back to top

Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

Sie möchten eine Anregung melden? Dann nutzen Sie das Kontaktformular "Eigene Anregung schreiben!"


Seite 12 von 15

  • 25.01.2017

    K. Jahnke   | Projekt Campusbahn

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    exakt können wir den Verlauf der Bahn entlang der Dibbesdorfer Straße nicht aus dem Zeitungsbericht entnehmen, sind jedoch verwirrt, dass - so scheint der Verlauf geplant zu sein - die Trasse vor unserem Baugebiet verlaufen bzw. enden soll. Beim Kauf unseres Grundstückes wurde uns seitens der Stadt Braunschweig zugesichert, dass das Gebiet ggü dem Baugebiet "Schuntertal" als Ersatzmaßnahme vorgesehen ist und eine weitere Bebauung dort nicht stattfindet (da es ja eine Ersatzmaßnahme ist).

    Wir bitte um kurzfristige Klärung bzw. Klarstellung.

    MfG, K. Jahnke

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre Anmerkungen. Eine exakte Lage der Stadtbahntrasse liegt bislang nirgends fest, so auch noch nicht entlang der Dibbesdorfer Straße. Eine Verlängerung der Trasse bis in den Bereich der von Ihnen genannten Ausgleichsfläche des Bebauungsp

  • 25.01.2017

    T. Werner   | Projekt Campusbahn

    Mir ist (noch) völlig schleierhaft, wie die Campusbahn nach Querum geleitet werden soll! Über die Wabe, Mittelriede und die DB durch diese grüne Ader? Was wird da alles zerstört werden? Im weiteren Verlauf soll die Bahn dann wie fahren? Durch die kleine Lücke neben der Fa. Abra und der Tankstelle? Dann die Bevenroder Straße...bis heute gibt es dort kein schlüssiges Ampelkonzept. Ganz zu schweigen von der Freiwilligen Feuerwehr an der Stelle. Was geschieht mit dem Festplatz? Bin ein Freund der Tram, aber bei diesen Problemen sollte noch einmal nachgedacht werden. Natürlich freue ich mich über Antworten und Pläne, die uns in diesem Fall voranbringen könnten.

    Ein besorgter Bürger aus Querum

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Derzeit ist vorgesehen, dass die Campusbahn mit einer Brücke die Bahngleise sowie den Bereich Mittelriede und Wabe quert. Südlich der Wabenkamp- und Fischerkampsiedlung verläuft der Korridor weiter bis zum südöstlichen Sied

  • 25.01.2017

    T. Kassow   | Allgemein

    Sehr geehrte Damen und Herren,

     

    meiner Meinung nach sollte eine alternative Strecke durch die Innenstadt absoluten Vorrang haben, um den Abschnitt Rathaus - Schloss zu entlasten. Die Kapazität der Haltestelle Schloss ist bereits heute erreicht und teilweise auch überschritten, was auch darn liegt, dass die Bahnen dort wegen der schlechten Ampelschaltung nicht abgearbeitet werden. Dichtere Takte einzuführen macht erst dann Sinn, wenn es sich auf dem Bohlweg nicht mehr staut, der Bohlweg kann nicht mehr Bahnen aufnehmen.

     

    Volkmarode halte ich für wenig sinnvoll. Die Balastung der Anwohner und Geschäfte während der Bauzeit wird extrem hoch sein. Die Wendeschleife am Grenzweg ist natürlich unbedingt zu sanieren. Mein Vorschlag: Diese Wendeschleife aufgeben und eine neue am Moorhüttenweg errichten, wo auch die Busse halten, das kostet nicht so viel und dort stört sie keinen, außerdem verkürzt sich der Umsteigeweg Tram - Bus.

     

    Salzdahlumer Straße sollte ebenfalls in Stufe eins vorrücken, weil hier die Bewertung mit 1,6 absolut gut ist und diese Straße sowieso unbedingt saniert werden muss. Man sollte hier nicht den Fehler machen, zu lange zu warten und erst die Straße zu sanieren, um dann kurz darauf wieder alles aufzureißen , um die Bahn trasse zu bauen, dafür wird dann niemand Verständni haben. Die Salzdahlumer Straße hat hohes Fahrgastpotential und durch die neue Führung der Linie 2 über HBF würde sich die Anbindung des Bahnhofs verbessern.

     

    Bleibt nur zu hoffen, dass nun auch mal Taten folgen und die Planungen nicht im Sande verlaufen.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre Hinweise. Die westliche Innenstadtstrecke ist zwar auch eine Entlastung der Stammstrecke (Bohlweg), aber vor allem dient sie der Erschließung neuer Fahrgastpotenziale. Gleichwohl ist es richtig, dass die Stammstecke stark belastet ist

  • 25.01.2017

    V. Eckhardt   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Guten Morgen und erstmal einen großen Glückwunsch zur großen Bürgerinfoveranstaltung in der Stadthalle. Alles richtig gemacht!

    Jetzt zu meiner Anregung. Vor ca. 2 Jahren (?) fand schon im Kanzlerfeld eine erste Bürgerbeteiligungsrunde zum Umbau der Bundesallee statt. Danach ist alles wieder eingeschlafen ohne dass die Bürger ein Feedback bekommen haben, wie es weitergeht oder warum eben auch nicht (sorry, meine "Wahrnehmung", vielleicht habe ich auch etwas verpasst).

    Bitte auch dieses Thema nicht nur offensiv in der Kommunikation aufnehmen sondern auch inhaltlich weitertreiben. Eine Vorgehensweise könnte sein: Wenn "Görge" entschieden ist, beginnen wir die Planung (mit Stadtbahn) von der Endhaltestelle "Thünen" in Richtung Innenstadt. Selbst wenn die Stadtbahn dann doch nicht gebaut werden sollte, halten wir die Trassen für zukünftige Generationen frei. Und wenn diese Planung fertig ist, fangen wir auch an, die Bundesallee umzugestalten. Wir müssen also nicht bis 2030 warten bis auch der Rudolfsplatz geklärt ist.

    Was meinen Sie?

     

    Viele Grüße und weiter viel Erfolg!

    V. Eckhardt

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre positive Rückmeldung, Ihre Anregung zur Kommunikation nehmen wir zudem gerne auf.

    Auch wenn die Strecke Lehndorf/Kanzlerfeld erst in der 3. Priorität verortet ist, heißt das natürlich nicht, dass die Planungen erst aufgenommen werde

  • 25.01.2017

    M. Mlejenk   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Die Erweiterung des Stadtbahnausbaus in die Stadtteile Lehndorf/Kanzlerfeld, halte ich für richtig und wichtig.

    Busse sind bei steigendem Verkehr als viel zu langsames Verkehrsmittel, zudem bei den bisher vorherrschenden Dieselmotoren ein sehr lautes.

     

    Zudem sind in den 80ern schon die Straßen auf den Ausbau der Strecke vorbereitet worden.

     

    Damit Braunschweig auch in Zukunft ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt sollten die beiden Stadtteile definitiv an das Straßenbahnnetz angebunden werden um die Beförderungsanforderungen auch zukünftig erfüllen zu können.

     

    Eine moderne Stadt, braucht auch ein modernes Straßenbahnnetz welches den Anforderungen von steigenden Einwohnerzahlen gerecht wird.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank - wir sehen dies genauso und planen deshalb den Stadtbahnausbau.

  • 25.01.2017

    S. Schlensog   | Allgemein

    Stadt der Zukunft - „Qualität statt Quantität“ - Mobilität und Verringerung des MIV

     

    Guten Tag

     

    1. Mit Interesse habe ich die neusten Dokumente zum Stadtbahnausbau, die Sie kurzfristig veröffentlicht haben durchgeschaut. Ich möchte Sie anregen doch verstärkt mit Fußnoten bzw. Querverweisen zu arbeiten. Sehr oft werden Thesen aufgestellt bzw. mit Fakten& Zahlen argumentiert, ohne das dazu die Statistiken, Dokumente, Stellungnahmen, Beschlüsse angeführt werden.

    Als BürgerIn muss ich mich auf die lange Suche nach diesen Dokumenten machen. Ich möchte Sie anregen eine transparente Timeline für Projekte wie das Stadtbahnausbaukonzept auf den Seiten der Stadt Braunschweig bzw. auf dieser neuen Seite mit ausführlichen Verlinkungen zu führen. Dies ist für eine rege argumentative Bürgerbeteiligung(bottom-up) notwendig, soll es nicht bei einer top-down Veranstaltung bleiben.

     

    2. Sie beziehen sich bei der Notwendigkeit einer Erweiterung des Stadtbahnnetzes zu aller erst auf die Bevölkerungsprognose bis ins Jahr 2030.

     

    Dazu möchte ich Sie anregen, uns BürgerInnen die Bevölkerungs- und Wachstums- Statistiken als Verlinkung mit anzubieten, um sich ein umfassendes Bild machen zu können und auch zu erfahren, dass diese/Ihre Prognose auch in den Negativ-Trend, also ein Minus 2% Wachstum, aufzeigen kann. (Demografischen Wandel). Dann hat Braunschweig im Jahr 2030 20.000 BürgerInnen weniger bzw stagniert. Auch diese Prognose ist nicht unerheblich für die Ausgaben(Haushalt) einer Stadt.

     

    3. Dazu gibt es Statistiken und Beiträge auf den Seiten der Stadt, ZGB und WVI, bitte mit angeben.

    www.braunschweig.de/politik_verwaltung/fb_institutionen/fachbereiche_referate/ref0120/stadtforschung/info-line_stafo_2013_07_Bevoelkerungsprognose_2012-2030s.pdf | www.zgb.de/masterplan/

     

    Ich möchte Sie anregen uns BürgerInnen zu erklären, inwiefern der prognostizierte Negativtrend von Minus 2 % in den Berechnungen bzw. der Wirtschaftlichkeit des Stadtbahnausbaukonzepts berücksichtigt wurde und welche Konsequenzen sich für das Stadtbahnausbaukonzept von Minus 2% ergeben. Bitte Links zu Dokumenten.

     

    4. Sie betonen auch, dass bis zum Jahr 2030 17.000 neue Arbeitsplätze entstanden sind. Auch hier gibt es keine Transparenz, woher diese Zahlen stammen. Ich möchte Sie anregen, uns BürgerInnen diese Zahl zu erklären, bitte ebenfalls mit den Links zu den Dokumenten.

     

    5. Wie kommt es, dass bestimmte Streckentrassen jetzt mit einer Wirtschaftlichkeit von über 1 bewertet werden? Dies fällt insbesondere für die die Streckenplanungen Lehndorf - Salzdahlumerstr. - Campusbahn, die nur im Verbund der Trassen über 1 kommen, auf. In der Einzelbetrachtung kommt keine Strecke auf einen Wirtschaftlichkeitswert über 1. Welche Rechtsgrundlagen liegen dafür vor, Abschnitte zusammenzulegen, damit eine Förderung von Land und Bund möglich gemacht worden? Bitte geben Sie die Links zu Dokumenten an.

     

    6. Meine Meinung zur Ihrer „Be- Werbung“ für ein Stadtbahnausbaukonzept:

    Zur neuen Nordstadt, die so konzipiert ist, dass die BewohnerInnen auf ein Zweitauto bzw. komplett auf ein Auto verzichten können; schlussfolgernd sollte man Gelder bzw. Förderungen in den Fuß- und Radwegeverkehr investieren. Das Quartier der Zukunft stellt alles an Infrastruktur bereit für eine „Stadt der kurzen Wege“. Für Fahrten mit dem ÖPNV zum Hauptbahnhof: Die vorgestellte Campus-Bahn stellt keine direkte Verbindung zum Bahnhof dar, ohne nicht mindestens einmal z.B. am Hagenmarkt umzusteigen. Deutlich sichtbar auf den Planungskarten des Stadbahnausbaukonzepts, aber auch bei anderen Trassen ist das Argument „durchfahren“ nicht möglich. Warum dies ein tragendes Pro-Argument sein soll, um die Campus-Bahn zu bauen erschließt sich mir nicht mit Ihrer Argumentation „durchfahren“.

     

    7. Zu Ihrer Argumentation Zeitersparnis: Warum ist das erstrebte Ziel der Stadt die Einsparung von Minuten, um Ziele wie Innenstadt bzw. Hauptbahnhof zu erreichen und dann damit für den Ausbau der Stadtbahn zu werben? Wer ist hierauf der Flucht? Das Fortbewegungsmittel der Zukunft sollte das zu Fuß gehen und das Fahrrad werden, wollen wir wirklich etwas für unser Klima und Luftreinheit tun. (Beispielstädte gibt es auch hierfür, nicht wie in ihrer Präsentation ausschließlich Städte mit Stadtbahnen vorgestellt werden) Ein gut durchdachter Einsatz vom E-Bus „Emil“ kann ältere, bewegungseingeschränkte Menschen lärmreduziert und umweltfreundlich zu Zielen bringen, flexibel in der Routenführung und ohne große Kosten Betreff Neubau Trassen und schlimmstenfalls Brücken, die für die oben genannten Menschen schwer zu überqueren sind.

     

    8. Zum Motorisierten Individualverkehr/ MIV: Da sich eine Vielzahl von Parkhäusern in der Innenstadt befinden, warum sollte die eingefleischte AutofahrerIn aufs Auto verzichten? Wo ist da der Masterplan für eine Autofreie Stadt bzw. der Anreiz nicht ins Parkhaus zu fahren, sondern den ÖPNV zu nutzen?

     

    9. Es wird angemerkt, dass der Busverkehr überlastet ist. Zu welchen Tageszeiten ist dies der Fall, natürlich gibt es Stoßzeiten die aufgefangen werden müssen, aber braucht es dafür eine neues Straßenbahnnetz mit den Aufwendungskosten. Bitte Erhebungen dazu Verlinken.

     

    10. Ich möchte mich dafür aussprechen mit den Steuergeldern der Braunschweiger BürgerInnen zukunftsorientiert und umsichtig umzugehen! Dies gilt auf für den Einsatz von Geldern aus dem Land und Bund. Die kalkulierten 200 Millionen Euro sind eine immense Summe und wie bei vielen anderen Großprojekten wird es nicht dabei bleiben. Und nicht unerheblich, es wird mit „Prognosen“ gearbeitet bzw. argumentiert. Sieht man sich die statistischen Entwicklungen im Rückblick an, warum sollte jetzt plötzlich eine + 2% Entwicklung eintreten? Bevölkerungsrückgang und Überalterung der Gesellschaft sind die Herausforderung. Die Lösung kann nicht die „Anlockung“ von neuen AnwohnerInnen und Gewerbe sein, einhergehend mit einer Erhöhung von Siedlungsfläche, um den Bau der Stadtbahn zu rechtfertigen, anstatt sich am tatsächlichen Bedarf zu orientieren. Die BraunschweigerInnen sind in der Verantwortung mit Ihrer Ressource Fläche bzw. Boden sorgsam umzugehen. (Zielwert vorgegeben von der Bundesregierung: Reduzierung Flächenverbrauch auf 30 ha bis 2030)

     

    11. Mich überzeugt das Straßenbahnausbaukonzept nicht. Die bedarfsgerechte Planung ist für mich nicht erkennbar. Die Verlegung von Trassen in das Straßenbett ist jedenfalls eine plausible Lösung, aber die angestrebte Linienführung Campus-Bahn durch „sensible“ Gebiete wie den neuen Nordpark, der der Erholung der Menschen vor Ort dienen soll, sowie die Querung eines grünen Außenbereichs und eines Schutzgebietes mit einer Hochbrücke sollte auf keinen Fall umgesetzt werden. Auch der Trassen- Anschluss durch den 80 Meter Grünzug im neuen Baugebiet Holzmoor, der als Erholungsfläche sowie den Naturschutz eingerichtet werden soll ist eine fragwürdig angestrebte Option für eine lebenswerte grüne Stadt und gesunde BürgerInnen.

     

    12. Wie unsere zukünftige Stadt aussehen kann, sollte weiter gemeinsam mit den BürgerInnen bearbeitet werden, Sie haben doch gerade DenkDeineStadt angestoßen, soll es das schon gewesen sein?

    Ich möchte sie anregen die Einwände der BraunschweigerInnen ernst zu nehmen und Ihre Planungen auf Konflikte zu überprüfen und den BraunschweigerInnen dies in einer nächsten Bürgerbeteiligung mitzuteilen! Bürgerbeteiligung heißt für mich auch das „kontra“ zu erfahren und nicht wie auf Ihrer Seite stadt-bahn-plus.de ausschließlich das „pro“ darzustellen. Um eine echte Bürgerbeteiligung zu ermöglichen, darf dies nicht fehlen.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre ausführlichen Anmerkungen, auf die wir gerne antworten wollen. Der Übersichtlichkeit halber haben wir Ihre Anregungen und unser Antworten nummeriert:

     

    1. Der Wunsch nach einer Bereitstellung von Datenquellen ist nachvollziehbar. Zum

  • 25.01.2017

    W. Chmiel   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    Stufe 3, Lehndorf/Kanzlerfeld, Abschnitt zwischen Radeklint und Rudolfplatz:

    Der Korridor (blaue Wolke) sollte hier geringfügig nach Norden erweitert werden und den Knoten Celler Straße/ Neustadtring sowie den Neustadtring bis zum Rudolfplatz miteinschließen.

    Begründung:

    Die städtebaulichen „Kosten“ und die Verluste an Wohn- und Lebensqualität für dieses intakte Gründerzeitquartier sind m. E. zu hoch. Infrage kommende Straßenräume wie z. B. Petristraße, Rennelbergstraße oder Freisestraße sind als Straßenbahntrassen nicht wirklich geeignet oder würden ihren Charakter als Wohnstraßen verlieren.

    Mit der geringfügigen Erweiterung des Korridors nach Norden würde mit Celler Straße und Neustadtring eine quartiersnahe Verbindung mit einbezogen, die wirklich breit und leistungsfähig genug ist und die räumliche Kraft hat die Straßenbahn aufzunehmen.

    Eine Politik, die das Verhältnis zwischen ÖPNV und MIV spürbar verändern will, sollte keine verkehrspolitischen Tabus kennen und den Ring mittel- bis langfristig (Stufe 3 Ausbaukonzept) in ihre Überlegungen wieder mit einbeziehen.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Wir danken für Ihre Anregungen. Eine Führung über den Neustadtring wurde bereits in einer der früheren Phasen der Bürgerbeteiligung betrachtet aber vorerst verworfen. Dies muss aber nicht heißen, dass bei einer Alternativenprüfung im Zuge der Detailplanun

  • 25.01.2017

    A. Müller   | Projekt Lehndorf/Kanzlerfeld

    U.a. über die 411 ist der Bereich Kanzlerfeld schon sehr gut an die Stadt angebunden. Wesentliche Bevölkerungszuwächse im Bereich Lehndorf/Kanzlerfeld sehe ich in den nächsten Jahren nicht (keine BG, keine Verdichtungen etc.), die hier durch zusätzliche Gefäße abgewickelt werden müssten. Es sollte vielmehr darüber nachgedacht werden, dann entweder über Straßenbahn oder Bus Schnellverbindungen zum Bahnhof einzuführen, damit Verbesserungen für Pendler im ÖPNV realisiert werden können. Beispiel: Nach Wolfsburg benötigt man selbst mit dem ENNO rd. 1.20 h ins dortige Stadtgebiet. Trotz der Verkehrslage ist das Auto damit deutlich schneller (ca. -30 Min.). Nach Hannover dürfte sich ein ähnliches Bild wegen der westlich günstig gelegenen Anbindung an die A2 in Watenbüttel ergeben.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihre Anregungen. Vorteile. Mit der Stadtbahn wird die Attraktivität der ÖPNV-Anbindung aufgrund des Akzeptanzvorteils schienengebundener Verkehrsmittel (Schienenbonus) weiter gesteigert und zusätzliche Fahrgäste sind zu erwarten. Damit ist

  • 25.01.2017

    T. Lindner   | Projekt Campusbahn

    Bitte für die Campusbahn auch die schnellere Trassenführung Gliesmaroder Straße – Hagenring-Brucknerstraße betrachten. Dann wäre die neue Nordstadt schlechter angebunden, aber die neuen Wohngebiete in Querum dürften in Summe auch sehr Einwohnerstark sein und von den schnellen Verbindungen profitieren.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Vielen Dank für Ihren Hinweis. Die von Ihnen vorgeschlagene Trasse ist kürzer, führt aber nicht an den gerade in der Entwicklung befindlichen Baugebiete der neuen Nordstadt – mit hohen Fahrgastpotentialen – vorbei. Zudem ist die Campusbahn durchgängig auf

  • 25.01.2017

    A. Lange   | Projekt Campusbahn

    Campusbahn und 2. Innenstadtstrecke vorziehen. Campusbahn, weil das Baugebiet schon am Entstehen ist und dadurch die Stadtbahn Gleich mit ausgebaut werden kann und 2. Innenstadtstrecke, um den Bohlweg zu entlasten, auch im Hinblick auf Betriebsstörungen.

    Kommentar Stadt-Bahn-Plus ansehen

    Wir danken für Ihre Hinweise. Die Anregung zum früheren Maßnahmenbeginn werden wir für die weitere Diskussion mitnehmen.

    Die westliche Innenstadtstrecke ist zwar auch eine Entlastung der Stammstrecke (Bohlweg), aber vor allem dient sie der Erschließung