.

    Denn es wäre folgendermaßen möglich: Von der Querumer Straße kommend, wird zwischen Bevenroder Str. und Volkmaroder Str. die alte Trasse der Schuntertalbahn genutzt. Rechtsfahrend auf der Volkmaroder Str. (200 m) bis zur Einmündung Farnweg. Hier nach links über den Farnweg und geradeaus weiter bis zur Dibbesdorfer Str. Höhe Moorkamp. Dann nach links über die vorgehaltene Trasse bis zur Duisburger Str., wo eine Wendeschleife entsteht.

    Mit einer zusätzlichen Haltestelle Einmündung Farnweg wäre sogar der Bereich Volkmaroder Str./Petzvalstr. angebunden. Dann eine weitere Haltestelle kurz hinter der Einmündung Moorkamp Richtung Osten, eine weitere direkt über der Bevenroder Str. (damit die Schulkinder nicht die Straße queren müssen) und an der Endstation Duisburger Straße.

    Die Reisezeit von der Ortsmitte Bevenroder Str. bis zum Rathaus wäre über diese Trasse mit ca. 14 Min. identisch, als wenn sie über die A 3 Trasse fahren würde. Nur die Kosten wären erheblich weniger (durch die Einsparung der Brücke und der Wendeschleife Querumer Str.). Diese "C 6 Trasse" ist mit ca. 2 km halb solang wie die A 3 Trasse, so dass natürlich auch die B 3 Trasse mit ebenfalls ca. 2 km gebaut werden kann, wenn es sinnvoll ist. Ich persönlich würde die derzeitige Buslinienführung der Linie 426 im 15 Min. Takt bevorzugen. Die Wege zu der Tramhaltestelle "Ludwigstr." (wo mehrere Tramlinien fahren) und der Bushaltestelle "Am Bülten" (wo die Fahrzeit mit der Li. 416 bis Rathaus mit 10 Min. identisch mit der dann in unmittelbarer Nähe vorgesehenen Tramhaltestelle ist) wäre akzeptabel. Die neuen Bewohner der "Nordstadt" werden, wenn sie zum Hauptbahnhof wollen, sicherlich "Am Bülten" mit der Buslinie 436 direkt fahren, als mit der Tram über die Innenstadt.

    Ich bitte die "Planer" die vorgeschlagene "C 6 Variante" näher zu beleuchten und zur nächsten Bürgerbeteiligung im Herbst eine Fotomontage der geplanten Brücke am besten von allen 4 Himmelsrichtungen gesehen anzufertigen und auszuhängen. So kann sich jeder ein Bild davon machen, wie sich die Brücke in die Grünlandschaft einfügt.