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Zukunft hat

Vorfahrt

Ihre Anregungen - Fragen und Antworten

Wir möchten Ihre Anregungen und Wünsche zum Stadtbahnausbaukonzept für Braunschweig gerne wissen und beantworten. Alle Beiträge seit Vorstellung der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchung auf den Informationsveranstaltungen vom 13. und 16. Januar 2016 werden hier veröffentlicht und nach und nach beantwortet.

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  • 01.02.2017

    T. Werner   | Projekt Campusbahn

    Mit großem Interesse habe ich die Zuschriften zu dem möglichen Tramausbau in BS gelesen. Es gibt dabei viele gute Anregungen, die man sich ruhig genauer ansehen sollte. Als Querumer liegt mir natürlich besonders viel an den Plänen zur Campusbahn, habe da auch schon einen Kommentar zu verfasst. Nun kommt häufiger die Sprache auf alternative Streckenführungen, die man doch ruhig einmal ins Auge fassen sollte...falls diese Streckenführungen überhaupt möglich wären. Z.B. eine Querum-Anbindung über die Querumer Straße oder die Friedrich-Voigtländer-Straße. Wobei die Führung durch Querum selbst über die Bevenroder Straße wohl ein Problem darstellt: zu enge Straßenführung, zu kurvig, kein eigener Gleiskörper...wie schon in früheren Diskussionen angeregt wurde...ist dies nicht möglich. Oder gibt es heute neue Aspekte oder bessere Lösungsmöglichkeiten...???

    Vorschläge in diesen Anregungen hier im Netz waren auch eine Wendeschleife und/oder ein P+R Parkplatz auf oder an der Dibbesdorfer Straße bzw. dem Festplatz. Wie soll DAS bitte gehen? Was geschieht dann mit dem Festplatz, ein doch schon traditioneller Platz in Querum. Wo soll der Ersatz-Platz herkommen? Wie sehen denn die Baupläne für dieses Gebiet aus (Living-Q.de)? Ich dachte, dieses neue Wohngebiet, um das es ja auch geht bei den Tramplänen, wäre schon durchgeplant? Natürlich, manchmal muss man Veränderungen hinnehmen, aber auch in diesem Fall bitte mit dem nötigen Weitblick nach Notwendigkeit. Der ÖPNV muss gefördert werden, ganz logisch, aber auch hier bitte mit einem gesunden, wirtschaftlichen Abwägen der Vor- und Nachteile.

    Es sollen ja die Bürger in die Entscheidungen mit einbezogen werden. Aber wie, wenn man unbedingt bauen will (von der Stadt BS aus)...auch wenn es vielleicht gar nicht möglich ist. Weil eben zu viel Natur zerstört wird (bitte kein 2. Flughafen-Landebahn-Fall!), die Bürger sich geschlossen dagegen zeigen, oder es einfach zu teuer werden wird...eben nach dem Motto: "Es muss gebaut werden, egal wie!".

    Auch ein (Elektro-) Bus muss weiter fahren dürfen...

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    Vielen Dank für Ihre Hinweise. Die baulichen Randbedingungen einer Stadtbahnführung (eigener Bahnköper, kurvige Führung, Flächen für eine Wendeschleife) durch Querum sind wichtige Aspekte für die Stadtbahnplanung. Ebenso wichtig sind aber auch die Fahrgastpotenziale und die damit im Zusammenhang stehenden betrieblichen Aspekte. Gerade letzteres hat den Ausschlag für die geplante Campusbahn gegeben.

    Eine Stadtbahnlinie von der Hamburger Straße kommend durch das Neubaugebiet Nordstadt am Campus Nord der Technischen Universität vorbei nach Querum würde eine gänzlich neue Fahrverbindung schaffen, die heute so nicht besteht. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Auto von Querum zur Technischen Universität oder zum Gesundheitsamt will, muss über Kralenriede oder den Bahnhof Gliesmarode fahren. Mit der neuen Stadtbahnlinie würde eine neue Kreuzung der Gifhorner Bahn erfolgen. Das zieht neue und somit zusätzliche Fahrgäste an. 

    Die exakte Lage der Gleise wird gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in geplanten Workshops erarbeitet. Dabei werden auch die Fragen geklärt, ob und inwiefern der Festplatz Flächen verlieren würde, wo ein eigener Gleiskörper realisiert werden kann und wo die Stadtbahn ggf. straßengebunden verkehrt. Ein Park & Ride Parkplatz würde mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an der Endhaltestelle Dibbesdorfer Straße entstehen, weil die Erreichbarkeit dort nicht optimal wäre und unnötige Verkehre in die Seitenstraßen führte.

    Das Ziel ist es, mit dieser intensiven Beteiligung eine höchmögliche Akzeptanz für die Streckenführung zu erlangen.

    Für das von Ihnen zitierte Quartier „Living-Q“ gibt es seit Oktober 2011 einen Aufstellungsbeschluss mit dem Ziel, Wohnbaufläche zu entwickeln. Daher ist dieses Projekt auch im Stadtbahnausbaukonzept für das Zielnetz 2030 berücksichtigt.

    Ein „Bauen um jeden Preis“ wird es nicht geben, da die Wirtschaftlichkeit – und damit die Förderfähigkeit – ein wichtiges Kriterium der Umsetzung ist. In jedem Falle wird auch eine intensive Beteiligung der Bevölkerung stattfinden.

  • 25.01.2017

    A. Feldgeber   | Projekt Volkmarode-Nord

    Zum Ausbau der S-Bahn Volkmarode Nord:

    Was ist mit Alternativ-Planungen? Z.B. neue Umsteigehaltestelle/Wendeschleife im Bereich Moorhüttenweg/Hordorfer Straße?

    Kosten zu 1 17 Mio / zu 2. 7. Mio (aus anderer Veranstaltung aus 2013)

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    Danke für Ihren Beitrag. Diese Alternative wurde geprüft aber verworfen. Die reinen Baukosten sind lediglich ein Aspekt in der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung beim Stadtbahnausbau. Daneben sind betriebliche Aspekte bei der Organisation des Bus- und Stadtbahnnetzes sowie Reisezeitgewinne durch vermiedene Umstiege vom Bus in die Bahn relevant.

  • 25.01.2017

    T. Geschke   | Projekt Volkmarode-Nord

    Ich bin für den Ausbau in Volkmarode.

    Als Käufer einer Immobilie im Neubaugebiet war der im Bebauungsplan festgelegte Straßenbahn Ausbau ein starkes Kaufargument. Die derzeitige Anbindung an die Innenstadt mit der Kombination aus Bus und Straßenbahn ist aufgrund ihres Halbstundentaktes nicht attraktiv genug. Das Neubaugebiet ist mittlerweile vollständig bezogen, potentielle Kunden für den öffentlichen Nahverkehr gibt es also genügend.

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    Danke für Ihren Hinweis. Unter anderem hat genau der von ihnen geschilderte Aspekt dazu geführt, die Strecke abermals zu überprüfen. Mit veränderten Planungsansätzen ist es gelungen, eine wirtschaftliche Lösung für die Verlängerung nach Volkmarode-Nord zu finden.

  • 01.02.2017

    B. Mex   | Projekt Volkmarode-Nord

    Warum wird auf die ursprünglich vorgesehene P&R-Anlage in Volkmarode-Nord verzichtet? Sollen die kommenden E-AutofahrerInnen erst an der Haltstelle Moorhüttenweg unter Nutzung des derzeitigen real,-Parkplatzes umsteigen? Sind dort dann Ladestationen vorgesehen?

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    Vielen Dank für ihre Anfrage. Sie haben recht, auf die P&R-Anlage in der damals geplanten Größe von rd. 300 Plätzen soll verzichtet werden.

    Bereits heute bestehen an vielen Einfallstraßen Park & Ride-Plätze. Die Anlage von weiteren Park & Ride-Plätzen wird bei den konkreten Trassenplanungen jeweils geprüft. Die Anlagen müssen von den Haupteinfallstraßen direkt erreichbar sein und kurze Übergänge zur Stadtbahn anbieten. Die Parkhäuser in der Braunschweiger Innenstadt weisen sehr viele Parkplätze aus. Außer an den Adventssonntagen besteht mehr oder weniger eine Parkplatzgarantie in der Innenstadt, die das Bemühen um Umsteigen am Standrand konterkariert. Die Innenstadt ist zudem mit dem Auto gut erreichbar.

    Zusätzlich bewirken die relativ geringen Parkgebühren in der Braunschweiger Innenstadt, dass nur sehr wenige Pkw-Nutzerinnen und Nutzer Park & Ride-Angebote annehmen. Das Park & Ride-Angebot ist derzeit in erster Linie eine Parkplatzreserve für außergewöhnliche Situationen wie Adventssamstage oder Teilsperrungen der Innenstadt, z. B. zum Karneval.

     

    Der Zweckverband Großraum Braunschweig bestellt derzeit deutlich mehr Fahrten auf den Regionalbuslinien. Ziel ist es, mit den weitgehend 30 Minutentakten an Werktagen und durchgängigen Stundentakten im Abend- und Wochenendverkehr mehr Fahrgäste direkt an ihren Wohnorten in den ÖPNV einsteigen zu lassen.

     

    Dennoch ist aber ein P&R-Platz in angepasster Größe sinnvoll und auch vorgesehen. Im Hinblick auf die Entwicklung bei den Elektroautos nehmen wir Ihren Hinweis zu Ladestationen gerne auf. 

  • 01.02.2017

    B. Mex   | Projekt Volkmarode-Nord

    Welche Kosten fallen aktuell für den Schülertransport von der Haltestelle Moorhüttenweg (Linie 3) zur IGS Volkmarode pro Schulhalbjahr an, steigen diese in den kommenden Jahren weiter an (Oberstufe an der IGS) und welche Kosten für den Schülertransport verbleiben nach erfolgter Stadtbahnverlängerung?

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    Für die An- und Abreise der Schülerinnen und Schüler verkehren an Schultagen neben den regulären Fahrten auf der Linie 427 die Schulbuslinie 437 (Cremlingen - Klein Schöppenstedt - Volkmarode) sowie Verstärkerfahrten auf der Linie 417.

     Ein dichter Takt wird morgens zum Schulbeginn zwischen Moorhüttenweg und Schulzentrum Volkmarode angeboten, um die Schülerinnen und Schüler von der Stadtbahn zur Schule zu bringen. Insbesondere diese Fahrten könnten ersatzlos entfallen, weil die Stadtbahn künftig in einer fußläufig erreichbaren Nähe zur Schule halten würde. Von der geplanten Haltestelle "Unterdorf" wären es ca. 500 m zu Fuß über die Straßen "Am Sportplatz" und "Seikenkamp" zum Schultor der IGS.

     Die geplante Zusammenlegung der Buslinien 417 und 427 würde aus Hondelage ein regelmäßig Verbindung zur IGS herstellen. Selbstverständlich blieben weiterhin Verstärkerfahrten zu Schulbeginn zwischen Hondelage - IGS - Weddel und Cremlingen bzw. Klein Schöppenstedt bestehen.

  • 01.02.2017

    H. Möhle   | Projekt Campusbahn

    Vorschlag:

    Die Campusbahn nicht nach Querum führen, sondern vor oder hinter der BGS-Sporthalle mit der Endstation Ottenroder Str. verbinden.

    Vorteil: keine Beschädigung des Landschaftsschutzgebietes Mittelriede-Wabe; kein teures Brückenprojekt über Bahn und Flüsse.

     

    Die Anbindung von Querum an die Stadtbahn über die Berliner Str - Querumer Str - Bevenroder Str. vornehmen, ggfs mit Endschleife auf Westfalenplatz.

    Vorteil: Dort im Bereich sind viele Mietwohnungen (das Hauptpotential für Bahn), das ist im Bereich Holzmoor-Nord (Planung vermehrt Einfamilienhäuser) nicht unbedingt der Fall.

    Vorteil: In der Querumer Str. ist ein Korridor für eine Stadtbahn noch vorhanden (wurde im Bezirksrat 112 im Jahr 2013 beim Neubau des Kindergartens auf Nachfrage bestätigt.); die Querumer Str. muss ohnehin saniert werden! lt. Plan wohl 2019. Auch die Bevenroder Str. hat bis zur Dibbesdorfer Str. einen freigehaltenen Raum dafür. (aus den Planungen vor 1990)

    Vorteil: Es bräuchte keine Wendeschleife in der Querumer Str. gebaut werden; die Aufgabe übernimmt die neue Linie.

    Vorteil: Vermutlich ist diese Variante kostengünstiger, und der Einzugsbereich ist intensiver.

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    Sehr geehrter Herr Möhle, die Verbindung des Stadtteils Querum, der neuen Nordstadt und der Hamburger Straße bietet eine völlig neue Verkehrsbeziehung, die derzeit mit dem Automobil und dem ÖPNV nicht angeboten wird. Wer aus Querum in Richtung Westen reisen möchte, muss über Kralenriede oder Bhf. Gliesmarode fahren.

    Das Verkehrsmodell zeigt, dass die neue Verbindung – ausschließlich für den ÖPNV – wobei die Rad- und Fußwegeverbindungen bestehen bleiben, eben viele Fahrgäste anziehen würde. Deshalb stellt diese Verbindung derzeit die bevorzugte Planungsvariante da.

    Mit Beginn der Planungen für diese Strecke wird es zahlreiche öffentliche Workshops geben. Die Verwaltung hat den Auftrag vom Rat der Stadt Braunschweig erhalten, eine Vorzugsvariante für die Strecke mit Bürgerinnen und Bürgern zu erarbeiten. In diesem Rahmen werden alle möglichen Gleisführungen diskutiert und bewertet werden.

  • 31.01.2017

    C. Menzel   | Allgemein

    Für die Standardisierte Bewertung und die künftigen Ausbauschritte ist dringend zu prüfen, inwieweit bereit heute Optionen für Ausbauten über die Stadtgrenzen hinaus in die Betrachtung einfließen können.

     

    Das betrifft mit Priorität folgende Optionen:

    Rautheim - Sickte/Hötzum

    Lehndorf/Lamme - Wortfeld/Wedtlenstedt

    Volkmarode - Dibbesdorf - Lehre

     

    Weiterhin ist dringend anzuraten, die Linie 1 von Stockheim zum künftigen Bahnhof in Leiferde zu verlängern, um die regionalen Beziehungen nach Wolfenbüttel und Salzgitter zu stärken.

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    Vielen Dank für Ihre Anregungen. Die beschriebenen Streckenführungen wurden im Ergebnis der 2013 abgeschlossenen 1. Bewertungsstufe als regionale Erweiterungen skizziert. Im stufenweisen Vorgehen der letzten Jahre wurden die Strecken mit den besten Potentialabschätzungen weiter verfolgt und daraus das vorliegende Stadtbahnausbaukonzept entwickelt. Für die Verlängerung von Strecken darüber hinaus  - auch ins regionale Umland - werden zum Teil Trassen freigehalten. Die Weiterführung der Strecken sind vor dem Hintergrund der zugrunde liegenden politischen Beschlüsse zum jetzigen Zeitpunkt nicht Planungsgegenstand.

     

     

  • 31.01.2017

    C. Menzel   | Projekt Salzdahlumer Straße/Heidberg

    Aufgrund sehr starker Beziehungen zwischen den Stadtteilen Heidberg/Südstadt und Melverode/Stöckheim ist eine Führung der angedachten Linie 11 am Erfurtplatz-Sachsendamm entlang bis nach Stöckheim anzustreben.

     

    Vor allem für die Beziehungen innerhalb des Schulzentrums Heidberg (Raabeschule), aber auch zu den Einkaufszentren, Märkten und Kitas in beiden Stadtteilen fehlen ansonsten Alternativangebote zum Pkw.

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    Vielen Dank für Ihre Anregungen. Die beschriebenen Verkehrsbeziehungen können wir bestätigen. Sie sind entsprechend im ergänzenden Busnetz berücksichtigt. Die Busse übernehmen zum Einen Zubringerfunktionen zur Stadtbahn, bieten aber auch zusätzliche Querverbindungen innerhalb der Stadtteile. So ist beispielsweise eine Busverbindung Stöckheim – Melverode – Heidberg – Südstadt – Mascherode vorgesehen. Zu Zeiten des Schulbeginns könnte es zusätzliche Fahrten in Stöckheim geben, die weiter über Heidberg als Linie 11 verkehren.

  • 31.01.2017

    c. senftleben   | Allgemein

    Nachgehakt:

    Demographie 2030 - 270.000 Einwohner für Braunschweig???

    www.braunschweig.de/politik_verwaltung/statistik/jahrbuch/jahrbuch/02_01m_neu.pdf

     

    bislang gab es keine endlose Aufwärtsentwicklung ...

    nach jedem Anstieg kam der Fall (trotz Grenzöffnung und Zuzug aus den neuen Bundesländern)

     

    Es gibt auch Prognosen wo es ab 2025 mit dann prognostizierten knapp 258.000 wieder abwärts geht

     

    www.wegweiser-kommune.de/statistik/braunschweig+bevoelkerungsstruktur+2012-2030+tabelle

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    In Rücksprache mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur werden die Strukturdaten festgelegt. Die Stadt Braunschweig kann hier nicht frei wählen.

    Die Mehrheit der Prognosen geht von einem Wachstum der Stadt Braunschweig in den kommenden Jahren bis 2030 aus. Infrastrukturplanungen werden immer auf Grundlage von Prognosen und Annahmen getroffen. Das gilt für überregionale Rad- und Radschnellwege, für Schienenprojekte und für Straßenprojekte gleichermaßen.

  • 31.01.2017

    c. senftleben   | Allgemein

    Nachgehakt: www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/medien/170839P.pdf

     

    "Kann eine Stadtbahn des Typs Tramino in Braunschweig über 200 Personen befördern, finden in einem großen Bus (Gelenkbus) etwa 100 und in einem kleinen Bus (Solobus) etwa 65 Personen Platz. Damit schneidet die Stadtbahn auch in den Betriebskosten günstiger ab, als (Elektro-) Busse."

     

    FRAGE: und wie schaut es aus wenn in der Straba und im Bus aus wenn dort nur 10 Personen sitzen? Wie fließt das ein? wir haben ja nicht den ganzen Tag Berufsverkehr ...

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    Der Ausbau von Infrastruktur erfolgt immer auf Grundlage der durchschnittlichen Belastung des Verkehrsweges. So wird für Straßen die Anzahl der Pkw pro Tag zugrunde gelegt, die sich auf die einzelnen Tageszeiten ebenfalls unterschiedlich verteilen. Bei der Planung für eine Straßenbahntrasse wird die durchschnittliche Belastung des Abschnittes als Grundlage genommen. 

    Natürlich ist die Auslastung über den Tagesverlauf nicht konstant. Deshalb wird der Fahrplan in den nachfrageschwachen Zeiten auch reduziert und in nachfragestarken Zeiten ausgeweitet. Des Weiteren werden insbesondere im Abendverkehr Solobusse und wo betrieblich möglich auch kürze Zugeinheiten eingesetzt.

    Die ausgewählten Strecken weisen eine hohe Nachfrage aus. Die Stadtbahn soll auf Streckenabschnitten ausgebaut werden, auf denen heute hoch frequentierte Buslinien (zum Beispiel: Buslinie 411 mit den Abschnitten Kanzlerfeld – Lehndorf – Innenstadt sowie Hauptbahnhof – Bebelhof – Südstadt) verkehren.